SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
- „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
- "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
- Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
- Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
- Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
- BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
- Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
- Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
- Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
- US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
- Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"
- 'Kirche casht ab' - Immer weniger österreichische Katholiken, immer mehr Millionen!
- Abtreibungsbefürworter begehen Farbanschlag auf Malteserklinikum in Flensburg
- Mutmaßlicher IS-Anhänger soll Anschlag auf eine Kirche in Bremen geplant haben - Festnahme
| 
"NEIN, wir schweigen auch weiterhin nicht: Abtreibung tötet ein Menschenleben!"8. Mai 2023 in Prolife, 4 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Wenn Formel-1-Rennfahrer Hamilton das Verbot von Tötung kleiner Kinder in Florida bejammert und die deutsche "Influencerin" A. Wünsche ihre Abtreibung medial "verkaufen" möchte - Ein Kommentar von Roland Noé
Linz (kath.net/rn)
Zuerst das Töten des eigenen Kindes, dann Urlaub auf Mallorca. Seit Tagen berichten deutsche Medien über eine deutsche „Influencerin“ – auf gut deutsch „Wichtigmacherin“ – die auf Instagram zuerst über ihre Schwangerschaft aufmerksam macht und dann zur Feststellung kommt, dass sie das eigene Kind töten möchte, was sie einige Tage später auch dann gemacht hat. So weit, so schlecht und so bemitleidenswert. Doch kurz danach teilt die Schauspielerin Anne Wünsche - die man eigentlich nicht kennen muss - auf Instagram mit, dass sie jetzt Urlaub auf Mallorca macht (Shoppen, Buggy Tour usw.) Sogar ein Teil ihrer Fans findet das krank: „Absolut peinlich! Da will man sich nur noch in Grund und Boden schämen!", "Wie kann man nach einer Abtreibung schon so gut drauf sein?", sind einige der Reaktionen. Gut, dass noch nicht bei allen Menschen das Gewissen schon so abgestumpft wie bei Anne Wünsche ist. 
Anderes Land, etwas anderes Thema. Formel-1-Rekordweltmeister Lewis Hamilton regt sich wieder einmal über konservative Werte auf und ist nicht erfreut darüber, dass im US-Bundesstaat Florida an Schulen LGBTQI-Propaganda nicht gelehrt werden darf. Hamilton meint dann ernsthaft, dass Florida wie Saudi-Arabien sei. Aja, sind Formel-1-Rennfahrer wirklich so uninformiert, was ein Unterschied zwischen einem demokratischen US-Bundesstaat und einem Islam-Regime ist? Hamilton will jetzt ganz "mutig" sein und mit einem Regenbogen-Helm auftreten. Wie peinlich! Der Formel-1-Rennfahrer hatte sich 2022 aufgeregt, weil in den USA jetzt in nicht wenigen Bundesstaaten Ungeborene mehr geschützt werden. „Jeder sollte das Recht haben, selbst zu entscheiden, was er mit seinem Körper macht“, meinte er damals. Ach, hätte Lewis Hamilton doch in Biologie etwas besser aufgepasst, denn dann wüsste er, dass das ungeborene Kind ein eigenes Wesen mit einem eigenen Körper ist.
Und JA, Mr. Hamilton und Frau „Influencerin“, mögen die ungeborenen Kinder euch im Traum erscheinen und euer schlecht gebildetes Gewissen formen - UND: Ja, wir werden nicht schweigen, solange Menschen ihre eigenen Kinder umbringen lassen. Face it – Anna Wünsche & Mr. Hamilton – bei jeder Abtreibung stirbt ein kleines Kind. Für alle mit etwas Menschenfreundlichkeit wird das niemals akzeptabel sein.
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | Herbstlicht 9. Mai 2023 | | | | Hauptsache Urlaub? Wenn sich eine schwangere Frau infolge komplizierter persönlicher Umstände in übergroß erscheinenden Nöten gefangen sieht und keinen Ausweg sieht, als ihr Kind abzutreiben, kann ich eine gewisse, zeitlich eng begrenzte Erleichterung noch einigermaßen nachvollziehen.
Aber so locker, wie sich diese „Influencerin“ angesichts der durchgeführten Abtreibung gibt, ist schockierend.
Das Leben in ihr, welches nach einiger Zeit als Junge oder Mädchen auf die Welt gekommen wäre, derart -wie es scheint- problemlos abzubrechen und dies auch noch eitel der Öffentlichkeit zu präsentieren, zeigt ein Maß von Selbstbezogenheit, das schockiert.
Mehr gefühlsmäßige Oberflächlichkeit ist kaum denkbar. |  0
| | | | | Menschenfischer 8. Mai 2023 | | | | @ottokar sehr häufig als pro-life Priester, bin quasi freigestellt für den Lebensschutz;-) |  1
| | | | | ottokar 8. Mai 2023 | | | | Wer von Euch kennt in seiner Kirche eine Predigt, in der Abtreibung gebrandmarkt wurde? Oder: welcher Priester unter den Lesern und hier Diskutierenden hat schon einmal darüber ernsthaft und argumentativ gepredigt? |  2
| | | | | borromeo 8. Mai 2023 | |  | Danke, Herr Noé, für die klare Stellungnahme! Eigentlich sollte man solche Figuren wie die im Artikel erwähnten gar nicht ernstnehmen.
Leider werden diese Leute in der Öffentlichkeit aber überproportional wahrgenommen und gehört, auch wenn ich selbst von dieser "Wichtigtuerin" (ausgezeichnete, den eigentlichen Sinn treffende Übersetzung ins Deutsche!) bisher noch nichts gehört hatte.
Dem Herren Rennfahrer ist sein unbestreitbarer sportlicher Erfolg wohl derart zu Kopfe gestiegen, daß er glaubt, nun auch bei anderen Themen "ganz mutig" die landläufige polit-mediale Einheitsmeinung verbreiten zu müssen. Er nimmt dabei unglücklicherweise keine Alleinstellung ein, wie sich das an den einschlägigen Aussagen seiner Kollegen und anderer Sportler nachweisen läßt.
Also, man muß die Äußerungen solcher faktischen Meinungsmultiplikatoren wohl ernstnehmen, als Katholik dann aber klar die Lebensschutzposition beziehen und öffentlich artikulieren. Danke dafür! |  2
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zu | 






Top-15meist-gelesen- ‚Trinkt auch ihr aus dieser Quelle!’ Der Durst, den nur Christus stillt
- Mutmaßlicher IS-Anhänger soll Anschlag auf eine Kirche in Bremen geplant haben - Festnahme
- Programm für Lateinamerika-Reise des Papstes veröffentlicht
- "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
- Präsident Trump nominiert Tochter von Franklin Graham zur Sonderbotschafterin für Religionsfreiheit
- Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
- Fast der gleiche Glaube?
- Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter
- Slowakei: Papst Leo XIV. grüßt die Teilnehmer des Nationalen Marsches für das Leben in Bratislava
- Kardinal Koch zu Israel und Gaza: Ehrlich miteinander sprechen
- Wenn die Liebe das Gesetz des Kalküls durchbricht…
- Stanislaus-Kostka-Wallfahrt von Wien nach Rom erreicht ihr Ziel
- Papst: In der Seelsorge auf das Wesentliche konzentrieren
- Bruder von Leo XIV.: Papst hilft bei der Steuererklärung
- Bischof an Jugend: "Licht des neuen Afrikas liegt in euch"
|