Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  2. Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
  3. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  4. AfD-Gemeinderat muss Katholische Landjugendbewegung verlassen
  5. Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch
  6. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  7. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  8. Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn
  9. „Die trügerische Taktik der stillen Revolution“
  10. Papst Leo sagt die Assisi-Reise ab!
  11. Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
  12. Good news - Vatikan: Papst Leo ist krebsfrei und braucht keine weitere Therapie!
  13. Chick-fil-A-Chef stellt klar: Keine Öffnung an Sonntagen – das wird sich nicht ändern
  14. Eine katholische Fake-Priesterin möchte das Töten kleiner Kinder
  15. Nordische Bischöfe: Europa sucht bei der Migration „nach einem neuen Gleichgewicht“

Bischöfe von Nitra: Geschlechter-Nivellierung "Angriff auf Intimität"

17. Mai 2023 in Weltkirche, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Hirtenbrief zum Muttertag kritisiert "Gender-Ideologie" als Widerspruch zur steigenden Körperbetonung und zum Rückzug zur Natur


Bratislava (kath.net/KAP) Als "Angriff auf den Menschen in seiner intimsten Sphäre" haben die beiden Oberhirten im slowakischen Nitra, Diözesanbischof Viliam Judak und Weihbischof Peter Beno, die von ihnen beobachtete Gleichsetzung der Geschlechter unter dem "Vorwand von Wissenschaftlichkeit und Toleranz" bezeichnet. Im Zuge der sogenannten Gender-Ideologie verlange eine bestimmte Gruppe die Anerkennung, "dass es zwischen Mann und Frau, Vater und Mutter keinen Unterschied gibt und das alles nur auf subjektiven Gefühlen und der sozialen Zuordnung beruht". Dabei handle es sich jedoch um "ideologische Kolonisation", zitieren die Bischöfe Papst Franziskus bei dessen Budapest-Besuch.


Anlass der Äußerung von Judak und Beno war der Muttertag, zu dem sich die beiden Bischöfe in einem Hirtenbrief an die Gläubigen ihrer Diözese wandten. Dabei war von "zwei Extremen" die Rede, zwischen denen die gegenwärtige Kultur pendle. Einerseits werde "die äußere Gestalt der leiblichen Hülle" überbetont, man wolle "mit dem Körper imponieren und die männlichen und weiblichen Züge hervorstreichen, unter Außerachtlassung der Grenze der Ästhetik, der Anständigkeit und Gesundheit". Gleichzeitig werde jedoch auch auf der anderen Seite der "Körper, der angeblich keine bestimmte Bedeutung hat", geringgeschätzt und nur "als Material betrachtet, mit dem die Menschen tun können, was auch immer sie wollen und können", so die Bischöfe.

Unstimmigkeiten beobachteten die Hirtenbrief-Verfasser auch angesichts der "Reinhaltung der Natur", um welche man heute mit strengen Regelungen besorgt sei als früher. Würden Naturgesetze der Umwelt nicht beachtet, reagiere man darauf mit "steigenden Befürchtungen". Völlig anders verhalte es sich jedoch bei der Natur des Menschen selbst. Die ihm innewohnenden Naturgesetze würden immer mehr "missachtet" - was nicht ohne Folgen bleiben werde, warnten die Bischöfe. Auch im Bereich der Kindererziehung kritisierten Judak und Beno eine "Absolutsetzung der Freiheit". Die "Freiheit der Eltern" würde dadurch zunehmend infrage gestellt.

Copyright 2023 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  2. Wallner: „Richten sich kirchliche Stellen bei uns nicht klammheimlich als Palliativstationen ein?“
  3. Wortwahl dieses Berichts ist entmenschlichend und aggressiv!
  4. "Non abbiate paura - Habt keine Angst!"
  5. Good news - Vatikan: Papst Leo ist krebsfrei und braucht keine weitere Therapie!
  6. „Kirchliche Persilscheine für Rot-Grün-Rot“
  7. ‚Mission ist kein Gegensatz zu nachhaltiger Hilfe‘
  8. Polens Parlament stimmt für erweiterte legale Abtreibungen
  9. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“
  10. Die Ehe: Lebens- und Liebesgemeinschaft - Die Familie: Grundlage der Gesellschaft
  11. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  12. Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
  13. Spanischer Nationaltrainer legt WM-Pokal der berühmten Marienstatue in Saragossa zu Füßen
  14. Der Rosenkranz als Schule der Christusbetrachtung
  15. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz