Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Ein unvermeidliches Schisma?
  2. Bischof Würtz ist offen für Frauenordination
  3. Nach Schisma der FSSPX: Frankreichs altrituelle Katholiken stehen zu Papst Leo XIV.
  4. Beichten und Eheschließungen ungültig!
  5. Piusbruderschaft legt Einspruch gegen Exkommunikatons-Dekret ein
  6. „Die große Würde des Priestertums besteht …“
  7. Erzbistum Hamburg: Eltern wehren sich gegen LGBT-Sexualkonzept in katholischen Schulen
  8. Heute ist es eine finnische Abgeordnete und Großmutter; morgen könnten es leicht Sie sein!
  9. Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern
  10. Kardinal Rouco/Madrid: Der Synodale Weg in Deutschland umgeht das Kirchenrecht
  11. Glaubte Papst Benedikt XVI. an die nahende Endzeit?
  12. „Beten wir, dass den Gläubigen leichterer Zugang zur überlieferten Form der Messe ermöglicht wird"
  13. König Charles III. nicht mehr ‚Verteidiger des Glaubens‘?
  14. Ann Widdecombe, britische konservative Ex-Ministerin (78), wurde zu Hause ermordet
  15. Bereits vierte Kirchenübergabe an Kopten in Wien

Linksextreme applaudieren zu christlichen Hymnen

16. November 2022 in Österreich, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Eine Christin, deren Familie aus Ghana stammt, ergriff bei einer Demonstration linker Feministinnen das Wort und verwies auf die schwierige Situation afrikanischer Frauen. Dann sang sie zwei christliche Hymnen.


Wien (kath.net/jg)

Vor der Karlskirche in Wien finden immer wieder Protestkundgebungen linksradikaler Organisationen statt. Ende Oktober gelang es einer Christin, mit einer kurzen Stellungnahme und zwei christlichen Hymnen den Applaus der Demonstranten zu gewinnen – „wobei davon ausgegangen werden muss, dass der religiöse Charakter der Lieder nicht erkannt worden ist“, berichtet Jan Ledóchowski von der Plattform Christdemokratie.

Die Demonstrationen sorgen zunehmend für Konflikte, weil die lautstark gerufenen Parolen bis in die Karlskirche zu hören sind und die Teilnehmer an der Abendmesse stören. Häufig skandieren die Demonstranten antichristliche Inhalte wie: „Kein Gott! Kein Staat! Kein Patriarchat!“ Auf der Fassade der Karlskirche tauchen immer wieder Schmierereien auf, die gegen das Christentum gerichtet sind. Vor einigen Wochen kam es zu einer beunruhigenden Situation, als skandierende Demonstranten einen älteren Priester umringten, der sie auf die Störung der Messe hingewiesen hatte.


Aus diesem Anlass war die Plattform Christdemokratie bei der Demonstration am 30. Oktober dabei, um eventuelle Zwischenfälle zu dokumentieren. „Dank einer starken Polizeipräsenz konnten die Demonstranten den Gottesdienst nicht mehr im selben Ausmaß wie zuvor stören“, schreibt Ledóchowski.

Gegen Ende der Demonstration erbat sich eine Christin der Plattform das Mikrophon, deren Familie aus Ghana stammt. Sie sang zwei christliche Hymnen und erzählte vom tragischen Schicksal vieler Frauen in Afrika und ihrer Hoffnung auf eine Verbesserung. Dafür erhielt sie viel Applaus von den Demonstranten.

Jan Ledóchowski schrieb, es sei der Plattform Christdemokratie wichtig gewesen, „dass wir auf diese konstruktive und respektvolle Art und Weise, als Christen unseren Platz im öffentlichen Raum gewahrt haben und auf Hass und Aggression mit der ausgestreckten Hand reagiert haben.“

 

Foto: Archivbild Karlskirche

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern
  2. Beichten und Eheschließungen ungültig!
  3. Bischof Würtz ist offen für Frauenordination
  4. Nach Schisma der FSSPX: Frankreichs altrituelle Katholiken stehen zu Papst Leo XIV.
  5. König Charles III. nicht mehr ‚Verteidiger des Glaubens‘?
  6. Universität Aberdeen prüft intern Hasskommentar eines Angestellten gegen Ann Widdecombe
  7. Heute ist es eine finnische Abgeordnete und Großmutter; morgen könnten es leicht Sie sein!
  8. Ein unvermeidliches Schisma?
  9. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  10. Ann Widdecombe, britische konservative Ex-Ministerin (78), wurde zu Hause ermordet
  11. Glaubte Papst Benedikt XVI. an die nahende Endzeit?
  12. „Priesterberufungen in Europa: Wachstum in Frankreich, Krise in Deutschland“
  13. „Abgeordnete, die das Gesetz zur Sterbehilfe unterstützen, können nicht mehr zur Kommunion gehen“
  14. Kardinal Rouco/Madrid: Der Synodale Weg in Deutschland umgeht das Kirchenrecht
  15. „Was, wenn sich herausstellt, dass Ann Widdecombe eine Märtyrerin war?“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz