Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nicht Bruch, sondern lebendige Tradition - Wider den Missbrauch der Liturgiereform
  2. Kard. Sarah: „Die Abneigung gegen Latein und Gregorianik wird mit der 68er-Generation verschwinden“
  3. Rom sollte in Deutschland endlich Bischöfe einsparen und Bistümer zusammenlegen!
  4. Die Krise des Bischofsamtes
  5. Papst Leo: „Die Welt durchlebt eine besonders unruhige Phase“
  6. Die Hölle, eine verschwiegene Wahrheit
  7. Deutschland: 2024 waren nur noch 43 % der Bestattungen christlich
  8. Caroline Bosbach: „Linkspartei erklärt evangelikale Christen zum Feindbild“
  9. Polnischer Primas in Jasna Góra: „Recht auf Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod“
  10. Ist ein linker Punksänger klüger als Bischof Feige?
  11. US-Diözesen mit ungewöhnlich hoher Zahl an Priesterweihen
  12. „Es gibt keinen notwendigen Widerspruch zwischen Synodalität und Tradition“
  13. Erzdiözese Mexiko will angemessenes Begräbnis für abgetriebene und nach der Geburt gestorbene Babys
  14. Ehemaliges Priesterseminar auf Long Island soll muslimisches Internat werden
  15. R.I.P. Dolly Parton

Wir erforschen die Welt tiefer und tiefer, um dann festzustellen: Das Geheimnis bleibt.

15. Jänner 2023 in Chronik, 10 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der berühmte Astrophysiker Heino Falcke hat sich zu Weihnachten in einem Interview mit der "Welt" zu seinem Glauben bekannt - Seine Antwort auf die Frage, wo die Naturgesetze herkommen, ist klar: Diese seien gottgegeben


Berlin (kath.net/rn)

"Schon in meiner Jugend war Gott für mich eine Entdeckung. Ich habe erfahren dürfen, dass Gott Liebe ist. Je mehr ich mich mit den Geheimnissen des Universums auseinandersetzte, desto stärker wurde mein Glaube." Der berühmte Astrophysiker Heino Falcke hat sich zu Weihnachten in einem Interview mit der "Welt" zu seinem Glauben bekannt. Dem Astrophysiker gelang es vor drei Jahren, das erste Bild eines Schwarzen Lochs aufzunehmen. Die Weihnachtsgeschichte könnte laut dem Physiker einen wahren Kern haben, da es rund um Jesu Geburt eine Reihe von seltenen Konjunktionen am Himmel gab. Vor allem die Begegnung der sogenannten Königsplaneten Jupiter und Saturn könnte den abergläubigen Herrscher Herodes verunsichert haben.


Für Falcke ist das Universum Ausdruck einer Schöpferkraft. Wie aus wenigen Naturgesetzen ein Universum mit Sternen und Planetensystemen entstehen konnte, das sei für ihn schon ein Wunder. "Oder wie der Prophet Jesaja sagt: „Seht doch nur in die Höhe, wer hat die Sterne da oben geschaffen?“ Die Welt sei ein fein austariertes System, das auf wenigen Naturgesetzen beruhe, darunter die Relativitätstheorie, die Grundgleichung der Thermodynamik und die Quantentheorie. "Wir erforschen die Welt tiefer und tiefer, um dann festzustellen: Das Geheimnis bleibt." Seine Antwort auf die Frage, wo die Naturgesetze herkommen, ist klar: Diese seien gottgegeben. Der Physiker erinnert dazu an das Johannes-Evangelium "Am Anfang stand das Wort und das Wort war Gott selbst."

Sein Glaube lasse ihn ohne Angst in die Weite schauen, gleichzeitig fühle er sich zu Hause. "Das ist wie in der Weihnachtsszene: Da offenbart sich der Schöpfergott als Allmächtiger, indem er seinen Sohn auf die Erde schickt, und Jesus zeigt sich als Baby in der Krippe nahbar und ohnmächtig. Diese Spannung zwischen dem Weiten der Schöpfung und dem Ohnmächtigen des Kindes –das macht für mich den christlichen Glauben aus."


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Wer ist Jesus Christus für mich? Der Glaube als tägliche Entscheidung
  3. „Es gibt keinen notwendigen Widerspruch zwischen Synodalität und Tradition“
  4. Britische Regierung verweigert finnischer Abgeordneter Räsänen die Einreise
  5. Erfrischung für Rom: Als ein Papst die Piazza Navona unter Wasser setzte
  6. Polnische Salvatorianer boten Workshop für Ministrantendienst im klassischen Ritus an
  7. Irland: 30 Prozent Rückgang bei katholischen Taufen in zehn Jahren
  8. Ein Wunder der Vorsehung
  9. Die Krise des Bischofsamtes
  10. Deutschland: 2024 waren nur noch 43 % der Bestattungen christlich
  11. US-Regierung leitet 2 Milliarden Dollar an christliche Hilfsorganisationen um
  12. Slowakei und Polen planen gemeinsamen Johannes-Paul-II.-Pilgerweg
  13. „Wenn ich mich nicht täusche, gibt es in der Geschichte keine vergleichbare Institution“
  14. Goethes Lieblingsheiliger: Ein Meister der Freude und der Seelenschau
  15. Nicaragua: Regime veröffentlicht Propaganda-Video von festgenommenem Bischof Mata

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz