Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  3. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  4. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  5. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  6. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  7. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  8. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  9. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  10. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  11. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  12. „Das Ende von Maria 2.0“
  13. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  14. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  15. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin

20 Tote bei islamistischem Terror-Angriff auf christliches Dorf in Nigeria

24. November 2022 in Weltkirche, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Menschenrechtler Ike während Attacke dschihadistischer Fulani-Milizen vor Ort: "Christliche Familien im Schlaf kaltblütig massakriert" - "Christen in Not" sieht drohenden Bürgerkrieg


Wien/Abuja (kath.net/KAP) In Zentralnigeria sind nach Angaben örtlicher Kirchenvertreter bei einem Angriff dschihadistischer Fulani-Milizen auf ein christliches Dorf im Bundesstaat Plateau 20 Menschen getötet worden. Bewaffnete hätten bei dem Angriff auf das Dorf Maikatago nahe der Bezirkshauptstadt Bokkos Dienstagnacht die Hütten der schlafenden Bewohner angezündet und auf Menschen geschossen, die sich vor den Flammen in Sicherheit bringen wollten, teilte die Menschenrechtsorganisation "Christen in Not" (CiN) unter Berufung auf den Menschenrechtler und ehemaligen Generalvikar der Diözese Enugu, Obiora Ike, am Donnerstag in Wien mit.


Ike hielt sich demnach während des Angriffs selbst zu einem Besuch in dem Dorf auf, wo Bewaffnete schon bei einer Attacke eine Woche zuvor ein Dutzend Bewohner getötet hatten. "Dienstagnacht sind Fulani-Dschihadisten in das Dorf eingedrungen, in dem ich wohne, und haben christliche Familien im Schlaf kaltblütig massakriert", schilderte der geschockte, selbst unverletzt gebliebene Ike den erneuten Angriff. Er versuche nun, den Überlebenden zu helfen, mit Nahrung, Trost, Gebet, Beerdigungen, Not-Unterkunftsmöglichkeiten. Der Menschenrechtler Ike ist Projektpartner von "Christen in Not".

Die Hilfsorganisation stellte nach eigenen Angaben umgehend 5.000 Euro zur Verfügung, damit die Opfer des Angriffs Lebensmittel, Kleidung, aber auch Zelte für die Unterbringung auf freiem Feld bekommen. Auch werden örtliche Wachleute bezahlt, die die Menschen nachts bewachen und schützen. Polizei oder Armee war nach CiN-Angaben zunächst nicht vor Ort. "Sollte das Abschlachten der Christen - manche nennen es bereits Genozid - kein Ende haben und sollte die Regierung weiterhin auf dem Auge des Islamischen Terrors blind bleiben, dann droht in dem bevölkerungsreichsten Land Afrikas ein Bürgerkrieg", warnte CiN-Generalsekretär Elmar Kuhn.

Obiora Ike habe trotz seiner Traumatisierung nach dem nächtlichen Überfall noch am Mittwoch den örtlichen Provinzgouverneur Simon Bako Lalong aufgesucht und eine Beschwerde eingereicht. Es sei furchtbar, was religiöser Fanatismus aus Hass und Unwissenheit anrichte, gab die Hilfsorganisation den Menschenrechtler wieder: "Die Stimmen des Friedens müssen die Stimmen des Fanatismus übertönen. Religionen müssen dem Frieden und dem Fortschritt dienen."

 

Copyright 2022 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Islam

  1. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  2. Meloni kündigt Burka- und Niqab-Verbot, Ausländerquoten an Italiens Schulen an
  3. Der 11. September und die Notwendigkeit eines kämpferischen Christentums
  4. Zwei muslimische Feiertage könnten bald in Kalifornien staatlich anerkannt werden
  5. Ehemaliges Priesterseminar auf Long Island soll muslimisches Internat werden
  6. 'Weil die andere Option darin bestand, in der Hölle zu brennen, ewig an meinen Haaren aufgehängt.'
  7. Historiker Raymond Ibrahim: Kreuzzüge waren Antwort auf islamische Aggression

Afrika

  1. Afrikas Bischöfe erklären Umgang mit Polygamie
  2. 'Wir sind bereit, willens und fähig, unsere große christliche Bevölkerung weltweit zu schützen!'
  3. Papst im Kongo eingetroffen
  4. Terrorismus breitet sich im Norden Mosambiks aus
  5. Kein Ende im orthodoxen Kirchenstreit um Afrika
  6. Äthiopien: Kämpfe um Tigray eskalieren
  7. Mosambik: Katechet rettet „Schatz“ seiner Pfarrei vor einem Terroranschlag







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Den Willen Gottes für den Menschen bedenken und tun
  3. Buße, Hoffnung, ewiges Leben: Lourdes ruft zur Umkehr
  4. Papst Leo zu den Bischöfen: „Die Kirche in Frankreich liegt dem Papst sehr am Herzen!“
  5. Französische Bischöfe: Papst Leo hat das Herz der Franzosen berührt
  6. Er ist der dritte amtierende Papst in der Grotte von Massabielle/Lourdes: Leo XIV.
  7. ‚Trinkt auch ihr aus dieser Quelle!’ Der Durst, den nur Christus stillt
  8. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  9. Papst Leo erstaunt über hohe Zahl von Erwachsenentaufen in Frankreich
  10. Wo Begegnung zur Zivilisation der Liebe wurde. Die Armen als Fleisch Christi
  11. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  12. Junge Französin bekennt vor Papst: „Wie der heilige Paulus sagt: ‚Für uns ist Christus das Leben‘“
  13. Papst Leo an 80.000 Jugendliche im Stade de France: "Wer mit Gott lebt, ist frei"
  14. „Wenn wir Eucharistie feiern, dürfen wir mit allem zu ihm kommen, was in uns unvollendet ist“
  15. Wenn das Nein nicht mehr zählt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz