Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  2. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  3. Rechtsanwalt Steinhöfel: Maduro war ohne legales Amt, hatte keine völkerrechtliche Immunität mehr
  4. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  5. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  6. These: Die Wahrheit steht über der nachdrücklichen Forderung nach Einheit
  7. Menschenrecht auf Abtreibung?
  8. So fühlt sich Nachhausekommen an
  9. Der Stern stört Jerusalem. Epiphanie und die Ruhe der Gewöhnten
  10. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  11. Der Weihnachtsglaube - Sand oder Fels
  12. Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
  13. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  14. Gegen Agenden und Aktivismus: das Kardinalskollegium hält inne
  15. Venezuela schließt sein Foltergefängnis, viele politische Gefangene sind auf dem freien Fuß!

(W)irrer Viganò verteidigt Kriegsverbrecher Putin und gründet "Russophilen"-Bewegung

21. März 2023 in Aktuelles, 26 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Doch zu den Verbrechen der Russen in der Ukraine, den Verschleppungen von Kindern und den Vergewaltigungen von Frauen und den vielen Folterungen von Ukrainern schweigt der Erzbischof und ehemalige US-Nuntius


Rom (kath.net)

Carlo Maria Viganò, der ehemalige Vertreter des Vatikans in den USA, verharmlost in seinem Newsletter erneut den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine und möchte jetzt eine "Internationale Bewegung von Russophilen" gründen. Vigano, der in den letzten Jahren mit immer wirreren Botschaften für Aufsehen gesorgt hat, ist inzwischen in der Weltkirche völlig isoliert. Der Kirchenmann beruft sich für seine Gründung ausgerechnet auf eine Propaganda-Rede von Kriegsverbrecher Putin, in der dieser behauptet, dass der Hass auf das Christentum eine Gesellschaft von Sklaven möchte, die der "Davos-Elite" unterstellt seien. Vigano stellt in den Raum, dass diese "Elite" Russland als Feind betrachtee, um dann in einem klassischen Opfer-Täter den Angriffskrieg von Russland auf die Ukraine zu rechtfertigen.  Der Erzbischof behauptet dann, dass das korrupte Russland (mit übrigens einer der höchsten Abtreibungsrate der Welt) die letzte  "Zivilisation gegen Barbarei" sei, die sich gegen eine angebliche Kolonisierung durch die NATO gewehrt habe. Dass Russland de facto eine Diktatur ist, in der Menschenrechte nichts mehr gelten und viele Menschen im Gefängnis sind, weil sie einfach ihre Meinung kundgetan haben, verschweigt der Erzbischof.


Hinter Covid, dem Krieg und anderem stecken laut Vigano dann George Soros, Klaus Schwab und Bill Gates. Doch die Verwirrungen von Vigano gehen sogar weiter. So behauptet er, dass Benedikt XVI. nicht freiwillig zurückgetreten sei, sondern gezwungen wurde, etwas, das von Benedikt XVI. mehrfach dementiert wurde.

Zu den furchtbaren Verbrechen der Russen in Burtscha, Mariupol und anderen Orten, zu den tausenden verschleppten Kindern und zu den tausenden ermordeten Ukrainern und den vielen Frauen in der Ukraine, die durch russische Soldaten vergewaltigt wurden, verlor Vigano wieder einmal kein Wort.

Der russische Diktator Vladimir Putin ist seit vergangener Woche mit einem Haftbefehlt des Weltstrafgerichtshof konfrontiert. Damit droht Putin in vielen Ländern der Erde ab sofort die sofortige Verhaftung. Der Internationale Strafgerichtshof wirft Putin vor, verantwortlich für Kriegsverbrechen in der Ukraine zu sein. Konkret geht es unter anderem um die Deportation von Kindern aus der Ukraine nach Russland. 

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  2. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  3. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  4. "Beten wir gemeinsam für die kommende Welle!"
  5. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  6. Überlebende der Brandkatastrophe in Crans-Montana: „Möchte Gott danken, dass er mich gerettet hat“
  7. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  8. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  9. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  10. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  11. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  12. "Der Herr ist wirklich in diesen Gestalten von Brot und Wein gegenwärtig"
  13. Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
  14. Rechtsanwalt Steinhöfel: Maduro war ohne legales Amt, hatte keine völkerrechtliche Immunität mehr
  15. Ich bin Staatsanwältin – und ich bete

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz