Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  2. Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X., um eine Spaltung zu vermeiden
  3. Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
  4. Bischof Oster: „In der Sache selbst war ich ja in mehrfacher Hinsicht kritisch“
  5. Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
  6. Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
  7. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
  8. Öffentlich-rechtlicher Sender SWR konfrontiert Ordensfrau mit obszöner Frage
  9. Hunderte Einsprüche gegen Pfarrauflösung in der Diözese Linz - Keine Antworten aus Rom
  10. Schwere Zensur-Vorwürfe aus den USA: EU unterdrückt die Meinungsfreiheit
  11. Weihen ohne päpstliche Erlaubnis geplant: Papst Leo XIV. berät mit Vatikanbehörde
  12. Medienkrise verschärft sich: Dramatische Auflagenverluste für Tageszeitungen in Deutschland
  13. „Weitergabe des Glaubens von Generation zu Generation scheiterte, Neuevangelisierung ist notwendig“
  14. Massive Medienvorwürfe gegen den Priester Wolfgang Rothe als Mitglied des Betroffenenbeirats
  15. Papst Leo XIV.: 'Abtreibung ist der größte Zerstörer des Friedens'

USA: Katholische Bischöfe enttäuscht über Voten zu Abtreibung in US-Bundesstaaten

12. November 2022 in Prolife, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Wähler in mehreren Landesteilen stimmten gegen Verfassungszusätze zum Lebensschutz bzw. für Regelungen zu einem straffreien Zugang zur Abtreibungen


Washington D.C. (kath.net/KAP/red) Im Rahmen der Zwischenwahlen haben sich die Wähler in mehreren US-Bundesstaaten für den Schutz von Abtreibungsrechten ausgesprochen und Beschränkungen eines straffreien Zugangs zu Schwangerschaftsabbrüchen abgelehnt. So ergaben Abstimmungen in den linken Bundesstaaten Kalifornien, Michigan und Vermont am Dienstag (Ortszeit) Mehrheiten für die Festschreibung eines Rechts auf Abtreibung in der Verfassung des jeweiligen Bundesstaats. In Kentucky und Montana ging es umgekehrt um die Entscheidung, ob das ungeborene Leben in der Verfassung geschützt werden soll, was die Wähler in beiden Bundesstaaten mehrheitlich knapp ablehnten.

Die katholischen Ortsbischöfe äußerten ihre Enttäuschung und bekräftigten gleichzeitig ihr Engagement, den Kampf für die Abschaffung der Abtreibung fortzusetzen und Frauen und Familien in Not zu unterstützen. "Abtreibung ist nun in Michigan in einem noch nie dagewesenen Ausmaß legal, und Millionen von Leben stehen auf dem Spiel", schrieb etwa Detroits Erzbischof Allen H. Vigneron laut Nachrichtendienst Catholic News Service (CNS) in einem Brief an die Katholiken seiner Erzdiözese. In dem Bundesstaat votierten 55 Prozent der Wähler für den straffreien Zugang zu Abtreibung. Gläubige Menschen seien "zutiefst betrübt über diesen schweren Angriff auf die Würde und Heiligkeit des ungeborenen, unschuldigen menschlichen Lebens", so Vigneron.


Die Katholiken forderte der Erzbischof von Detroit auf, ihre "Verpflichtung zur Begleitung von Frauen und Familien in Not zu erneuern, mit größerer Entschlossenheit als je zuvor". Vigneron versicherte, dass die Kirche ihre Bemühungen um den Aufbau einer "Kultur des Lebens" fortsetzen werde, "in der Abtreibung undenkbar ist, alle Familien die Unterstützung erhalten, die sie brauchen, und die Würde aller Menschen anerkannt wird".

Im eher konservativen Kentucky zeigten sich die katholischen Bischöfe enttäuscht über die mit rund 52 Prozent erfolgte Ablehnung eines vorgeschlagenen Verfassungszusatzes zum umfassenden Schutz menschlichen Lebens, der schon bisher bestehende Beschränkungen von Abtreibungen absichern sollte. Dies bedeute aber "nicht das Ende der Debatte oder der Notwendigkeit, sorgfältig daran zu arbeiten, den Respekt für die Würde jedes einzelnen menschlichen Lebens zu erhöhen", betonten sie in einer Erklärung. Man wolle weiter "mit den Gesetzgebern zusammenarbeiten, um Gesetze zu verabschieden, die das ungeborene Leben schützen, Frauen und Familien unterstützen und das menschliche Leben und die Würde in allen Lebensphasen respektieren".

Bei den Midterms wurden insbesondere alle 435 Sitze im Repräsentantenhaus und 34 der 100 Senatssitze im US-Kongress neu vergeben, auch zahlreiche Gouverneurssitze standen zur Wahl. Auf Basis der bisher vorliegenden Ergebnisse und Prognosen haben die Republikaner gute Chancen, die Mehrheit im Repräsentantenhaus zu gewinnen. Das Mehrheitsverhältnis im aktuell knapp von den Demokraten kontrollierten Senat könnte möglicherweise erst nach einer Stichwahl im Bundesstaat Georgia im Dezember feststehen.


Copyright 2022 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
(www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  3. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  4. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  5. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
  6. Nach „Wort zum Sonntag“: Staatsanwaltschaft ermittelt weiter gegen Pastorin Behnken
  7. Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
  8. Öffentlich-rechtlicher Sender SWR konfrontiert Ordensfrau mit obszöner Frage
  9. Papst Leo XIV.: 'Abtreibung ist der größte Zerstörer des Friedens'
  10. Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X., um eine Spaltung zu vermeiden
  11. Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
  12. Berichte über neue Wunder des Hl. Charbel in den USA und im Libanon
  13. Massive Medienvorwürfe gegen den Priester Wolfgang Rothe als Mitglied des Betroffenenbeirats
  14. Ist Jesus der Herr?
  15. Schwere Zensur-Vorwürfe aus den USA: EU unterdrückt die Meinungsfreiheit

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz