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"NEIN, wir schweigen auch weiterhin nicht: Abtreibung tötet ein Menschenleben!"

8. Mai 2023 in Prolife, 4 Lesermeinungen
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Wenn Formel-1-Rennfahrer Hamilton das Verbot von Tötung kleiner Kinder in Florida bejammert und die deutsche "Influencerin" A. Wünsche ihre Abtreibung medial "verkaufen" möchte - Ein Kommentar von Roland Noé


Linz (kath.net/rn)

Zuerst das Töten des eigenen Kindes, dann Urlaub auf Mallorca. Seit Tagen berichten deutsche Medien über eine deutsche „Influencerin“ – auf gut deutsch „Wichtigmacherin“ – die auf Instagram zuerst über ihre Schwangerschaft aufmerksam macht und dann zur Feststellung kommt, dass sie das eigene Kind töten möchte, was sie einige Tage später auch dann gemacht hat. So weit, so schlecht und so bemitleidenswert. Doch kurz danach teilt die Schauspielerin Anne Wünsche - die man eigentlich nicht kennen muss - auf Instagram mit, dass sie jetzt Urlaub auf Mallorca macht (Shoppen, Buggy Tour usw.) Sogar ein Teil ihrer Fans findet das krank: „Absolut peinlich! Da will man sich nur noch in Grund und Boden schämen!", "Wie kann man nach einer Abtreibung schon so gut drauf sein?", sind einige der Reaktionen. Gut, dass noch nicht bei allen Menschen das Gewissen schon so abgestumpft wie bei Anne Wünsche ist.


Anderes Land, etwas anderes Thema. Formel-1-Rekordweltmeister Lewis Hamilton regt sich wieder einmal über konservative Werte auf und ist nicht erfreut darüber, dass im US-Bundesstaat Florida an Schulen LGBTQI-Propaganda nicht gelehrt werden darf. Hamilton meint dann ernsthaft, dass Florida wie Saudi-Arabien sei. Aja, sind Formel-1-Rennfahrer wirklich so uninformiert, was ein Unterschied zwischen einem demokratischen US-Bundesstaat und einem Islam-Regime ist?  Hamilton will jetzt ganz "mutig" sein und mit einem Regenbogen-Helm auftreten. Wie peinlich! Der Formel-1-Rennfahrer hatte sich 2022 aufgeregt, weil in den USA jetzt in nicht wenigen Bundesstaaten Ungeborene mehr geschützt werden. „Jeder sollte das Recht haben, selbst zu entscheiden, was er mit seinem Körper macht“, meinte er damals. Ach, hätte Lewis Hamilton doch in Biologie etwas besser aufgepasst, denn dann wüsste er, dass das ungeborene Kind ein eigenes Wesen mit einem eigenen Körper ist.

Und JA, Mr. Hamilton und Frau „Influencerin“, mögen die ungeborenen Kinder euch im Traum erscheinen und euer schlecht gebildetes Gewissen formen  - UND: Ja, wir werden nicht schweigen, solange Menschen ihre eigenen Kinder umbringen lassen. Face it – Anna Wünsche & Mr. Hamilton – bei jeder Abtreibung stirbt ein kleines Kind. Für alle mit etwas Menschenfreundlichkeit wird das niemals akzeptabel sein.


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Lesermeinungen

 Herbstlicht 9. Mai 2023 
 

Hauptsache Urlaub?

Wenn sich eine schwangere Frau infolge komplizierter persönlicher Umstände in übergroß erscheinenden Nöten gefangen sieht und keinen Ausweg sieht, als ihr Kind abzutreiben, kann ich eine gewisse, zeitlich eng begrenzte Erleichterung noch einigermaßen nachvollziehen.

Aber so locker, wie sich diese „Influencerin“ angesichts der durchgeführten Abtreibung gibt, ist schockierend.

Das Leben in ihr, welches nach einiger Zeit als Junge oder Mädchen auf die Welt gekommen wäre, derart -wie es scheint- problemlos abzubrechen und dies auch noch eitel der Öffentlichkeit zu präsentieren, zeigt ein Maß von Selbstbezogenheit, das schockiert.

Mehr gefühlsmäßige Oberflächlichkeit ist kaum denkbar.


0
 
 Menschenfischer 8. Mai 2023 
 

@ottokar

sehr häufig als pro-life Priester, bin quasi freigestellt für den Lebensschutz;-)


1
 
 ottokar 8. Mai 2023 
 

Wer von Euch kennt in seiner Kirche eine Predigt, in der Abtreibung gebrandmarkt wurde?

Oder: welcher Priester unter den Lesern und hier Diskutierenden hat schon einmal darüber ernsthaft und argumentativ gepredigt?


2
 
 borromeo 8. Mai 2023 

Danke, Herr Noé, für die klare Stellungnahme!

Eigentlich sollte man solche Figuren wie die im Artikel erwähnten gar nicht ernstnehmen.

Leider werden diese Leute in der Öffentlichkeit aber überproportional wahrgenommen und gehört, auch wenn ich selbst von dieser "Wichtigtuerin" (ausgezeichnete, den eigentlichen Sinn treffende Übersetzung ins Deutsche!) bisher noch nichts gehört hatte.

Dem Herren Rennfahrer ist sein unbestreitbarer sportlicher Erfolg wohl derart zu Kopfe gestiegen, daß er glaubt, nun auch bei anderen Themen "ganz mutig" die landläufige polit-mediale Einheitsmeinung verbreiten zu müssen. Er nimmt dabei unglücklicherweise keine Alleinstellung ein, wie sich das an den einschlägigen Aussagen seiner Kollegen und anderer Sportler nachweisen läßt.

Also, man muß die Äußerungen solcher faktischen Meinungsmultiplikatoren wohl ernstnehmen, als Katholik dann aber klar die Lebensschutzposition beziehen und öffentlich artikulieren. Danke dafür!


2
 

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