Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Leere Hörsäle: Dramatischer Einbruch bei katholischen Theologie-Studenten
  2. THESE: Korrekturen vom 2. Vatikanum sind unerlässlich
  3. Piusbrüder und Vatikan suchen Weg zur Einheit
  4. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  5. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  6. Erzbistum Paderborn: Hunderte Protest-E-Mails gegen ‚Harry Potter Gottesdienst‘
  7. Der Tod der Theologie in Deutschland
  8. Deutsches Formular für Geburtenanzeige: Welches Geschlecht hat die Mutter?
  9. Traditionsbruch: New Yorks Bürgermeister Mamdani nicht bei Installation von Erzbischof Hicks
  10. Warum Hausfrauen leicht heilig werden können
  11. 'Selig sind, die Schwangerschaften beenden' - US-Pastorin sorgt für Eklat
  12. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  13. Papst Leo XIV. ernennt Lebensschützer zum neuen Erzbischof von Denver
  14. 10 Jahre Haft für eine biologische Wahrheit in Brasilien!
  15. Vatikan-Segen fürs Börsen-Depot - Warum Sie Meta, Amazon, Tesla oder Apple kaufen dürfen

„Der Sturm zieht auf – es wird ungemütlich am synodalen Weg“

8. März 2023 in Deutschland, 13 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Maria 1.0 fordert stellvertretend für viele Katholiken in unserem Land alle Synodalen auf, ihr Mandat niederzulegen und nicht weiter über eine Verstetigung oder Fortsetzung von kirchenfeindlichen Zielen und Ausschüssen nachzudenken.“


Frankfurt a.M. (kath.net/pm) Am Tag vor dem Beginn der fünften Synodalversammlung stehen die Vorzeichen auf Sturm. Man reibt sich verdutzt die Augen, schaut man auf die Ausgangssituation der kommenden Tage: Der Heilige Vater selbst untersagte die Gründung eines „synodalen Rates", eben jenes Gremiums, welches eines der Hauptergebnisse des synodalen Weges darstellen sollte. „Eben diesen Punkt schärfte der päpstliche Botschafter in Deutschland der Bischofsvollversammlung erst letzte Woche erneut ein und steht damit in Kontinuität mit zahlreichen Aussagen des Heiligen Stuhls zum deutschen synodalen Weg", so Clara Steinbrecher, Sprecherin der Initiative Maria 1.0. „Doch anstatt diese Stoppschilder ernst zu nehmen wird die Kritik als methodisch falsch zurückgewiesen, als unverständlich dargestellt und letztlich als Übergriffigkeit ignoriert", erklärt sie weiter. Bischof Bätzing versuchte in seiner Verzweiflung zu retten, was zu retten ist, indem er die Bischofskonferenz „geglättete" Texte als Alternative erarbeiten ließ, die wahrscheinlicher eine bischöfliche Mehrheit finden würden, als die bisher erarbeiteten aus den einzelnen Foren, damit es nicht zu einem ähnlichen oder einem noch schlimmeren Eklat kommt, wie bei der letzten Synodalversammlung am Abend des ersten Sitzungstages, als einer der Texte nicht angenommen wurde. Irme Stetter-Karp (ZdK) jedoch blockte gleich ab und erklärte, dass diese Texte so spät jetzt keine Berücksichtigung mehr finden können, weil die Satzung das nicht erlaube. Daraufhin stellte der Synodale Gregor Podschun (BDKJ) klar, dass die Satzung dies sehr wohl hergibt und auch so bereits praktiziert worden ist.


Clara Steinbrecher, Leiterin von Maria 1.0 stellt fest, dass man sich offenbar selbst im liberalen Lager nicht einig ist, auf welche Weise der synodale Weg weitergehen soll und wie man die angestrebten Reformen jetzt noch durchbringen kann, ohne den Verlust der bischöflichen Mehrheiten oder der erneut drohenden bischöflichen Sperrminorität. Bei den Verteidigern des synodalen Weges ist eines besonders auffällig: Die ständige Klarstellung, dass man das geltende Recht einhalten möchte und auch die Entscheidungskompetenz der einzelnen Bischöfe nicht antasten möchte. All diese Richtigstellungen greifen das Thema „Veränderung der Hierarchie" auf.

Dabei bleiben aber die zwei anderen Themen auf der Strecke, die genauso bedenklich sind, nämlich die Änderung der Lehre und der Moral.

Dazu stellte der Vatikan im letzten Jahr unmissverständlich klar und diese Klarstellung bleibt: „Der ‚Synodale Weg' in Deutschland ist nicht befugt, die Bischöfe und die Gläubigen zur Annahme neuer Formen der Leitung und neuer Ausrichtungen der Lehre und der Moral zu verpflichten."

Maria 1.0 fordert stellvertretend für viele Katholiken in unserem Land alle Synodalen auf, ihr Mandat niederzulegen und nicht weiter über eine Verstetigung oder Fortsetzung von kirchenfeindlichen Zielen und Ausschüssen nachzudenken.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Piusbrüder und Vatikan suchen Weg zur Einheit
  4. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  5. Leere Hörsäle: Dramatischer Einbruch bei katholischen Theologie-Studenten
  6. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  7. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  8. Der Tod der Theologie in Deutschland
  9. THESE: Korrekturen vom 2. Vatikanum sind unerlässlich
  10. 'Selig sind, die Schwangerschaften beenden' - US-Pastorin sorgt für Eklat
  11. Traditionsbruch: New Yorks Bürgermeister Mamdani nicht bei Installation von Erzbischof Hicks
  12. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  13. 'Ich bin der Liebe Gottes würdig, einfach weil ich existiere.'
  14. Erzbistum Paderborn: Hunderte Protest-E-Mails gegen ‚Harry Potter Gottesdienst‘
  15. Deutsches Formular für Geburtenanzeige: Welches Geschlecht hat die Mutter?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz