Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vom Elend der Fürbitten
  2. Der deutsch-synodale Irrweg in Zahlen: Nur 25 Priesterweihen in ganz Deutschland im Jahr 2025!
  3. Vatikanische Theophantasien zur Frauenfrage
  4. Der entschärfte Gott
  5. Pater Dietrich von Stockhausen überreicht Papst Leo XIV. Hesemanns aktuelle Studie über Heroldsbach
  6. EuGH-Urteil: Deutscher Kirchenaustritt kein automatischer Kündigungsgrund
  7. Botschaft von Papst Leo zum 10. Jahrestag des nachsynodalen Apostolischen Schreibens Amoris Laetitia
  8. Papst Leo auf Versöhnungskurs
  9. „Die meisten Seelen dort sind die, welche nicht an die Existenz der Hölle geglaubt haben“
  10. "Die Zahl der Seminaristen ist im Bistum Chur leider sehr klein geworden"
  11. Theologe Thomas Söding: „Es braucht eine katholische Internationale!“
  12. Peinlich - Deutsche Protestanten glauben mehrheitlich nicht an den dreieinigen Gott
  13. Realitätsverlust im Bistum Chur
  14. Muslime wählen SPD und Linke, Christen wählten CDU
  15. Krautwaschl zu Grünwidl: Bin nicht gezwungen worden!

„Kann denn Abtreibung Gesundheitsleistung sein?“

18. Jänner 2023 in Prolife, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


500 Personen bei Kundgebung gegen öffentlich finanzierte Abtreibungen in Tirol.


Innsbruck (kath.net/Jugend für das Leben) Mit Blumen, Bannern und dem Bekenntnis zum Lebensrecht für jeden Einzelnen versammelten sich mehrere hundert Menschen am 14. Jänner zu einer Kundgebung. Die Teilnehmer forderten mehr Unterstützung für Frauen und ihre ungeborenen Kinder und eine ganzheitliche Gesundheitsversorgung, die sich um Mütter und Kinder kümmert.

Gesundheitsversorgung für schwangere Mütter und ihre ungeborenen Kinder

„Jeder Mensch hat das Recht auf eine gute Gesundheitsversorgung – besonders schwangere Frauen und ihre ungeborenen Kinder. Deswegen braucht es niedrigschwellige Unterstützung in Notsituationen. Statt einem Recht auf Abtreibung gibt es ein Recht auf Leben“, sagte Natalie Ehrenberger, Regionalgruppenleiterin der Jugend für das Leben Tirol und Veranstalterin.

Im Zentrum Innsbrucks sprachen zu Beginn der Kundgebung mehrere Ärzte, betroffene Frauen und Expertinnen. Besonders die Rede von Julia Granitzer fesselte Teilnehmer und Passanten. Granitzer sprach über ihre schwierige Teenager-Schwangerschaft, in der sie aber Hilfe erfahren habe. „Und jetzt wo ich wieder im siebten Monat schwanger bin, möchte ich euch zurufen: Kämpft für das Leben“, sagte Granitzer sichtlich bewegt auf der Bühne.
Mit Blumen für ungeborene Babys


Danach zogen die Demonstrationsteilnehmer zum Landhausplatz, wo sie mit einem großen Banner zum Gedenken an ungeborene Kinder aufriefen. Symbolisch legten die Teilnehmer weiße Nelken ab. „Jeder Frau die eine Abtreibung über sich ergehen lassen muss, wurde lebensrettende Unterstützung verwehrt. Und jedem abgetriebenen Kind Kinder wurde das grundlegende Menschenrecht, das Recht auf Leben, vorenthalten. Ungeborene Kinder entwickeln sich als Mensch – nicht zum Menschen. Es gibt keinen Grund für eine Regierung, Abtreibung, die Frauen schadet und Kinder tötet, gutzuheißen oder gar zu fördern“, meinte Natalie Ehrenberger.

Für die zahlreichen Medizinstudenten und Mitarbeiter in verschiedenen medizinischen Bereichen ist auch der Schutz der Gewissensfreiheit ein wichtiges Anliegen. „Aus Salzburg ist bekannt wie Beschäftigte sich unter Druck gesetzt fühlen, an Abtreibungen mitzuwirken. Schon allein deswegen sind Abtreibungen an Krankenhäusern und öffentlichen Einrichtungen keine Option“, so Ehrenberger.

Skandalöse Gegendemonstration

Während der Kundgebung versuchten Gegendemonstranten die Kundgebung einzukreisen und zu blockieren. Die Polizei nahm mehrere radikale Abtreibungs-Aktivisten fest. „Besonders skandalös ist, dass Sozial-Landesrätin Eva Pawlata von der SPÖ mit den Störern kurz davor gemeinsam auf ihrer Demonstration war“, sagte Gabriela Huber von der Jugend für das Leben.

„Statt staatlich geförderte und öffentlich finanzierter Abtreibung braucht es wirksame Hilfe und Schutz der Menschenrechte. Wir fordern, dass Kinder- und Familienbeihilfe schon ab der Empfängnis des ungeborenen Kindes gezahlt wird. Aber vor allem braucht es Schutz für die Schwächsten in unserer Gesellschaft. Ein Kind ist keine Krankheit, aber bei jeder Abtreibung stirbt eines. Setzen wir uns also gemeinsam für das Leben ein“, forderten die Veranstalterinnen.

Foto (c) Jugend für das Leben/Eduard Pröls


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDE-DEADLINE - 25. MÄRZ!!!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Krautwaschl zu Grünwidl: Bin nicht gezwungen worden!
  4. Realitätsverlust im Bistum Chur
  5. „Die meisten Seelen dort sind die, welche nicht an die Existenz der Hölle geglaubt haben“
  6. Heimisch sein im Vatikan - Papst Leo XIV. wohnt wieder in der klassischen Papstwohnung
  7. Vom Elend der Fürbitten
  8. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  9. Einladung zur Novene zum Hl. Josef
  10. Der deutsch-synodale Irrweg in Zahlen: Nur 25 Priesterweihen in ganz Deutschland im Jahr 2025!
  11. Vatikanische Theophantasien zur Frauenfrage
  12. Papst Leo auf Versöhnungskurs
  13. Papst bezieht diesen Samstag seine Wohnung im Apostolischen Palast
  14. Pater Dietrich von Stockhausen überreicht Papst Leo XIV. Hesemanns aktuelle Studie über Heroldsbach
  15. Der entschärfte Gott

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz