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Afrikanischer Kardinal: Christen sollen gegen ‚Homo-Ehe’ rebellieren

11. April 2021 in Weltkirche, 6 Lesermeinungen
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Kardinal Ouédraogo wandte sich gegen Versuche vor allem westlicher Organisationen, auf die Familien- und Abtreibungspolitik afrikanischer Staaten Einfluss zu nehmen.


Ougadougou (kath.net/jg)

Christliche Familien sollten gegen „den Imperialismus bestimmter Lobbys und Verbände rebellieren“, welche die so genannte „Homo-Ehe“ in afrikanischen Ländern einführen wollen. Das sagte Kardinal Philippe Ouédraogo (Foto), der Erzbischof von Ougadougou (Burkina Faso) in seiner Osterpredigt.

Die konservative Nachrichtenplattform Breitbart berichtet, dass der Kardinal die „positiven Werte der Moderne“ in seiner Predigt würdigte. Gleichzeitig verurteilte er Versuche westlicher Staaten und nichtstaatlicher Organisationen, Programme zur Geburtenkontrolle und Legalisierung der Abtreibung in Afrika durchzusetzen. Jeder Christ sollte für das menschliche Leben offen sein und es beschützen, forderte Ouédraogo die Gläubigen auf.

Im Februar haben sich Persönlichkeiten aus vielen afrikanischen Ländern in einer gemeinsamen Videobotschaft an US-Präsident Biden gewandt und ihn ersucht, die „Mexiko City Politik“ wieder einzuführen. Dieses Maßnahmenpaket untersagt der US-Regierung die finanzielle Unterstützung von Organisationen, die im Ausland Abtreibungen durchführen, vermitteln oder sich dafür einsetzen.

 

Wunder dienen zur Bekräftigung unseres Glaubens! Das Hostienwunder von Lanciano - Maria Vesperbild - Predigt Sonntag Barmherzigkeit - 11. April 2021


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Lesermeinungen

 SalvatoreMio 12. April 2021 
 

Geburtenkontrolle - aber wie?

@Fink: "Wir" in der westlichen Welt haben viel Erfahrung auf diesem Sektor und wissen, wie komplex das Thema ist: die Pille und die vermehrte Gefahr ehelicher Untreue und ungehemmten Auslebens sexueller Triebe; die Leichtigkeit einer Abtreibung; Kleinkindfamilien, in denen manches Kind zu egoistischem Prinzen aufwächst usw.---
Andererseits sehe ich bei uns weiterhin die Missachtung der Gaben Gottes, z. B. schönste Lebensmittel in Mülltonnen; wir könnten mit dem, was uns "nicht passt", was wir wegwerfen, weil das Verfallsdatum naht (obwohl noch lange haltbar) unzähligen Armen beistehen, indem wir bewusster einkaufen und konsumieren und das Ersparte denen zugute kommen lassen, die auch leben wollen. Der Euro hat z. B. in afrikanischen Ländern einen enormen Wert. Dies nur so zum Nachdenken.


1
 
 athanasius1957 11. April 2021 
 

Stellt sich eine Frage?

Wie lang überlebt er es psychisch bzw eventuell sogar physisch?


1
 
 Fink 11. April 2021 
 

Abtreibung NEIN ! Homosexualisierung NEIN ! Geburtenkontrolle JA !

Wieviele Menschen können die einzelnen Länder Afrikas ernähren ? -das ist die entscheidende Frage ! Gerade die Länder der Sahel-Zone haben diese Grenze überschritten. Die Zahl der Menschen in Afrika wächst ALLE 10 TAGE um 1 Million Menschen ! Z.B. wächst die Zahl der Menschen in Ägypten jedes Jahr um 2 Millionen Menschen (in Afghanistan/ Asien verdoppelt sich die Zahl der Einwohner alle 30 Jahre !). Die "Familienwerte" sind wichtig. Trotzdem dürfen wir Katholiken um der "reinen Lehre wegen" vor diesen Problemen die Augen nicht verschließen !


0
 
 JBE 11. April 2021 
 

Wunderbar!

Es ist doch schön, dass die Afrikanischen Kardinäle in grosser Zahl an der Lehre der Kirche festhalten.
Ich hoffe immer noch auf Kardinal Sarah als nächsten Papst.
Möge der Heilige Geist seine Kirche und ihre Leiter lenken.


8
 
 SalvatoreMio 11. April 2021 
 

Danke!

Vielen Dank, Herr Kardinal Ouédraogo, wir brauchen Euch! Wir hoffen auf die Kirche in Afrika, dass wenigstens sie laut und mahnend die Stimme erhebt und nicht hereinfällt auf den so fortschrittlichen Westen. - Auch in Afrika versuchen gewisse Leute, die Menschen mit Regenbogenfarben zu beglücken. Hoffentlich gelingt es nicht mit schillernden Geldscheinen.


9
 
 ThomasR 11. April 2021 
 

Rebellion unter den Gläubigen ist schon da.

Rebellion wird vor Allem über Kirchenaustritte ausgedrückt und diese steigen

Segnung der gleichgeschlechtlichen Paare wird ohne Zweifel im Anstieg der Kirchenaustritte münden (ähnlich Leitung der Beerdigungen durch Laien und/oder Bildung der Pfarrverbunde). Es geht nicht nur um Zahlung der Kirchensteuer, sondern auch um ihre Verwendung (viele Gläubige- Kirchensteuerzahler- haben jahrelang Kirchensteuer gezahlt und die Gegenleistung der Kirche akzeptiert, jetzt wenn die Akzeptanz zur Gegenleistung fehlt, wird es zur Mehrung der Kirchenaustritte kommen)

Es bedeutet nicht anders (neben der Leitung der Pfarrverbunde durch Frauen) als Verlust des Heimatgefühls für viele Gläubige.

Es geht einfach nicht, daß die Segnungen der gleichgeschlechtlichen Paare über Kirchensteuer finanziert werden


7
 

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