Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  2. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  3. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  4. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  5. Papst verkündet neuen Friedensappell der Weltreligionen in Assisi
  6. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  7. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  8. Wir können NICHT schweigen!
  9. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  10. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  11. „Meine Lieben! Darum soll der Rosenkranz nicht vergessen auf dem Boden einer Schublade liegen“
  12. Papst Leo: 'Ehe offenbart etwas von Gottes Geheimnis'
  13. Christliche Eltern beten für den Mann, der ihre Töchter bei Autounfall tötete
  14. Ägyptisch-amerikanischer Pastor warnt vor ‚unheiliger Allianz‘ zwischen Linken und Islamisten
  15. Diözese Linz: In der Hälfte der Klassenzimmer in der Stadt Wels fehlten die Kreuze

Vatikan: Beziehungen mit Nicaragua sind "suspendiert"

13. März 2023 in Weltkirche, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Laut "Vatican News" sind diplomatische Beziehungen zwischen Nicaragua und dem Heiligen Stuhl ausgesetzt worden


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Der Vatikan hat auf die Verschärfung der diplomatischen Krise zwischen dem Heiligen Stuhl und Nicaragua reagiert. Das zur vatikanischen Kommunikationsbehörde gehörende Nachrichtenportal "Vatican News" meldete am Montag: "Die diplomatischen Beziehungen zwischen Nicaragua und dem Heiligen Stuhl sind ausgesetzt worden. Dies geht aus einer Erklärung des nicaraguanischen Außenministeriums hervor." Die Regierung habe den Heiligen Stuhl gebeten, seine diplomatischen Vertretungen im Land zu schließen.

Weiter heißt es in dem Text, der in mehreren Sprachen des Portals verbreitet wurde: "Um einen Abbruch der Beziehungen handelt es sich dabei nicht. Der Heilige Stuhl und Nicaragua unterhalten seit 1908 diplomatische Beziehungen." Im spanischen Text ist von einer "Suspendierung" der Beziehungen die Rede, die eingetreten sei.


Das Portal erinnerte dran, dass die Regierung in Nicaragua bereits am 12. März 2022 den Apostolischen Nuntius in Managua, Erzbischof Waldemar Stanislaw Sommertag, ausgewiesen hatte. Der Heilige Stuhl habe diese Entscheidung damals "mit Erstaunen und Bedauern zur Kenntnis genommen". Der Diplomat habe sich "mit großer Hingabe für das Wohl der Kirche und des nicaraguanischen Volkes, insbesondere der Schwächsten, eingesetzt." Ferner habe er sich für den Dialog zwischen Regierung und Opposition eingesetzt.

Möglicher Auslöser der erneuten Verschärfung der Krise war ein Interview des argentinischen Portals "Infobae" zum zehnten Jahrestag der Wahl von Franziskus. Darin hatte sich der Papst kritisch über das Vorgehen der Regierung in Nicaragua geäußert und sie als "strenge Diktatur" bezeichnet. Dabei verglich er sie mit "der kommunistischen Diktatur von 1917 oder der Hitler-Diktatur von 1935".

Diesen Vergleich wiederholte das Vatikan-Portal nicht. Es wies darauf hin, dass die katholische Kirche sich auf die Seite der Regime-Kritiker stelle und damit schwere Nachteile in Kauf nehme. "So verurteilte ein nicaraguanisches Gericht den Bischof von Matagalpa, Rolando Alvarez, zu 26 Jahren Haft." Seit er die Strafe vor einem Monat antrat, gebe es von ihm keine Nachrichten mehr.

Copyright 2022 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten

Archivfoto:  Verhaftung von Bischof Alvarez im Sommer 2022


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Taubenbohl 14. März 2023 
 

Und der Sandinista Führer war....Daniel Ortega. der jetzt ein neues Gesicht zeigt. Ironie pur.

Sandinisten übernahmen 1979 die Kontrolle über Nicaragua, um ihre befreiungstheologische Utopie in Lateinamerika zu starten.

Die sandinistische Revolution war in der Tat nicht nur die Niederlage einer blutigen Diktatur. Es war der Beginn einer anderen, die den Vereinigten Staaten feindlich gesinnt und der Sowjetunion freundlich gesinnt war. Es repräsentierte auch den Traum von Befreiungstheologen, denn es war ihre Gelegenheit, ihre Theologie in die Tat umzusetzen.

Diese Theologen hatten wirklich die Kontrolle. Es ist bekannt, dass die Sandinisten gegen den ausdrücklichen Willen von Papst Johannes Paul II. drei katholische Priester der Befreiung – Ernesto Cardenal, Miguel D'Escoto und Fernando Cardenal – zu Ministern in der sandinistischen Regierung ernannt haben.

Die führenden Persönlichkeiten der Befreiungstheologie in Lateinamerika – Gustavo Gutierrez, Leonardo Boff, Juan Luis Segundo, Jon Sobrino, Pablo Richard, Ignacio Ellacuría und viele andere – waren Beirat in Managua


0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  3. US-Studie: Regelmäßiger Kirchgang sorgt für glücklichere Ehen und mehr Intimität
  4. USA: Monat des Respekts für das Leben im Zeichen des Kampfs gegen Abtreibungspillen
  5. Florentiner Klosterapotheke entwickelte eines der frühesten Cola-Rezepte
  6. Gericht in Tschechien rehabilitiert "Märtyrer-Kardinal" Trochta
  7. Thilo Sarrazin warnt vor Folgen der demografischen Entwicklung in Berlin
  8. Vatikan beendet Reflexionsprozess bei den Servi Jesu et Mariae
  9. „Meine Lieben! Darum soll der Rosenkranz nicht vergessen auf dem Boden einer Schublade liegen“
  10. Der verworfene Stein wurde zum Fundament: Gott wirft unser Leben niemals weg
  11. Diözese Linz: In der Hälfte der Klassenzimmer in der Stadt Wels fehlten die Kreuze
  12. Christliche Eltern beten für den Mann, der ihre Töchter bei Autounfall tötete
  13. Ukrainischer Bischof: "Es gibt so unglaublich viel Leid"
  14. Ägyptisch-amerikanischer Pastor warnt vor ‚unheiliger Allianz‘ zwischen Linken und Islamisten
  15. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz