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Werden Frauen in der katholischen Kirche wirklich benachteiligt?

12. Mai 2023 in Kommentar, 12 Lesermeinungen
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Weder Maria hat ihren Platz in der Nachfolge eingefordert noch hat die Urkirche das Frauenpriestertum eingeführt, obwohl sie zahlreiche caritative und apostolische Tätigkeiten von Frauen kannte - BeneDicta am Freitag von Dorothea Schmidt


Regensburg (kath.net)

Die altkatholische Kirche hat die erste Frau zur Bischöfin geweiht, die evangelische Kirche kennt die Praxis der Frauenordination schon lange, die katholische Kirche (wie die byzantinische, west- und ostsyrische, armenische, koptische und äthiopische) hat es noch nie getan — treu dem Erbe Israels, über das die Kirche kein Verfügungsrecht hat, ebenso wenig wie über die Sakramentsmaterien Weizenbrot und Traubenwein. Der linke Flügel der katholischen Kirche, die meisten Gremienkatholiken, fordert die Weihe von Frauen dennoch immer vehementer ein. Allen voran Irme Stetter-Karp, Chefin des Zentralkomitees der Deutschen Katholiken, die gerade wieder verlangte, dass alle deutschen Bistümer die Beschlüsse des Synodalen Weges umsetzen.

Im Grunde geht es um die Dogmatisierung der (kirchenrechtlich nichtigen) synodalen Beschlüsse — gern auch gegen Rom, wie es auch Bischof Georg Bätzing, Vorsitzender der Deutschen Bischöfe, immer offensichtlicher postuliert. Homo-Paare sollen gesegnet werden, Laien mitentscheiden dürfen — um nicht zu sagen: Sie sollen die Bischöfe ersetzen — und Frauen soll Zugang zu allen Ämtern gewährt werden. Das sagte Bätzing neulich bei einem Treffen mit dem Lions-Club. Benachteiligt die katholische Kirche tatsächlich die Frauen und lässt jede Geschlechtergerechtigkeit vermissen?

Mitnichten! Denn dann hätte Jesus auch seine Mutter diskriminiert, und alle nicht berufenen Männer ebenso. Jesus hat aber allen Menschen die gleiche Würde zugesprochen, ohne die Unterschiede zwischen den Menschen glattzubügeln oder die Komplementarität von Mann und Frau aufzuheben. Er hob Frauen auf einen Sockel, schockierte damit die damalige Gesellschaft — zu seinen Nachfolgern hat er Frauen aber nicht bestimmt, auch seine Mutter nicht. War diese nur eine servile Magd?

Weder Maria hat ihren Platz in der Nachfolge eingefordert noch hat die Urkirche das Frauenpriestertum eingeführt, obwohl sie zahlreiche caritative und apostolische Tätigkeiten von Frauen kannte. Einige sind als starke Zeuginnen oder Märtyrerinnen in die Geschichte eingegangen. Die Jungfrauenweihe und das Diakonat waren verbreitet. Darauf hat bereits Edith Stein 1931 hingewiesen, die sich intensiv mit dem Thema des Frauenpriestertums auseinandergesetzt hat. Allerdings hat sie sich nicht, wie auf dem Synodalen Weg suggerierte wurde, für das Amt für Frauen ausgesprochen.


Vielmehr wog sie Für und Wider ab — und kam zu dem Schluss, dass nicht nur die gesamte Tradition gegen eine Frauenordination spreche; auch die Tatsache, dass Christus als Mann auf die Welt gekommen ist. In der katholischen Kirche in Deutschland wird das Mannsein Jesu immer wieder in Frage gestellt. Er sei Mensch geworden, nicht Mann, behauptete Bätzing mehrfach — und verstrickte sich damit in ein Sophisma, bei dem ein altkirchliche Axiom als geltend angenommen wird, nach dem nur erlöst ist, was angenommen ist. Demnach wäre die Frau nicht erlöst. Weil das nicht möglich ist, wird das Mannsein Jesu als irrelevant abgetan, ja geleugnet.

Das ist eine reductio ad absurdum. Dann müsste man auch das Judesein Jesu hinterfragen. Das wird kein Theologe wagen, denn das Judesein Jesu ist von größter Bedeutung. Und wenn nur erlöst ist, was angenommen ist, wären auch Japaner und Germanen nicht erlöst, denn Jesus war weder noch.

Edith Stein sah in eben diesem Mannsein Jesu das Priesteramt begründet. Das Mannsein Jesu schien für sie ein Hinweis darauf, „daß er zu seinen amtlichen Stellvertretern auf Erden nur Männer einsetzen wollte“. Die Pflicht des zum Priesteramt berufenen Mannes ist es nach Edith Stein, im Gegensatz zur Frau die Vertrautheit des Herrn immer wieder zu verlassen, um an seiner Stelle zu lehren, zu verkünden, zu richten….

Im Gegensatz dazu ist die Frau für den Herrn, so Edith Stein, etwas so Wertvolles, dass er sie nicht loslassen und an ein Amt binden wollte wie den Mann. Sie schrieb: „Wie er aber einer Frau sich so nahe verbunden hat wie keinem andern Wesen auf Erden“ — der Gottesmutter Maria — , „und sie so sehr zu seinem Bilde geschaffen wie keinen Menschen vorher und nachher, wie er ihr für alle Ewigkeit eine Stellung in der Kirche gegeben hat wie keinem andern Menschen, so hat er zu allen Zeiten Frauen zur innigsten Vereinigung mit sich berufen, als Sendboten seiner Liebe, als Verkünderinnen seines Willens an Könige und Päpste, als Wegbereiterinnen seiner Herrschaft in den Herzen der Menschen: einen höheren Beruf als den der sponsa Christi kann es nicht geben, und wer diesen Weg offen sieht, der wird nach keinem andern verlangen.“

Maria war die sponsa Christi schlechthin, die „Magd des Herrn“, wie sie sich selbst bezeichnete — nicht aus einer Mauerblümchen-Haltung heraus, sondern aus dem tiefen Verständnis über ihren von Gott zugesprochenen Wert als Geschöpf Gottes sowie aus einer Haltung richtig verstandener Demut. Empfangen und Tun schließen sich nicht aus. Maria empfängt ihr Tun aber nicht aus dem eigenen Wollen, sondern aus Gott und zeigt damit, dass nicht unser eigenes, auf unserm Willen entspringende Tun heilsbringend und fruchtbar ist, sondern Gottes Wirken durch uns — und dies macht jede äußerliche Form von Amt und Position zehntrangig.

Durch uns wirken kann Gott an allen denkbar möglichen Fronten, sagte Edith Stein. Entscheidend sei allein der Blick auf den Gekreuzigten — und die Liebe. Das haben uns viele charakterstarke Frauen der Geschichte vorgelebt, und Großes erreicht — ohne Priesteramt; weil sie ganz durchlässig waren für Gott. Allen voran Maria, heilsgeschichtlich von enormer Bedeutung, welche die Kirche im Laufe der Jahrhunderte immer mehr ergründet und in Mariendogmen festgezurrt hat — die aber von vielen Katholiken heute heruntergespielt und sogar verdreht wird. Könnte es sein, dass uns ein Maßnehmen an Maria fehlt, um das, was Frauen ausmacht (und was Priestertum meint), ergründen zu können?

Der 2004 verstorbene katholische Theologe Louis Boyer aus Paris, der die Geschlechtertypologie auf bemerkenswerte Weise entfaltete —, bedachte die Frau mit einem Loblied. Er sah die Frau dadurch ausgezeichnet — und damit erinnern seine Ausführungen an Edith Stein —, dass sie — analog zur Muttergottes — aktiv an der Seite des Schöpfers stehe und somit die vollkommene Verwirklichung des ganzen Menschseins sei, der Inbegriff der Immanenz, das eigentliche Gegenüber Gottes, bestimmt durch ein „tieferes und dauernderes Eingelassensein in das Heilige“. Der Mann hingegen repräsentiere Gottes Transzendenz, Vaterschaft und Schöpferkraft nur uneindeutig und momenthaft. Weil er die Transzendenz des gebenden Gottes repräsentiere, habe Jesus sich auch nur als Mann hat inkarnieren können. Infolgedessen stünden Bischofs- und Priesteramt (alles Handeln in persona Christi capitis) aufgrund der symbolischen Logik des Sakramentalen nur dem Mann offen.

Zu sagen, wie es heut vielfach geschieht, der zum Priesteramt berufene Mann dürfe mehr als die Frau, ist der falsche Ansatz, weil vom weltlich verstandenen Machtbegriff gedacht und womöglich auch von Machtansprüchen geleitet. Das führt unweigerlich zu einer Rivalität der Geschlechter und lässt sich letztlich in einem Brei von fluiden und emotional konstruierten Geschlechtern untergehen.

Die neue Anthropologie der Vielfalt, die sich angeblich für eine Gleichberechtigung der Frau einsetzen wollte, inspiriert in Wirklichkeit Ideologien, die letztlich die Familie infrage stellen, zu der naturgemäß Eltern (Mann und Frau) gehören. Sie fördern die Gleichstellung von gleichgeschlechtlicher Verbindung und der Ehe sowie polymorphe Sexualität, wie sie jetzt in der Kirche in Deutschland lautstark propagiert wird. Von Wertschätzung der Frau keine Spur. Von Klarheit und göttlicher Ordnung ganz zu schweigen.

Die entscheidende Frage ist nicht, ob der Frau etwas aufgrund ihres Geschlechts verweigert wird. Das reduziert sie letztlich doch wieder auf ihre Biologie (, die heute so stark bekämpft wird) und verkennt, dass der Mensch nicht nur physisch, sondern auch ontologisch, geistig und psychisch Mann oder Frau ist. Die eigentliche Frage ist, warum Gesellschaft und Kirche nicht bereit sind, das, was die Frau zutiefst ausmacht, zu ergründen, wertzuschätzen und ihr so gerecht zu werden, wie es ihr und dem Willen des Schöpfers entspricht. Die letzten Päpste haben richtige Impulse gesetzt. Es ist Zeit, diese aufzugreifen und ins kirchliche und gesellschaftliche Bewusstsein sowie in die Tat zu überführen.


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Lesermeinungen

 lesa 14. Mai 2023 

Korr. Inspiriert


0
 
 lesa 13. Mai 2023 

Deinen Willen zu tun, ist Freude (Psalm)

Danke für diesen wunderbaren Artikel! Hoffentlich enpiriert er viele, die gewillt sind nachzudenken.
Es ist eine Freude, dass die jungen Frauen Maria 1.0 vernünftig und empfänglich sind für die wundervolle Aufgabe, die Gott ihnen im Schöpfungs-und Erlösungsplan Gottes. Ganz schöpferisch, eigenständig glücklich und segensreich können Frauen nur MIT Gott, im Einklang mit dem, was ER wirken will, sein - nicht aber gegen ihn.


2
 
 AlbMag 13. Mai 2023 
 

Frauen im Christentum (2 Beispiele von Frauen!)

1. Beispiel: Vortrag von Frau Prof. Dr. Gerl-Falkovitz

Das Christentum war für die Stellung der Frau in der Gesellschaft revolutionär. Was wurde aber mit der christlichen Lehre und der Kirche anders? Können wir heute überhaupt über die Rolle der Frau sprechen oder geht es eher um die Aufgaben der Frau? Worauf basiert die Freiheit der Geschlechter im Christentum? Diese und weitere Fragen um die Frau im Christentum geht Prof. Dr. Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz in diesem kurzen religionsphilosophischen Beitrag an. (Mehr siehe Link ganz unten)

2. Beispiel: Vortrag von Dr. Nina Heereman: Die Berufung der Frau im Lichte der Dreifaltigkeit (YouTube-Link: https://youtu.be/M7msBPWKgCY )

3. Meine Meinung: Der Feminismus versaut das heilige Christentum und das Frauenbild, so wie der beste Wein ungenießbar wird, wenn ein Narr einen Tropfen Gift hinein mischt. (Was ist katholisch? von Gerhard Kardinal Müller, Eucharistie: die katholische Lebensmitte, Seite 138 ff., Herder Verlag, 2021

www.ifit.li/?p=11301


1
 
 ThomasR 13. Mai 2023 
 

Istrumentalisierung von Frauen und Frauenthemem im Kampf gegen die Kirche

als Sakrament, gegen Sakramente der Kirche und gegen Pontifikat von Papst Franziskus.

(so ein Eindruck könnte ich leider in München inzwischen gewinnen)

Beim Kampf gegen Papst Benedikt schaffte man sich Frau Dr. Margot Käßmann zu bedienen. Es war kein Zufall die Dame mit Ihrer "Pillenpredigt" die zum Teil in die Kanzel der Münchener Frauenkirche einzuladen. Von hier hat schließlich auch Kard Ratzinger gepredigt und Wort Gottes verkündet.
Die Dame sprach in Ihrem Vortrag auch von mehreren Kirchen. Manuskript der Rede wurde den Leitern der ÖKT rechtzeitig zur Freigabe vorgelegt.
Seit Januar 2021 ist der Einsatz von Frauen in der Liturgie durch Papst Franziskus über Motu proptrio Spiritus domini (als Lektorinnen und Akolythinen )geregelt. Trotzdem werden weiterhin Frauenpredigten in der Münchner St.Michael Kirche durch Frauen gehalten (vgl.Link). St.Michael bildet ein Gebäudekomplex mit Münchner Ordinariat dem liturgische Aufsicht über das liturgische Geschehen im ganzen Bistum zusteht

www.st-michael-muenchen.de/gottesdienst/service/predigten-zum-nachhoeren/frauenpredigten


1
 
 golden 13. Mai 2023 
 

Frauen werden nie benachteiligt, wenn Gott als Gott anerkannt wird

, nur eben da nicht, wo MACHOS oder geistig randalierende Falschlehrer sich dazwischen schalten wollen und man läßt sie schalten und walten... Herr, Du bist der Gerechte, du zeigtest uns das GESETZ der Freiheit in Jesus Christus !


2
 
 Chris2 12. Mai 2023 
 

Doch, es wächst Neues nach!

@Dinah Offensichtlich leben Sie entweder in der einsamen Diaspora oder Sie haben es nur noch nicht gefunden. Dabei liegt das Gute vielleichr näher, als Sie denken (jedenfalls ging es uns einmal so). Aber strenggenommen haben Sie in gewisser Weise sogar recht, denn fast alles, was in Deutschland kirchlich noch blüht, baut entweder auf dem überliferten Glauben der Kirche oder deren überlieferter Liturgie auf. Haben Sie keine Scheu, letztere kennenzulernen: Für viele Generationen unserer Vorfahren, Sünder wie Heilige, war sie DER Kult des Allerhöchsten. Und praktisch überall, wo sie gefeiert wird, blüht der Glaube...


2
 
 Dinah 12. Mai 2023 

Ja, in der modernen Kirche schon.

Für den modernen Menschen sind Frauen benachteiligt. Dem modernen Menschen ist das Heilige, das Jenseitige, abhanden gekommen, er möchte gerne hier es mit allen nett haben. Da könnte gerade eine Frau gut Gastgeberin am Mahltisch sein. Mit Erlösung hat man da nichts mehr im Sinn, wovon auch? Es ist wie bei „Hans im Glück“, man hat keine Ahnung vom Wert, den man hergegeben hat. Die moderne Kirche hat so ein großes Ziel: das Heilige vernichten durch Dekonstruktion. Dafür braucht man zwar die Erinnerung an alte Traditionen, aber nur um sie zerstören zu können. Aus Tradition wird Brauchtum, dann wird es parodiert, so wie ein Kaufhausdirndl frühere Standeskleidung parodiert. Mal streichelt man so ein bisschen die Traditionellen, um danach wieder um so härter zuzuschlagen. Und es wird kirchlich immer öder, da nichts Neues nachkommt, ein langweiliges Ende in der ständigen Wiederholung der Zerstörung.


4
 
 AngelView 12. Mai 2023 
 

Das Problem liegt wo anders

Wenn die Frauen in der Kirche heute schon die Aufgaben übernehmen würden, die sie bereits ausfüllen können, wäre das schon ein Gewinn.
Mir kommt es immer so vor als wolle man partout etwas, das nicht geht, nur, weil man das, was man machen könnte, nicht machen will. Man fühlt sich zu Besserem berufen ...

Die "Qualifikation" für ein Amt ergibt sich letztendlich nicht (nur) aus dem Geschlecht. Sonst hätte ja nach aktuellem Status JEDER Mann den ANSPRUCH auf z. B. die Weihe. Was - zum Glück - nicht der Fall ist.
Es schein mir mehr ein Mangel an Selbstwertgefühl bei den Verfechterinnen der Ordination für Frauen zu sein als ein von "extern" kommendes Problem. Das würde aber auch eine Zulassung nicht ändern. Denn dann würde man vermutlich das nächste Fass aufmachen, z. B. dass man nun dieselbe "Leistung im Job" bringen müßte.
Nach dem Motto: Irgendwas ist immer!


5
 
 Chris2 12. Mai 2023 
 

"...Die Nachrichten: Alle verrückt geworden. Das Wetter..."

@golden: Sie sagen es. So, wie der Text auf einer Karikaturpostkarte erleben wir es ja zunehmend in Staat und Gesellschaft. Immerhin hat seit ein paar Tagen die Öffentlichkeit endlich klar vor Augen geführt bekommen, wie korrupt und vetternwirtschaftend die "Grünen" sind (dass sie überführte Hochstaplerinnen zu Außenministerinnen machen und Kanzlerkandidatenposten nicht nach Qualifikation vergeben, sondern nach Quote, wusste man ja schon). Und Saubermann Habeck feuert den Typen nicht einmal. Aber warum auch: Er ist ja selbst nicht besser:

www.focus.de/politik/deutschland/habeck-bekommt-preis-verliehen-von-seinem-eigenen-bruder_id_192232738.html


5
 
 Herbstlicht 12. Mai 2023 
 

Mein Selbstwertgefühl als Frau hängt doch nicht davon ab, dass ich Priesterin sein dürfte.
Ich habe vor Jahren zum Glauben gefunden und bin darüber sehr froh und dankbar, mit den Jahren sogar immer mehr.
Gott in seinem Leben hingebungsvoll wirken zu lassen, sich zum Glauben zu bekennen, mutig dafür einzustehen, auch wenn es Gegenwind gibt - es gibt also genug zu tun.
Ein Priester- oder gar Bischofsamt und entsprechendem Gehalt braucht es für diese Aufgabe nicht.


9
 
 Chris2 12. Mai 2023 
 

Absolut großartig

Und wer ein Problem mit dem katholischen Priestertum hat, möge sich bei Gott selbst beschweren. Oder schweigen. Denn selbst ein Konzil hätte kein Recht, die göttliche Vorgabe zu durchbrechen. In einer derart wichtigen Frage etwas unmögliches ständig zu propagieren, ist absolut unverantwortlich - auch und gerade jenen Mädchen und Frauen gegenüber, die dadurch animiert werden, das Priesteramt anzustreben. Bätzing ist längst unhaltbar. Wie lange darf dieser Wolf im Bischofsornat noch den Weinberg des Herrn verwüsten und die Herde in die Irre führen?


11
 
 golden 12. Mai 2023 
 

Der Schöpfungsakt Gottes zeigt die Güte des Guten

Die Schöpf bringt mit sich die Schöpfungsordnung.Ein Jedes hat seinen "Platz" etc.Gott ist es, von dem wir abhängen./Umgekehrt der selbstherrliche Bewußtseinswandel: weg von Gott, d.h. dann eine Welt in Unordnung "rollt" in Richtung chaotische Auflösung.Gottes gute Schöpfungsordnung ist also alternativlos-gut.Forderungen der Gleichmacherei führen NUR ins Chaos...Herr,bitte wehre der Verdummung und dem bösgläubigen Fanatismus !


3
 

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