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Linksextreme applaudieren zu christlichen Hymnen

16. November 2022 in Österreich, 4 Lesermeinungen
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Eine Christin, deren Familie aus Ghana stammt, ergriff bei einer Demonstration linker Feministinnen das Wort und verwies auf die schwierige Situation afrikanischer Frauen. Dann sang sie zwei christliche Hymnen.


Wien (kath.net/jg)

Vor der Karlskirche in Wien finden immer wieder Protestkundgebungen linksradikaler Organisationen statt. Ende Oktober gelang es einer Christin, mit einer kurzen Stellungnahme und zwei christlichen Hymnen den Applaus der Demonstranten zu gewinnen – „wobei davon ausgegangen werden muss, dass der religiöse Charakter der Lieder nicht erkannt worden ist“, berichtet Jan Ledóchowski von der Plattform Christdemokratie.

Die Demonstrationen sorgen zunehmend für Konflikte, weil die lautstark gerufenen Parolen bis in die Karlskirche zu hören sind und die Teilnehmer an der Abendmesse stören. Häufig skandieren die Demonstranten antichristliche Inhalte wie: „Kein Gott! Kein Staat! Kein Patriarchat!“ Auf der Fassade der Karlskirche tauchen immer wieder Schmierereien auf, die gegen das Christentum gerichtet sind. Vor einigen Wochen kam es zu einer beunruhigenden Situation, als skandierende Demonstranten einen älteren Priester umringten, der sie auf die Störung der Messe hingewiesen hatte.


Aus diesem Anlass war die Plattform Christdemokratie bei der Demonstration am 30. Oktober dabei, um eventuelle Zwischenfälle zu dokumentieren. „Dank einer starken Polizeipräsenz konnten die Demonstranten den Gottesdienst nicht mehr im selben Ausmaß wie zuvor stören“, schreibt Ledóchowski.

Gegen Ende der Demonstration erbat sich eine Christin der Plattform das Mikrophon, deren Familie aus Ghana stammt. Sie sang zwei christliche Hymnen und erzählte vom tragischen Schicksal vieler Frauen in Afrika und ihrer Hoffnung auf eine Verbesserung. Dafür erhielt sie viel Applaus von den Demonstranten.

Jan Ledóchowski schrieb, es sei der Plattform Christdemokratie wichtig gewesen, „dass wir auf diese konstruktive und respektvolle Art und Weise, als Christen unseren Platz im öffentlichen Raum gewahrt haben und auf Hass und Aggression mit der ausgestreckten Hand reagiert haben.“

 

Foto: Archivbild Karlskirche

 


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Lesermeinungen

 bibelfreund 16. November 2022 
 

Alles irgendwie irre

Da sieht man, wo die wahren Probleme sind —
Aber diese unsägliche bildungsfernen deutsche Außenministerin meint ja, das habe alles „nichts mit Religion zu tun“ — allein wer von Jesus u seinem Evangelium erfasst ist erfährt Freiheit — aber das Wohlstanda verwahrloste europäische christentum beschäftigt sich lieber mit Genderstern statt dem Stern von Bethlehem


0
 
 Chris2 16. November 2022 
 

@Uwe Lay

Muss man verstehen können, warum "Luftbussis" eine Kündigung wegen "Frauenfeindlichkeit" rechtfertigen oder ist das jesuitische Logik?


1
 
 Chris2 16. November 2022 
 

Vergleich Feministinnen Frauen im Islam

Kennt jemand die Tabelle, die "Probleme" westlicher Feministinnen den realen Problemen von Mädchen und Frauen in islamischen Staaten gegenüberstellt. Nach dem Motto: "Ist das Sternchen oder der Doppelpunkt gendergerechter?" vs. "Darf ich wenigstens mit Burka und in Begleitung das Haus verlassen"?
Leider finde ich das nicht mehr. Kann jemand helfen oder kennt etwas ähnliches?


2
 
 Uwe Lay 16. November 2022 
 

Zum Feminismus

Als an der jesuitischen Hochschule für Philosophie in München ein Dozent "Luftbussis" verteilte auf einer Feier bestandener Prüfungen wurde ihm gekündigt ob seiner praktizierten "Frauenfeindlichkeit". Wenn dagegen irgendwo in Afrika Christin um ihrers Glaubens willen getötet werden, protestiert aber keine Feministin: Warum sind die den halt Christen geworden!
Uwe Lay Pro Theol Blogspot


4
 

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