Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Kard. Sarah: „Die Abneigung gegen Latein und Gregorianik wird mit der 68er-Generation verschwinden“
  2. Papst Leo: „Die Welt durchlebt eine besonders unruhige Phase“
  3. Die Hölle, eine verschwiegene Wahrheit
  4. Nicht mehr ernst zu nehmen
  5. Die umstrittene Synodalkonferenz der Kirche in Deutschland wurde leise abgesagt
  6. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
  7. Papst äußert sich skeptisch zu fundamentalen Risiken der KI
  8. US-Diözesen mit ungewöhnlich hoher Zahl an Priesterweihen
  9. Caroline Bosbach: „Linkspartei erklärt evangelikale Christen zum Feindbild“
  10. ‚Tritt hinter mich!’ Der Weg des Messias führte über das Kreuz
  11. „Synodalität wird den Katholizismus zerstören“
  12. Polnischer Primas in Jasna Góra: „Recht auf Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod“
  13. Wenn die Erinnerung bleibt, aber der Glaube schwindet
  14. Bischof Timmerevers legt sein Amt als Bischof von Dresden-Meißen nieder
  15. Ehemaliges Priesterseminar auf Long Island soll muslimisches Internat werden

20 Tote bei islamistischem Terror-Angriff auf christliches Dorf in Nigeria

24. November 2022 in Weltkirche, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Menschenrechtler Ike während Attacke dschihadistischer Fulani-Milizen vor Ort: "Christliche Familien im Schlaf kaltblütig massakriert" - "Christen in Not" sieht drohenden Bürgerkrieg


Wien/Abuja (kath.net/KAP) In Zentralnigeria sind nach Angaben örtlicher Kirchenvertreter bei einem Angriff dschihadistischer Fulani-Milizen auf ein christliches Dorf im Bundesstaat Plateau 20 Menschen getötet worden. Bewaffnete hätten bei dem Angriff auf das Dorf Maikatago nahe der Bezirkshauptstadt Bokkos Dienstagnacht die Hütten der schlafenden Bewohner angezündet und auf Menschen geschossen, die sich vor den Flammen in Sicherheit bringen wollten, teilte die Menschenrechtsorganisation "Christen in Not" (CiN) unter Berufung auf den Menschenrechtler und ehemaligen Generalvikar der Diözese Enugu, Obiora Ike, am Donnerstag in Wien mit.


Ike hielt sich demnach während des Angriffs selbst zu einem Besuch in dem Dorf auf, wo Bewaffnete schon bei einer Attacke eine Woche zuvor ein Dutzend Bewohner getötet hatten. "Dienstagnacht sind Fulani-Dschihadisten in das Dorf eingedrungen, in dem ich wohne, und haben christliche Familien im Schlaf kaltblütig massakriert", schilderte der geschockte, selbst unverletzt gebliebene Ike den erneuten Angriff. Er versuche nun, den Überlebenden zu helfen, mit Nahrung, Trost, Gebet, Beerdigungen, Not-Unterkunftsmöglichkeiten. Der Menschenrechtler Ike ist Projektpartner von "Christen in Not".

Die Hilfsorganisation stellte nach eigenen Angaben umgehend 5.000 Euro zur Verfügung, damit die Opfer des Angriffs Lebensmittel, Kleidung, aber auch Zelte für die Unterbringung auf freiem Feld bekommen. Auch werden örtliche Wachleute bezahlt, die die Menschen nachts bewachen und schützen. Polizei oder Armee war nach CiN-Angaben zunächst nicht vor Ort. "Sollte das Abschlachten der Christen - manche nennen es bereits Genozid - kein Ende haben und sollte die Regierung weiterhin auf dem Auge des Islamischen Terrors blind bleiben, dann droht in dem bevölkerungsreichsten Land Afrikas ein Bürgerkrieg", warnte CiN-Generalsekretär Elmar Kuhn.

Obiora Ike habe trotz seiner Traumatisierung nach dem nächtlichen Überfall noch am Mittwoch den örtlichen Provinzgouverneur Simon Bako Lalong aufgesucht und eine Beschwerde eingereicht. Es sei furchtbar, was religiöser Fanatismus aus Hass und Unwissenheit anrichte, gab die Hilfsorganisation den Menschenrechtler wieder: "Die Stimmen des Friedens müssen die Stimmen des Fanatismus übertönen. Religionen müssen dem Frieden und dem Fortschritt dienen."

 

Copyright 2022 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Islam

  1. Ehemaliges Priesterseminar auf Long Island soll muslimisches Internat werden
  2. 'Weil die andere Option darin bestand, in der Hölle zu brennen, ewig an meinen Haaren aufgehängt.'
  3. Historiker Raymond Ibrahim: Kreuzzüge waren Antwort auf islamische Aggression
  4. Berliner Studie: 41 Prozent der islamischen Neuntklässler geben religiösen Regeln Vorzug
  5. Dokumentation zeigt die Islamisierung Birminghams
  6. Italienischer Bischof ruft zur Evangelisierung von Muslimen auf – Unterstützung von Konvertiten
  7. Der ‚reaktionäre‘ Islam und die Herausforderung für den liberalen Verfassungsstaat

Afrika

  1. Afrikas Bischöfe erklären Umgang mit Polygamie
  2. 'Wir sind bereit, willens und fähig, unsere große christliche Bevölkerung weltweit zu schützen!'
  3. Papst im Kongo eingetroffen
  4. Terrorismus breitet sich im Norden Mosambiks aus
  5. Kein Ende im orthodoxen Kirchenstreit um Afrika
  6. Äthiopien: Kämpfe um Tigray eskalieren
  7. Mosambik: Katechet rettet „Schatz“ seiner Pfarrei vor einem Terroranschlag






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  3. Norwegische kath. Bischöfe bitten Papst Leo XIV. um ein Jubiläumsjahr für Norwegen (2030–2031)
  4. Synodalität aus der Tradition - Teil 2
  5. Trump, Vance und Rubio erhalten vom Papst signierte Baseballs
  6. Ehemaliges Priesterseminar auf Long Island soll muslimisches Internat werden
  7. Mit Sneakers und Baseballkappe: Leo XIV. wird zum Mode-Papst
  8. Papst versichert Sturzflut-Opfern in Nepal seine Nähe
  9. Die Hölle, eine verschwiegene Wahrheit
  10. Mit Erlaubnis des Kardinals: Benediktiner betet als Einsiedler für Skandinavien
  11. Synodalität aus der Tradition - Teil 1
  12. US-Präsident Trump nominiert Lebensschützerin zur Direktorin der Arzneimittelbehörde FDA
  13. Polnischer Primas in Jasna Góra: „Recht auf Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod“
  14. Die konzilswidrige deutsche Synodalkonferenz
  15. Papst Leo: „Die Welt durchlebt eine besonders unruhige Phase“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz