Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  3. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  4. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  5. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  6. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  7. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  8. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  9. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  10. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  11. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  12. „Das Ende von Maria 2.0“
  13. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  14. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  15. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin

Er hat Gott geglaubt und ihm vertraut

11. November 2022 in Jugend, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Was David für mich so groß macht, ist seine innige und ehrliche Beziehung zu Gott. Wie kaum ein anderer in der Bibel hat er die Liebe Gottes, seinen Segen und seine Verheißungen für sich angenommen Die Jugendkolumne von kath.net von Lucia Kirchgasser


Salzburg (kath.net)

„So spricht der HERR: Nicht du sollst mir das Haus bauen, damit ich darin wohne. … Ich kündige dir an: Der HERR wird dir ein Haus bauen.“ (1 Chronik 17,4+10)

Was David für mich so groß macht, ist seine innige und ehrliche Beziehung zu Gott. Wie kaum ein anderer in der Bibel hat er die Liebe Gottes, seinen Segen und seine Verheißungen für sich angenommen und in Anspruch genommen. Er hat Gott geglaubt und ihm vertraut. Gott war sein Freund und engster Vertrauter und doch hat er ihn mit so viel Respekt und Ehrfurcht behandelt. Er war ein Mann mit Sünden und Fehlern, aber er ist nie dabei stehen geblieben, sondern ist immer wieder zurück in Gottes Arme gelaufen. Bei all seinen Erfolgen und Siegen und seiner steilen Karriere vom Hirten zum König hat er nie vergessen, wem er das alles zu verdanken hat. Und nun drängt es ihn, Gott einen würdigen Tempel zu bauen und ihm die Ehre zu geben.


Vielleicht drängt es ihn zu diesem Bau tatsächlich aus reiner Liebe und Gottesfurcht. Vielleicht aber auch ein wenig, um Gott festzuhalten; den Segen festzuhalten. Vielleicht hat er Angst, dass Gott nicht bleiben wird, wenn er ihm nichts Gebührendes zu bieten hat, während er selbst in einem schönen Haus aus Zedernholz wohnt und es ihm an Nichts fehlt. David ist sich sicher: „Gut wird es uns nur gehen, wenn Gott in unserer Mitte ist und für immer in unserer Mitte bleibt. Also bau ich ihm ein Haus, das Bestand hat, wo niemand ihn mehr stehlen kann. Ein Haus, das ihn so sehr ehrt, dass er für immer bleiben will.“

Manchmal geht es mir in diesen Tagen selber so. Ich fühle mich überreich gesegnet und ich bin voller Dankbarkeit und Hoffnung für die Zukunft. Und dann kommen leise, ängstliche Gedanken: „Was, wenn das Gute nicht anhält? So vielen Menschen geht es schlecht. Warum sollte es uns nicht treffen?“ Im größten Glück fühle ich mich oft am aller verletzlichsten. Ich will unbedingt etwas tun, um den Moment, den Segen, die Liebe Gottes festzuhalten. Aber ich kann es nicht.

Was sagt Gott zu David? Was sagt Gott zu mir? „Seit dem Tag, als ich Israel aus Ägypten herausgeführt habe, habe ich bis zum heutigen Tag nie in einem Haus gewohnt, sondern bin von Zelt zu Zelt, von Wohnung zu Wohnung mitgewandert. …Ich habe dich von der Weide und von der Herde weggeholt, … und bin überall mit dir gewesen, wohin du auch gegangen bist.“ (1 Chronik 17,5+7,8)

Er sagt: „ICH BIN MIT DIR. Nicht, weil du Großartiges tust und keine Fehler machst und deine Liebe zu mir vollkommen ist. Sondern, weil ich bei dir sein WILL.“

Kein Zelt, keine Wohnung, kein Herz ist ihm zu erbärmlich und zu schlicht. Gott ist mit uns, weil er uns liebt.

Und heute nehme ich diese Verheißung, die Liebe Gottes, an wie David, der vertraut und weiß: „Du, HERR, hast es gesegnet und es bleibt für immer gesegnet.“ (1 Chronik 17,27)


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Den Willen Gottes für den Menschen bedenken und tun
  3. Buße, Hoffnung, ewiges Leben: Lourdes ruft zur Umkehr
  4. Papst Leo zu den Bischöfen: „Die Kirche in Frankreich liegt dem Papst sehr am Herzen!“
  5. Französische Bischöfe: Papst Leo hat das Herz der Franzosen berührt
  6. Er ist der dritte amtierende Papst in der Grotte von Massabielle/Lourdes: Leo XIV.
  7. ‚Trinkt auch ihr aus dieser Quelle!’ Der Durst, den nur Christus stillt
  8. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  9. Papst Leo erstaunt über hohe Zahl von Erwachsenentaufen in Frankreich
  10. Wo Begegnung zur Zivilisation der Liebe wurde. Die Armen als Fleisch Christi
  11. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  12. Junge Französin bekennt vor Papst: „Wie der heilige Paulus sagt: ‚Für uns ist Christus das Leben‘“
  13. Papst Leo an 80.000 Jugendliche im Stade de France: "Wer mit Gott lebt, ist frei"
  14. „Wenn wir Eucharistie feiern, dürfen wir mit allem zu ihm kommen, was in uns unvollendet ist“
  15. Wenn das Nein nicht mehr zählt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz