Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  2. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  3. Ist die Zeit der Barmherzigkeit bald vorbei? Stehen wir kurz vor der Zeit des Gerichts?
  4. Möge die Versöhnung der Kirche in Deutschland gelingen
  5. "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"
  6. Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
  7. Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen
  8. Toni Faber und der Zölibat - Beschwerdewelle gegen Wiener Dompfarrer
  9. Ein Gott, der nichts mehr verlangt
  10. Der Apostolische Stuhl und die FSSPX: Wenn Extreme sich berühren
  11. „Gemeinnutz vor Eigennutz“: Bischof erntet Kritik für NS-Vergleich in Richtung AfD
  12. Papst antwortet auf Leserbrief eines Atheisten
  13. 'Ein Katholizismus ohne Beichte ist wie ein Krankenhaus ohne Medikamente'
  14. "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"
  15. Kärntner Ordinaritaskanzler: Rechthaberei in der Kirche überwinden

„Der Sturm zieht auf – es wird ungemütlich am synodalen Weg“

8. März 2023 in Deutschland, 13 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Maria 1.0 fordert stellvertretend für viele Katholiken in unserem Land alle Synodalen auf, ihr Mandat niederzulegen und nicht weiter über eine Verstetigung oder Fortsetzung von kirchenfeindlichen Zielen und Ausschüssen nachzudenken.“


Frankfurt a.M. (kath.net/pm) Am Tag vor dem Beginn der fünften Synodalversammlung stehen die Vorzeichen auf Sturm. Man reibt sich verdutzt die Augen, schaut man auf die Ausgangssituation der kommenden Tage: Der Heilige Vater selbst untersagte die Gründung eines „synodalen Rates", eben jenes Gremiums, welches eines der Hauptergebnisse des synodalen Weges darstellen sollte. „Eben diesen Punkt schärfte der päpstliche Botschafter in Deutschland der Bischofsvollversammlung erst letzte Woche erneut ein und steht damit in Kontinuität mit zahlreichen Aussagen des Heiligen Stuhls zum deutschen synodalen Weg", so Clara Steinbrecher, Sprecherin der Initiative Maria 1.0. „Doch anstatt diese Stoppschilder ernst zu nehmen wird die Kritik als methodisch falsch zurückgewiesen, als unverständlich dargestellt und letztlich als Übergriffigkeit ignoriert", erklärt sie weiter. Bischof Bätzing versuchte in seiner Verzweiflung zu retten, was zu retten ist, indem er die Bischofskonferenz „geglättete" Texte als Alternative erarbeiten ließ, die wahrscheinlicher eine bischöfliche Mehrheit finden würden, als die bisher erarbeiteten aus den einzelnen Foren, damit es nicht zu einem ähnlichen oder einem noch schlimmeren Eklat kommt, wie bei der letzten Synodalversammlung am Abend des ersten Sitzungstages, als einer der Texte nicht angenommen wurde. Irme Stetter-Karp (ZdK) jedoch blockte gleich ab und erklärte, dass diese Texte so spät jetzt keine Berücksichtigung mehr finden können, weil die Satzung das nicht erlaube. Daraufhin stellte der Synodale Gregor Podschun (BDKJ) klar, dass die Satzung dies sehr wohl hergibt und auch so bereits praktiziert worden ist.


Clara Steinbrecher, Leiterin von Maria 1.0 stellt fest, dass man sich offenbar selbst im liberalen Lager nicht einig ist, auf welche Weise der synodale Weg weitergehen soll und wie man die angestrebten Reformen jetzt noch durchbringen kann, ohne den Verlust der bischöflichen Mehrheiten oder der erneut drohenden bischöflichen Sperrminorität. Bei den Verteidigern des synodalen Weges ist eines besonders auffällig: Die ständige Klarstellung, dass man das geltende Recht einhalten möchte und auch die Entscheidungskompetenz der einzelnen Bischöfe nicht antasten möchte. All diese Richtigstellungen greifen das Thema „Veränderung der Hierarchie" auf.

Dabei bleiben aber die zwei anderen Themen auf der Strecke, die genauso bedenklich sind, nämlich die Änderung der Lehre und der Moral.

Dazu stellte der Vatikan im letzten Jahr unmissverständlich klar und diese Klarstellung bleibt: „Der ‚Synodale Weg' in Deutschland ist nicht befugt, die Bischöfe und die Gläubigen zur Annahme neuer Formen der Leitung und neuer Ausrichtungen der Lehre und der Moral zu verpflichten."

Maria 1.0 fordert stellvertretend für viele Katholiken in unserem Land alle Synodalen auf, ihr Mandat niederzulegen und nicht weiter über eine Verstetigung oder Fortsetzung von kirchenfeindlichen Zielen und Ausschüssen nachzudenken.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDUNG nur mehr bis 25. MÄRZ möglich!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Toni Faber und der Zölibat - Beschwerdewelle gegen Wiener Dompfarrer
  4. "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"
  5. "Europa hat die Gefahr der islamischen Republik Iran noch immer nicht begriffen"
  6. "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"
  7. Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
  8. Ist die Zeit der Barmherzigkeit bald vorbei? Stehen wir kurz vor der Zeit des Gerichts?
  9. Möge die Versöhnung der Kirche in Deutschland gelingen
  10. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  11. Der Apostolische Stuhl und die FSSPX: Wenn Extreme sich berühren
  12. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  13. 'Ein Katholizismus ohne Beichte ist wie ein Krankenhaus ohne Medikamente'
  14. Ein Gott, der nichts mehr verlangt
  15. „Gemeinnutz vor Eigennutz“: Bischof erntet Kritik für NS-Vergleich in Richtung AfD

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz