Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. ‚Polithetze gegen die einzige Opposition’ – AfD kritisiert Grundsatzpaper der deutschen Bischöfe
  2. Journalist von Gersdorff: Bischöfen in Deutschland „fehlt schlicht und ergreifend Bekennermut“
  3. Bestätigt Fiducia Supplicans Häresie?
  4. Identität des nächsten Papstes: Kardinal schreibt
  5. Ein unterkomplexes Schreiben blamiert die Bischöfe
  6. Gericht verbietet Falschbehauptung! - Müssen deutsche Bischöfe AfD-Papier zurückziehen?
  7. P. Karl Wallner: "Bei der Weltsynode spielen deutsche Bischöfe keine Rolle mehr"
  8. Papst trifft Pater Andrzej Komorowski, Leiter der Petrusbruderschaft
  9. FDP-Taktiktipp für Bätzing/DBK: Mit Rom reden aber gleichzeitig Synodalen Rat weiter vorantreiben
  10. Werden Sie Schutzengerl für kath.net für mindestens 2024 und 2025!
  11. Ablehnung der AfD? - „Eine wenig überzeugende Einstimmigkeit der Deutschen Bischofskonferenz“
  12. Essener Weihbischof Schepers zum Queer-Beauftragten ernannt
  13. Braucht man die AfD-Wähler doch noch in der katholischen Kirche?
  14. "Auf dem Berg Golgota ist es nicht unsere Aufgabe, einen Stuhlkreis zu machen“
  15. Evanglische Kirche im Rheinland schafft Sonntagsgottesdienst ab

„Woher kommt die heutige Verwirrung in unserer Kirche?“

11. Februar 2023 in Spirituelles, 13 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Erlösung braucht es in dieser Weltanschauung nicht. Wir schaffen unser Heil auch ohne, notfalls sogar gegen Gottes Willen. Der deutsche Synodale Weg zeigt das nur zu deutlich.“ Gastbeitrag von Stefan Fleischer


Grenchen (kath.net) Wenn ich mir die Frage überlege, so komme ich immer mehr zum Schluss, dass der Grundstein für die heutige Situation gelegt wurde, als die Theologie die Gefährlichkeit der Befreiungstheologie nicht richtig erkannte und sich zu wenig dagegen zur Wehr setzte, ja damit zu sympathisieren begann.

Die Befreiungstheologie kam als Wolf im Schafspelz daher. Sie versprach Heil für die Armen und Ausgestoßenen dieser Welt. So gelang es ihr, Christus, unseren Herrn und Erlöser, für ihre Zwecke zu vereinnahmen. Indem sie das letzte Ziel des Menschen, das ewige Heil, beiseiteschob und das irdische in den Vordergrund rückte, machte und macht sie aus der Kirche Gottes immer mehr eine Kirche des Menschen. Nicht mehr das, was Gott will, ist ausschlaggebend, sondern das, was die Menschen wollen.


Dass in diese Theologie auch das Kreuz Christi nicht mehr hineinpasst, dass dieses je länger je mehr zum mehr oder weniger sinnentleerten Logo des Christentums verkommt, ist nichts als logisch.

Erlösung braucht es in dieser Weltanschauung nicht. Wir schaffen unser Heil auch ohne, notfalls sogar gegen Gottes Willen. Der deutsche Synodale Weg zeigt das nur zu deutlich.

Eine solche Kirche wird nur dort überleben, wo sie umkehrt, zurückkehrt zu Gott, zu Christus als ihrem Herrn und Erlöser. Wo sie immer weiter vorwärts rennt, läuft sie mit offenen Augen in den Abgrund.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Stefan Fleischer 12. Februar 2023 

@ Adamo

«Der Urgrund der heutigen Verwirrung ist jedoch eindeutig der Widersacher.»
Ja. Mir ging es aber nicht so sehr um die «Suche nach den Schuldigen», sondern um die Frage, wo wir ansetzen müssen, um nicht bei der Symptombekämpfung stecken zu bleiben. Und hier scheint mir jener Paradigmenwechsel, welcher besonders deutlich im Bereich der Befreiungstheologie auftritt, der am meisten Erfolg versprechende Ansatz zu sein. Solange wir nicht wieder Gott als wahren Gott und Herrn verkünden und dem ewigen Heil den Vorrang vor dem irdischen geben, kann sich zwar vieles ändern. Aber besser wird es nicht. Im Gegenteil. Nur mit Gott, in der Erfüllung seines Willens, kann es uns gelingen, die Angriffe Satans abzuwehren.
«Wenn wir unsere Hoffnung nur in diesem Leben auf Christus gesetzt haben, sind wir erbärmlicher daran als alle anderen Menschen.» (1.Kor 15,19)


1
 
 bibelfreund 12. Februar 2023 
 

Jesus allein!

Ex-ZDF-Moderator hahne schreibt immer wieder als einzig mögliches Rezeot: Rückkehr zu jesus, zum Zentrum der Botschaft, zur Mitte der Seelsorge — und weg von all diesem politischen, soziologischen und Zeitgeist-Geschwurbel.


2
 
 Adamo 11. Februar 2023 
 

Woher kommt die heutige Verwirrung in unserer Kirche?

Stefan Fleischer nennt hier einen Teilaspekt der Verwirrung in unserer Kirche mit der Befreiungstheologie, O.K.

proelio dagegen nennt schon etwas genauer das 2.Vatikanische Konzil mit dem sog. "Aggiornamento" als Türöffnung für die heutige Verwirrung, das ich persönlich schon lange als Ursache betrachte.

Der Urgrund der heutigen Verwirrung ist jedoch eindeutig der Widersacher Christi, der Teufel, der oft
beschönigend als "Antichrist" bezeichnet wird.

Hat uns diese Verwirrung unserer Kirche durch den Teufel denn nicht deutlich genug bereits vor 115 Jahren in Fatima vorausgesagt und die sie heute ganz besonders in Medjugorje anprangert, indem sie uns als Hilfe zum Ausweg aus dieser Misere das Rosenkranzbeten empfiehlt?

Weshalb realisiert und organisiert denn heute kein einziger Bischof diese Empfehlung der Gottesmutter die so einfache sog."Initialzündung" zum Rosenkranzbeten aller Christen als den richtigen Weg um aus der heutigen Verwirrung zu gelangen?


2
 
 winthir 11. Februar 2023 

Die Thhologie der Befreiung entstand in Lateinamerika,

als sich dort die Bischöfe und Ordensoberen mit der jeweils herrschenden Klasse solidarisierten (ein Beispiel dafür war Jose Bergoglio SJ).

Theologie der Befreiung war "Theologie der Armen" - der Rechtlosen, Unterdrückten, Geknechteten.

Card. Joseph Ratzinger hat dann die Theologie der Befreiung erfolgreich bekämpft.

Heute in Lateinamerika, ein einst "katholischer" Subkontinent: Die katholische Kirche verliert sehr massiv Mitglieder an die meist in den USA beheimateten Evangelikalen "Großkirchen".



p.s. Endzeit-Phantasien, Kommunisten, Nationalsozialisten, Klima-Aktivisten sind hier nicht mein Thema.


0
 
 Chris2 11. Februar 2023 
 

@proelio

Seien Sie versichert: Wenn der Antichrist regiert, werden noch ganz andere Zustände herrschen. Aber sein Thron ist bereits weitgehend bereitet: Weltweites Vordringen aggressiver Ideologien, räumlich wie inhaltlich praktisch unbegrenzte Möglichkeiten zur Überwachung und Manipulation der Massen und dazu eine schwache und teils bereits aus dem netten Holzpferdchen heraus eroberte Kirche. Und die Zeichen an der Wand werden wieder einmal übersehen. Vielleicht, weil sie zu groß sind, um sie überhaupt als Buchstaben zu erkennen...


2
 
 Chris2 11. Februar 2023 
 

Wo das Heil nicht mehr von Gott erwartet wird,

erklärt sich der Mensch selbst zum "Erlöser". Die oft grausamen Folgen sind bekannt, von der "Terreur" der Revolutionäre in Frankreich über die zig Millionen Opfer des Kommunismus bis zu den buchstäblichen "Heil"-Rufen der Nationalsozialisten, die ähnlich viele Menschenleben auf dem Gewissen hatten. Gemeinsam ist diesen Ersatzreligionen, dass sie selbst gegen Kinder keine Grenzen kannten. Denn wo es um die Erlösung oder Rettung der Welt geht, ist jedes Mittel gerechtfertigt. Die Anfänge sieht man jetzt schon bei einem Teil der Klimaaktivisten. Die Heuchler unter ihnen verstehen das "grenzenlos" dagegen als Freibrief für Fernurlaub mit tonnenweisem CO2-Ausstoß, wie die beiden Klimakleber, die einen Gerichtstermin schwänzten und lieber auf Bali brutzelten. Berufspendler terrorisieren und selbst "Todsünden" begehen! Aber die Reise war ja "privat" und nicht als Klimaaktivisten, wie Lahst Tschänneräischn klarstellte. Also nur mit Aktivisten-Gehalt bezahlt? Na, dann ist ja alles gut...


1
 
 golden 11. Februar 2023 
 

Wie es euch gefällt : Ergebnis einer Welt ohne Gott:

Das Heil- verschmäht !

Das Wohl- gewollt !

Die Hölle- erhalten !


2
 
 SalvatoreMio 11. Februar 2023 
 

Erlösung überflüssig!


2
 
 proelio 11. Februar 2023 
 

Zweites Vatikanische Konzil und Aggiornamento

Nach meinem Dafürhalten ist das letzte Konzil und die damit verbundene Öffnung an den Zeitgeist alleine verantwortlich für die große Glaubensverwirrung. Während der Hl. Papst Pius X. noch den Modernismus klar und scharf verurteilte, hat man mit dem Konzil die "Büchse der Pandora" geöffnet. Wir sehen nun in Papst Franziskus den Vollstrecker dieser Verwirrung, der die katholische Glaubens- und Sittenlehre vollkommen auf den Kopf stellt. Mit dem verstorbenen Kardinal Pell gehe ich vollkommen konform, wenn er in diesem Pontifikat eine absolute Katastrophe für die Kirche sieht. Ist es die vorausgesagte Zeit des Antichristen?


5
 
 Zeitzeuge 11. Februar 2023 
 

Im Link Kardinal Ratzinger über gewisse Aspekte der

sog. "Befreiungstheologie"!

www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_19840806_theology-liberation_ge.html


1
 
 Uwe Lay 11. Februar 2023 
 

Erlösung überflüssig!

Die "Befreiungstheologie" war ob ihres Synthesenversuches mit dem Marxismus häretisch, aber sie insistierte noch auf der Notwendigkeit einer Erlösung, wobei das aktive Moment des Menschen aber überbetont wurde, die heutige Theologie dagegen verkündet einen Gott, der nur noch Ja sagt zu dem Menschen, wie er als Sünder ist und der so auch bleiben kann.Es bedarf so keiner Erlösung, keiner Umkehr mehr!


2
 
 golden 11. Februar 2023 
 

Wenn die Zahl der Märtyrer fast erfüllt ist (Offenbarung 6,9 folgende),

könnte auch der Grund bestehen,dass der Herr der Geschichte die Unwilligen ihren Weg gehen lässt (Römerbrief 1,21-27).Die Zeichen deuten in meinen Augen massiv darauf hin. Bewahre uns, oh Herr +


5
 
 gebsy 11. Februar 2023 

Vergelt's Gott!

Darf ich ergänzen?
Heute gedenkt die Kirche jenes Menschen, wie er von Gott gewollt ist ...

de.wikipedia.org/wiki/Unbefleckte_Empf%C3%A4ngnis


3
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Werden Sie Schutzengerl für kath.net für mindestens 2024 und 2025!
  2. KOMMEN SIE MIT! EINMALIGE REISE - 13. Oktober 2024 in Fatima + Andalusien!
  3. Identität des nächsten Papstes: Kardinal schreibt
  4. Ein unterkomplexes Schreiben blamiert die Bischöfe
  5. Bestätigt Fiducia Supplicans Häresie?
  6. P. Karl Wallner: "Bei der Weltsynode spielen deutsche Bischöfe keine Rolle mehr"
  7. "Auf dem Berg Golgota ist es nicht unsere Aufgabe, einen Stuhlkreis zu machen“
  8. Gericht verbietet Falschbehauptung! - Müssen deutsche Bischöfe AfD-Papier zurückziehen?
  9. Die Goldsee-Siedlung am Busko See in Bosnien-Herzegowina
  10. ‚Polithetze gegen die einzige Opposition’ – AfD kritisiert Grundsatzpaper der deutschen Bischöfe
  11. Brauchen wir DBK-Wahlempfehlungen?
  12. Essener Weihbischof Schepers zum Queer-Beauftragten ernannt
  13. Elizabeth Tabish: ‚The Chosen’ hat mich verwandelt
  14. Journalist von Gersdorff: Bischöfen in Deutschland „fehlt schlicht und ergreifend Bekennermut“
  15. Ablehnung der AfD? - „Eine wenig überzeugende Einstimmigkeit der Deutschen Bischofskonferenz“

© 2024 kath.net | Impressum | Datenschutz