Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  2. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  3. „Mir sind konkrete Reaktionen von Kindern bekannt, die diese Darstellung als verstörend empfanden“
  4. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  5. Hongkongs Kardinal Zen äußerte beim Konstistorium Grundsatzkritik an der letzten Bischofssynode
  6. Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
  7. Menschenrecht auf Abtreibung?
  8. So fühlt sich Nachhausekommen an
  9. These: Die Wahrheit steht über der nachdrücklichen Forderung nach Einheit
  10. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  11. Der Weihnachtsglaube - Sand oder Fels
  12. Der Stern stört Jerusalem. Epiphanie und die Ruhe der Gewöhnten
  13. BILD-Chefin Marion Horn fordert jetzt: Daniel Günther muss das zurücknehmen oder zurücktreten
  14. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  15. Gegen Agenden und Aktivismus: das Kardinalskollegium hält inne

„Woher kommt die heutige Verwirrung in unserer Kirche?“

11. Februar 2023 in Spirituelles, 13 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Erlösung braucht es in dieser Weltanschauung nicht. Wir schaffen unser Heil auch ohne, notfalls sogar gegen Gottes Willen. Der deutsche Synodale Weg zeigt das nur zu deutlich.“ Gastbeitrag von Stefan Fleischer


Grenchen (kath.net) Wenn ich mir die Frage überlege, so komme ich immer mehr zum Schluss, dass der Grundstein für die heutige Situation gelegt wurde, als die Theologie die Gefährlichkeit der Befreiungstheologie nicht richtig erkannte und sich zu wenig dagegen zur Wehr setzte, ja damit zu sympathisieren begann.

Die Befreiungstheologie kam als Wolf im Schafspelz daher. Sie versprach Heil für die Armen und Ausgestoßenen dieser Welt. So gelang es ihr, Christus, unseren Herrn und Erlöser, für ihre Zwecke zu vereinnahmen. Indem sie das letzte Ziel des Menschen, das ewige Heil, beiseiteschob und das irdische in den Vordergrund rückte, machte und macht sie aus der Kirche Gottes immer mehr eine Kirche des Menschen. Nicht mehr das, was Gott will, ist ausschlaggebend, sondern das, was die Menschen wollen.


Dass in diese Theologie auch das Kreuz Christi nicht mehr hineinpasst, dass dieses je länger je mehr zum mehr oder weniger sinnentleerten Logo des Christentums verkommt, ist nichts als logisch.

Erlösung braucht es in dieser Weltanschauung nicht. Wir schaffen unser Heil auch ohne, notfalls sogar gegen Gottes Willen. Der deutsche Synodale Weg zeigt das nur zu deutlich.

Eine solche Kirche wird nur dort überleben, wo sie umkehrt, zurückkehrt zu Gott, zu Christus als ihrem Herrn und Erlöser. Wo sie immer weiter vorwärts rennt, läuft sie mit offenen Augen in den Abgrund.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  3. "Beten wir gemeinsam für die kommende Welle!"
  4. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  5. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  6. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  7. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  8. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  9. Hongkongs Kardinal Zen äußerte beim Konstistorium Grundsatzkritik an der letzten Bischofssynode
  10. Australischer Forscher Andrew Lowenthal analysiert Zensur in Deutschland
  11. Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
  12. „Mir sind konkrete Reaktionen von Kindern bekannt, die diese Darstellung als verstörend empfanden“
  13. Ich bin Staatsanwältin – und ich bete
  14. Menschenrecht auf Abtreibung?
  15. Gott schütze Venezuela!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz