Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  2. „Drohende Worte von Kardinal Roche: Besucht nicht die überlieferte lateinische Messe!“
  3. Warum bei dem hohen Aufkommen an Bischöfen in Deutschland eine solch vehemente Entchristlichung?
  4. Am Grab des Petrus – Die diesjährige Romwallfahrt Ad Petri Sedem
  5. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  6. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  7. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  8. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  9. Kardinal Fernández räumt geringes Interesse an seinem Dokument über Mission ein
  10. Revision des Messbuchs geht in nächste Phase - Erprobung 2027 geplant
  11. „Brot für die Vögel?“ – Können Protestanten zur Hl. Kommunion zugelassen werden?
  12. Nach Christus-Verhöhnung: CDU-Politikerin Bosbach legt Beschwerde gegen Jan Böhmermann ein
  13. „Wir werden erwartet“
  14. Zisterzienserpater Isaak Maria Käfferlein aus Neuzelle: „Getauft sein reicht nicht!“
  15. ‚Entschuldigung, aber … was?‘

‚Glettler hat als Bischof das Herz-Jesu-Gelöbnis der Tiroler gebrochen’

18. April 2023 in Österreich, 12 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Erneut scharfe Kritik am Verhalten des Innsbrucker Diözesanbischofs üben die Alt-Tyroler Schützen und der Andreas-Hofer-Bund für Tirol.


Innsbruck (kath.net/jg)
Hermann Glettler, der Diözesanbischof von Innsbruck, müsse zurücktreten. Eine Bitte um Entschuldigung für sein Fastentuch mit dem darauf abgebildeten Schweineherz in der Innsbrucker Spitalskirche sei nicht mehr ausreichend. Das fordert der Andreas-Hofer-Bund für Tirol in einer gemeinsamen Aussendung mit den Alt-Tyroler Schützen.

„Glettler hat als Bischof das Herz-Jesu Gelöbnis der Tiroler gebrochen, er hat Gott und Tirol verraten, eine Entschuldigung reicht hier nicht mehr aus“, wird Johann Moser, der Hauptmann der Alt-Tyroler-Schützen, in der Presseaussendung wörtlich zitiert.


Zwar seien die elf Anzeigen wegen „Herabwürdigung religiöser Lehren“ (§ 188 Strafgesetzbuch) von der Staatsanwaltschaft Innsbruck offenbar eingestellt worden. Für den Andreas-Hofer-Bund und die Alt-Tyroler Schützen sei die Angelegenheit damit aber noch nicht vom Tisch. „Auf uns Tiroler werden schwere Zeiten zukommen, wenn Glettler nicht freiwillig die Koffer packt! Ein solcher Frevel bleibt nicht ungesühnt“, heißt es wörtlich in der Aussendung.

Die Entscheidung der Staatsanwaltschaft sei einerseits befremdlich, andererseits spiegle sie den Zeitgeist wieder, sagt Alois Wechselberger, der Obmann des Andreas-Hofer-Bundes. Ein ähnlicher Fall in der jüdischen oder islamischen Glaubensgemeinschaft würde hohe Wellen schlagen. Mit Jesus Christus könne man offenbar alles machen, kritisiert er.

Johann Moser übt in der Aussendung Kritik an der Kirche in Österreich. Diese sei „nur mehr ein Schatten ihrer selbst“, sie diene „nicht mehr der Verkündigung des Wortes Gottes“, sondern sei zu „einem willfährigen Werkzeug der Regierung und des Mainstreams geworden“. Dies sei während der Covid-19-Pandemie deutlich zu sehen gewesen. Die Bischöfe bräuchten nach seiner Ansicht eine „Re-Missionierung, ihnen fehlt offenbar der Glaube und die Liebe zu Gott und den Menschen!“

Am Ende der Aussendung deuten die Verfasser an, dass sie eine Petition zur Abberufung Glettlers als Bischof von Innsbruck überlegen.

Am 1. Juni 1796 beschloss der engere Ausschuss der Landstände Tirols, angesichts der Kriegsgefahr durch die Truppen Napoleons das Land dem Heiligsten Herzen Jesu anzuvertrauen. Den Vorschlag brachte Sebastian Stöckl, der Abt des Stiftes Stams, ein. Am 3. Juni wurde das Versprechen eingelöst. Seither wird das Gelöbnis jedes Jahr am Herz-Jesu Sonntag erneuert.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Diözese Innsbruck

  1. 800 Personen bei Nudelessen im Innsbrucker Dom
  2. Kirche in Tirol verwüstet – Polizei sucht Zeugen
  3. Laienseelsorger der Diözese Innsbruck führen ‚tröstende Salbung‘ durch
  4. LGBT-Popup Fenster auf der Internetseite der Katholischen Jugend Innsbruck
  5. Diözese Innsbruck: Seelsorgeräume statt Groß-Pfarren
  6. Innsbrucker Kirche soll in Zukunft auch als Kletterhalle genutzt werden
  7. Wieder Unmut über Fastentücher in Tirol und Wien
  8. ‚Bloody Mary’ – Frauenreferat der Diözese Innsbruck lädt zum ‚Zyklusstammtisch’ ein
  9. Regenbogenpastoral in der Diözese Innsbruck
  10. Drastische Nacktzeichnungen in katholischer Kapelle in Tirol ausgestellt







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. „Drohende Worte von Kardinal Roche: Besucht nicht die überlieferte lateinische Messe!“
  3. Am Grab des Petrus – Die diesjährige Romwallfahrt Ad Petri Sedem
  4. 'Junge Menschen sehnen sich danach, mit etwas Zeitlosem verbunden zu sein'
  5. Jesus begegnen im Stift Kremsmünster
  6. Nach Christus-Verhöhnung: CDU-Politikerin Bosbach legt Beschwerde gegen Jan Böhmermann ein
  7. Medienpolitik: Bald verpflichtende Quote für öffentlich-rechtliche Inhalte in sozialen Netzwerken?
  8. Medjugorje: Erster Mariologie-Kongress mit Beteiligung des Vatikans
  9. Norwegen: Daniel (18) hielt Gott für einen Mythos – heute geht er jeden Sonntag in die Kirche
  10. Warum bei dem hohen Aufkommen an Bischöfen in Deutschland eine solch vehemente Entchristlichung?
  11. Nicht Anpassung, sondern Verwandlung. Was die Kultur dem Christentum verdankt
  12. Zisterzienserpater Isaak Maria Käfferlein aus Neuzelle: „Getauft sein reicht nicht!“
  13. Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich
  14. Neue Vatikan-Kommunikationschefin Montserrat Alvarado gibt Einblick in ihre Ideen
  15. Gewaltdelikte in Deutschland: Fast sieben von zehn Gesuchten sind Ausländer

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz