Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Konflikt um Alte Messe betrifft Auffassung über Kirche und ihre Rolle in der Welt
  2. Allein den Betern kann es noch gelingen - Schicken Sie uns Ihr Anliegen!
  3. „Der protestantische Niedergang in Deutschland stellt die Logik des Synodalen Weges in Frage“
  4. „Illegal und provokant: Frauenpredigt mit dem Ziel der Priesterinnenweihe“
  5. Papst über katholische Schulen: Es geht nicht um Missionierung
  6. Schweizer Staatskirchenportal verbreitet Propaganda für das Töten ungeborener Kinder
  7. Brasilianischer Kardinal Tempesta exkommuniziert Diözesanpriester Holtz unter „Schisma“-Vorwurf
  8. "Liebe Herren-Kund*innen!" - Gender-Gaga bei H&M 
  9. „Pandemie der Ungeimpften“? – Vorwurf: Politische Maßnahmen ignorierten wissenschaftliche Studien
  10. Kohlgraf: Papst Franziskus ist über Synodalen Weg „gut informiert“, aber beurteilt ihn „kritisch“
  11. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre DRINGENDE Hilfe!
  12. „Teufel ade, wir brauchen den guten Arzt nicht mehr, wir haben die Medizin“
  13. "Wie der Heilige Nikolaus mit einer schallenden Watschn die Kirche rettete"
  14. Katholisch im absurden Theater
  15. 'Jesus, Josef und Maria - Ich kenne nur eine 'Royal family'

„Humpty Dumpty“-Synoden

12. November 2022 in Kommentar, 23 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die „Synodalen Wege“ in Deutschland und in der Schweiz führen nicht zu einer erneuerten Kirche, sondern in den Agnostizismus. Gastkommentar von Martin Grichting


Chur (kath.net)

Der englische Kinderbuchautor Lewis Carroll (1832-1898) hat seinem Bestseller «Alice im Wunderland» im Jahr 1871 «Alice hinter den Spiegeln» folgen lassen. Darin begegnet Alice der Figur des Humpty Dumpty, der in England aus Kinderreimen vertraut ist. Humpty Dumpty ist ein menschenähnliches Ei, das sprechen kann. Er ist selbstbewusst und doziert Alice von einer Mauer herunter: «Wenn ich ein Wort verwende, dann bedeutet es genau, was ich es bedeuten lasse, und nichts anderes». Alice wundert sich und fragt Humpty Dumpty, ob wir denn den Wörtern einfach so verschiedene Bedeutungen geben könnten. Worauf dieser nüchtern feststellt: «Die Frage ist, wer die Macht hat – und das ist alles».

Gemäss diesem Motto haben in Deutschland und in abgewandelter Form in der Schweiz ein «Synodaler Weg» und eine «Synodale Versammlung» stattgefunden. Diejenigen, die glauben, dass sie die Macht besitzen, eine Mehrheit der Funktionäre, zu denen auch die meisten Bischöfe zählen, haben im Sinne Humpty Dumptys entschieden, was die Worte der Offenbarung zu bedeuten haben.

Gott, wenn er denn überhaupt noch als der Erwähnung wert befunden wird, ist jetzt nicht mehr der Allmächtige, sondern der Allesversteher und Allesgutheisser. Jesus Christus ist nicht mehr der Weg, die Wahrheit und das Leben, der dem gefallenen Menschen sagt: «Sündige fortan nicht mehr». Nein, er ist unser Bruder, der alle so weitermachen lässt wie bisher, wie immer sie glauben und leben mögen. Der Heilige Geist ist nicht mehr derjenige, der die Kirche in die ganze Wahrheit einführt, sondern eine diffuse Inspirationsquelle zur Rechtfertigung dessen, was gemäss dem gesellschaftlichen Mainstream zu glauben angesagt ist. Maria schliesslich ist nicht mehr diejenige, die durch ihr Ja zum Willen Gottes Jesus Christus, wahrer Gott und wahrer Mensch, den Weg in diese Welt öffnet. Sie ist jetzt die «Gottesfreundin» und «Schwester im Glauben», die «heute besonders für eine geschwisterliche Kirche, ein freundschaftliches Miteinander der Geschlechter in einem befreienden Raum der Gnade» steht.

Diese Humpty Dumpty-Umdefinition der Worte des Lebens soll sich in konkreten Folgerungen niederschlagen, etwa «in der Bindung des Zugangs zu allen Ämtern der Kirche nicht an das Geschlecht oder den Lebensstand, sondern allein an die persönliche Integrität und Begabung, an die Kompetenzen und Qualifikationen der Personen» oder in der «Gewaltenteilung» zwischen Klerikern und Laien. Die Dualität von Mann und Frau soll in der Gender- und LGBTIAQ*-Kompatibilität aufgehen. Die Unauflöslichkeit der Ehe soll der Akzeptanz der Ehescheidung und Wiederheirat weichen. Gelebte Homosexualität soll fortan «keine Sünde gegen die Keuschheit mehr» sein.

Der in Fribourg lehrende Historiker Volker Reinhardt hat 2017 ein zu hundert Prozent empathieloses Werk über die Geschichte der Päpste geschrieben («Pontifex»). Er beschreibt nicht die Kirche, die sich ‒ vom hl. Geist begleitet ‒ auf ihrem Weg durch die Zeit befindet. Vielmehr zeichnet er das Bild einer rein diesseitigen Organisation, verkörpert in ihrem meist moralisch versagenden Personal. Das bedeutet jedoch nicht, dass Reinhardt nicht hellsichtig wäre. Er verweist darauf, dass die Päpste, bei aller behaupteten oder tatsächlichen moralischen Erbärmlichkeit, immer genau darauf geachtet haben, in der Kontinuität der Glaubenslehre zu bleiben. Laut Reinhardt taten sie es nicht geführt vom Heiligen Geist, sondern aus Machtkalkül. Denn ihnen sei bewusst gewesen: Eine Kirche, die sich lehrmässig widerspricht, verliert ihren Führungs- und Geltungsanspruch.

Da für die Aktivisten der Synodalen Wege „behauptete Kontinuen“ (Bischof Bätzing) wie die Heilige Überlieferung, die Heilige Schrift sowie das kirchliche Lehramt „suspekt“ und stattdessen „demographische Tendenzen“ sowie die „Wahrnehmung des Gottesvolkes“ (derselbe) relevant sind, ist es müssig, ihnen gegenüber noch theologisch argumentieren zu wollen. Es bleibt nur, sie an einen sich rein menschlicher Machtlogik bedienenden Gedanken zu erinnern: Eine Kirche, die ihren Glauben in der Substanz zu ändern vermag, macht ihn dadurch vor der ganzen Welt zum Menschenwerk. Er besitzt keinen göttlichen Geltungsanspruch mehr – und die Kirche verliert diesen ebenso. So werden durch die neuen kirchlichen Machthaber über die Worte nicht einfach frühere Glaubenslehren in ihr Gegenteil verkehrt. Es ist die Existenz des sich selbst offenbarenden Gottes, die sie verleugnen – und man kann nur hoffen, dass sie sich dessen in ihrer Verblendung nicht bewusst sind. Wie auch immer: Die „Synodalen Wege“ führen nicht zu einer erneuerten Kirche, sondern in den Agnostizismus. Denn sie vermitteln den Menschen die Botschaft, dass Gott, seine Offenbarung und die daraus fliessende kirchliche Lehre bloss von Menschen erdachte und revidierbare Wortprodukte in Sinne Humpty Dumptys seien.

Das Ende einer solchen «Kirche» ist dann das gleiche wie bei Humpty Dumpty. Der beliebte Kinderreim über ihn lautet: «Humpty Dumpty sat on a wall, Humpty Dumpty had a great fall. All the King’s horses and all the King’s men, couldn’t put Humpty together again». Frei übersetzt: «Humpty Dumpty saß auf dem Wall, Humpty Dumpty tat einen tiefen Fall. Auch der König mit all seinen Mannen brachte Humpty nicht mehr zusammen».

 

Martin Grichting war Generalvikar des Bistums Chur und beschäftigt sich publizistisch mit philosophischen sowie theologischen Fragen.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Smaragdos 13. November 2022 
 

Wo der christliche Glaube schwindet, schwindet die Vernunft

@physicus:

Sehr richtig. Ein Philosophiedozent sagte, der Glaube sei der Hüter der Vernunft (!) Recht hatte er, sehr tiefgründig. Zum Meditieren.


2
 
 SalvatoreMio 13. November 2022 
 

Der Wolf im Lammfell ...

@Leopold Trzil: jenes neue Lamm aber ist der Wolf, der sich in ein Lammfell einhüllt und uns den Hals abwürgt - den Lebensatem stiehlt.


2
 
 physicus 13. November 2022 
 

@Smaragdos

Beim deutschsynodalen Weg bleibt noch nicht einmal die "ratio" übrig. Man weiss dort noch nicht genau, ob es nun zwei Geschlechter oder doch unheimlich viele gibt; aber man versucht aus beiden (sich widersprechende) Voraussetzungen, Argumente für die Reformwünsche zu ziehen. Das ist weder glaub-würdig noch verständ-lich, sondern nur wirr ...


6
 
 Smaragdos 13. November 2022 
 

Nicht mehr der Glaube wird gefeiert, sondern der Glaubensabfall

Ob Synodaler Weg in D, Synodale Versammlung in der SChweiz oder Synode über Synodalität auf Weltkirchenebene: alle zeugen sie vom Glaubensabfall ihrer Protagonisten. Der Glaubensabfall soll quasi zur Norm werden, von "Fides et ratio" (Glaube und Vernunft) bleibt nur noch Ratio übrig. Das gab es schon in der Antike und hiess Gnosis.


4
 
 ottokar 13. November 2022 
 

Ahnte nicht Kardinal Ratzinger in einer Predigt 1978 bereits,was da kommt:

"Dieser Judas ist ein Genie des Bösen, keine Gestalt von einer dämonischen Grösse der Finsternis, eher ein Mitläufer, der sich beugt vor der anonymen Macht der Stimmungen und dessen, was gerade zählt."
Es ist die Unterwerfung unter den Zeitgeist,die Hingabe unter das , was gerade zählt, was der synodale Weg fordert.Das Genie des Bösen dominiert.


3
 
 SalvatoreMio 13. November 2022 
 

Humpty Dumpty tat einen tiefen Fall!

In der Tat! Die ihre Kräfte und Zeit damit verschleißen, die einzig sinnstiftende Botschaft der Welt, nämlich dass es Christus ist, auf den wir hören müssen; die unseren Geist verfinstern mit den Irrsinnsideen des Synodalen Weges; die uns frohmachende Predigten über Christus und die Auferstehung vorenthalten, weil sie uns ihr rein irdisches Weltbild einhämmern müssen, die sind in der Tat tief gefallen und ziehen viele mit in den Abgrund! Herr, steh' uns bei!


3
 
 Chris2 12. November 2022 
 

So schließt sich der Kreis,

oder genauer gesagt, der Schraubstock um die Kirche. Einst glaubte sie in fortdchrittstrunkenen Zeiten, sich der Welt öffnen zu müssen mit einer "Schleifung der Bastionen" (BR-Doku-Titel) - und jetzt der Feind nicht nur allzu oft buchstäblich im Allerheiligsten oder trägt sogar Purpur, sondern jetzt weiß kaum noch jemand von den Gläubigen auch nur einigermaßen, was wir hier überhaupt tun und glauben - und warum. Und wer Gründer und Herr der Kirche ist. Herr Bätzing, die "deutsche Bischofskonferenz", das Zd"K" oder der "synodale Weg" jedenfalls ganz sicher nicht...


3
 
 ottokar 12. November 2022 
 

Der Zeitgeist ersetzt den Heiligen Geist

Die deutsche Synodalen fordern, dass sich die Lehrmeinung der katholischen Kirche dem jeweilig vorherrschenden Zeitgeist ,den Erkenntnissen der Humanwissenschaften und den Ergebnissen der modernen theologischen Forschung anzupassen habe. Unser Glaube ist demnach keine Konstante mehr , sondern eine beliebige , gesellschaftlich bestimmte Variante. Daraus ist zu folgern, dass sich Gläubige zukünftig heimatlos im Glauben fühlen müssen , da sie dem folgen müssten,was gerade angeboten und gefällig ist. Der aktuelle Zeitgeist (Abtreibung, Ehe für Alle, Homosexualität, Genderirrsinn usw) wird bereits vom Synodalen Weg eingefordert, so dass sich laufende Politik , die eigentliche Macherin des Zeitgeistes und ihre Ziele nicht mehr von traditioneller Glaubensverkündung unterscheiden . Das ist das Ende der von Jesus Christus gegründeten Kirche. Es ist eine Kirche entsprechend den Wunschvorstellungen des Menschen, nicht die Kirche des Menschensohns, der sein Leben für uns hingegeben hat.


4
 
 physicus 12. November 2022 
 

Das Ei des Kolumbus,


1
 
 ThomasR 12. November 2022 
 

Millionen EUR- vermutlich mehr als 6 Mio EUR

für die Organisation der Synode (genaue KOsten werden bedauerlich nicht bekannt gegeben)
wären gefragt:
1) in der Neuevangelsierung (ein Zuschuss der DBK für die neugebauten Klöster Neuzelle , Magdeburg, Niederlassungen der LC u.A. hätte mir weniger Weh getan als die Ausgaben für die z.T. gottlose Synode)
2) für die Neueinstellung einer ausrechenden Anzahl der Priester vom Ausland
3) für Lebenschutz
4) für die Hilfe in den Missionsländern

Anfragen über die Kosten der Synode (auch über Übernachtungskosten von Frau Dr. Irme Stetter-Karp) dürfen im Büro des Synodalen Weges Kaiserstraße 161 53113 Bonn www.synodalerweg.de. Leiter: Dr. Frank Ronge Telefon: 0228/103-391. E-Mail: f.ronge(at)dbk.de
gestellt werden
(Herr Dr. Ronge bezieht sein Gehalt übrigens auch von Kirchensteuereinnahmen)


1
 
 jabberwocky 12. November 2022 

@Leopold Trzil

Das ist ja ein genialer Vers. Haben Sie das gedichtet, oder woher stammt das? Ganz große Klasse!


3
 
 Zeitzeuge 12. November 2022 
 

Eine Buchempfehlung (nicht nur) für Bischöfe;

die Pastoralregel Papst Gregor des Großen, der von

590-604 das Papstamt ausübte.

Tipp: Auch die übrigen Titel des kleinen, aber

feinen, lehramtstreuen kath. Verlages sind

empfehlenswert.

Ich wünschen gerne einen gesegneten und

besinnlichen Sonntag!

www.carthusianus-verlag.de/Neuerscheinung


4
 
 SalvatoreMio 12. November 2022 
 

Es gelte: „Kirchentürme im Zeichen des Regenbogens – ein gutes Bild für Stadt und Land.“

Man wiederholt sich ständig, und doch muss es sein! - Wenn ich bei CNA den obigen Slogan des Theologen Söding lese, da wird immer deutlicher, was derzeit auf dem Spiel steht: "Die Kirche müsse ihre überlieferte Theologie der Ehe wie auch ihr „fixes Geschlechtermodell“ sowie die Engführung kirchlicher Sexualmoral überwinden. - Dies sind ja nicht Gedanken aus einsamer Schreibstube! Wie viele Studentenköpfe sind schon voll davon! Wie können Priester es wagen, mit Regenbogenstola am Altar vor Christus hinzutreten, dem man vor seinem Tod die Kleider auszog und der für uns qualvoll litt!


5
 
 modernchrist 12. November 2022 
 

In zwei Bereichen stehen wir ganz sicher direkt vor dem Abgrund::

a) Das Gebot, du sollst nicht morden: Wenn auch innerkirchlich, wie etwa bei Stetter-Karp und dem BDKJ und allerlei Verbandsjugenden die Ansicht sich verfestigt und verteidigt wird, dass es ein "selbstbestimmtes", verantwortungsvolles Entscheiden für das Töten des Kindes gibt, das dem "freien" Menschen zusteht, dann wird faktisch der Dekalog entsorgt in einem zentralsten Gebot- damit ist auch der gesamte Dekalog obsolet.
b) Wenn queere Liebe in allen selbstbestimmten Formen als "gottgewollt" und dem Menschen zustehend präsentiert wird, dann verabschieden wir uns von christlichen Menschenbild und den Ordnungen der Natur, die jeder klare Verstand eigentlich begreift. Das hat nichts mit Diskriminierung von Queeren zu tun, einzig mit der Wahrheit. Evolutiv sind alle diese Regenbogen/Transformen eine biologische Sackgasse und "objektiv ungeordnet", wie der Katechismus formuliert.


5
 
 Chris2 12. November 2022 
 

Kennt jemand noch den Begriff "Toleranz"?

Jahrzehntelang trugen ihn die Linken als Fetisch vor sich her, bis sie selbst begannen, die "Lufthoheit [nicht nur] über die Kinderbetten zu erobern" (Olaf Scholz). Dann wurde der aus dem lateinischen stammende Begriff (tolerare = ertragen, erdulden), der bedeutet, dass man eine Position oder Lebensweise aus subjektiven bis stichhaltigen objektiven Gründen nicht gutheißt, aus Respekt vor dem Anderen dennoch nicht ablehnt, immer fordernder verwendet, um am Ende den Zwang zur Akzeptanz linker Meinungen zu bedeuten. Folgerichtig verschwand der damit in sein Gegenteil verkehrte Begriff in der Folge praktisch völlig...


4
 
 J. Rückert 12. November 2022 
 

Die Religionsschaffenden fordern

"... Zugangs zu allen Ämtern der Kirche nicht an das Geschlecht oder den Lebensstand (gebunden), sondern allein an die persönliche Integrität und Begabung, an die Kompetenzen und Qualifikationen ..."
Wohin das führt sehen wir in der Politik: "... Zugangs zu allen Ämtern nicht an das Geschlecht oder den Lebensstand, oder an die persönliche Integrität, Begabung oder an die Kompetenzen und Qualifikationen (gebunden) ...", nein, nur an eine Gruppenzugehörigkeit.
Dieser synodale Weg endet wie die "Fromme Helene" von W. Busch:
"Hier sieht man ihre Trümmer rauchen, der Rest ist nicht mehr zu gebrauchen"


5
 
 winthir 12. November 2022 

Die Funktion von Beraterfirmen, ThomasR,

ist es, das auszusprechen, was jeder in der Firma weiß, sich aber keiner zu sagen traut.

(selbst mal in meiner Firma erlebt).


4
 
 golden 12. November 2022 
 

In der Wüste versucht der Teufel, Gottes Wort zu verdrehen(Mt 4)

und nur der Sohn Gottes selbst stellt ihren wahren Sinn fest.Gott will, dass wir IHM gehorsam sind und um seinetwillen sogar unser Leben hingeben (Matthäus 10,39)Die Falschlehrer und ihre bibelverachtenden Anhänger*innen wollen sich selbst verwirklichen,ignorieren Gott, sind IHM demonstrativ ungehorsam und zelebrieren das Teuflische werbend...


3
 
 girsberg74 12. November 2022 
 

Das innerste Prinzip einer jeden Diktatur - Humpty Dumpty

Bei C. S. Lewis geht das zwischen dem Oberteufel und dem Unterteufel so, als es um das Überleben von nur einem der beiden ging:
Du fragst nach meiner Liebe zu Dir? "Meine Liebe zu Dir ist wie Deine zu mir, nur dass ich stärker bin.


4
 
 ThomasR 12. November 2022 
 

zugrunde einer fehlerhaften (z.T. gottlosen) Ausrichtung

der laufenden Synode,
liegen sehr kostpielige Beratungen der Kirche bei großen externen (sekulären) Beratungsfirmen - so wenigstens mein Eindruck.

Ist es tatsächlich bei mehreren Tausenden Mitarbeitern bei der DBK & Ordinariaten notwendig?
Fehlt den Mitarbeitern in Ordinariaten die Kompetenz?
Dazu gibt es mehrere hundert wissenschaftliche Mitarbeitern an den theologischen Fakultäten, die scheinbar auch im Überfluss in Deutschland noch vorhanden sind.

Es handelt sich bei den Ausgaben für die Beratung bei den großen externen (sekulären) Beratungsfirmen um die Kosten vermutlich in zweistelligen Millionenhöhe (jährlich!)

Diese Gelder werden gefragt insbesondere im Lebensschutz!


8
 
 martin fohl 12. November 2022 
 

Das ist das Ende vom Lied des Synodalen „Falls“

Humpty Dumpty hat a Great Fall…
Rette sich, wer kann vor dem Fall, vor dem Fallen ins Ungewisse ..
Denn wisse: Beim Fallen gibt’s kein Halten mehr!


6
 
 Leopold Trzil 12. November 2022 

Das neue Lamm

Freut euch! Ein neuer Gott will aus dem Himmel steigen,
Ein neues Lamm, ganz anders als das erste:
Es spricht die Sünde frei und nicht den Sünder.


11
 
 Mariat 12. November 2022 

"Es ist die Existenz des sich selbst offenbarenden Gottes, die sie verleugnen..."

und es wurde bereits einiges von den Synodalen Anhägern umgesetzt.
Wir können nur beten und hoffen, dass ein gr0ßes ERWACHEN kommt, bevor es zu spät ist!


10
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Allein den Betern kann es noch gelingen - Schicken Sie uns Ihr Anliegen!
  2. Eine einmalige kath.net-Reise ans Ende der Welt - NORDKAP + LOFOTEN
  3. „Der protestantische Niedergang in Deutschland stellt die Logik des Synodalen Weges in Frage“
  4. 'Jesus, Josef und Maria - Ich kenne nur eine 'Royal family'
  5. Das Platzen der großen Lebenslüge der 'deutschen Kirchen'
  6. Brasilianischer Kardinal Tempesta exkommuniziert Diözesanpriester Holtz unter „Schisma“-Vorwurf
  7. Konflikt um Alte Messe betrifft Auffassung über Kirche und ihre Rolle in der Welt
  8. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre DRINGENDE Hilfe!
  9. Katholisch im absurden Theater
  10. US-Bischof: „Diese deutschen Bischöfe sollten den Mut haben, eine weitere Sekte zu gründen“
  11. „Illegal und provokant: Frauenpredigt mit dem Ziel der Priesterinnenweihe“
  12. Kohlgraf: Papst Franziskus ist über Synodalen Weg „gut informiert“, aber beurteilt ihn „kritisch“
  13. "Wie der Heilige Nikolaus mit einer schallenden Watschn die Kirche rettete"
  14. „Teufel ade, wir brauchen den guten Arzt nicht mehr, wir haben die Medizin“
  15. Wallfahrtsort Maria Birkenstein – Wie geht es weiter?

© 2022 kath.net | Impressum | Datenschutz