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Verpflichtende Spende an linke Organisation: US-Student klagt Professorin

7. Juni 2023 in Chronik, 3 Lesermeinungen
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Die Professorin ist selbst in leitender Position von ‚The Rebellion Community’ tätig.


East Lansing (kath.net/jg)
Ein christlicher Student der Michigan State University hat seine Professorin verklagt, weil diese ihn im Rahmen des Studiums zu einer Spende an eine Organisation verpflichtet hat, die Planned Parenthood und andere progressive Organisationen und Anliegen unterstützt.

„Mein Geld ist jetzt in den Händen von Planned Parenthood“, sagt Nathan Barbieri, ein Student der Finanzwissenschaften an der Michigan State University in einem Interview mit Fox Digital. Planned Parenthood ist der größte Anbieter von Abtreibungen in den USA.

Als Christ sei er verpflichtet, sich gegen Unrecht zu wehren und es nicht einfach geschehen zu lassen, sagte Barbieri.


Er ist einer von zwei Studenten, welche ihre ehemalige Professorin klagen. Die Universität teilte Fox Digital mit, dass die Professorin nicht mehr an der Universität beschäftigt sei.

Die Klage wurde von der Alliance Defending Freedom eingebracht, einer Gruppe Juristen, welche sich auf die Verteidigung der Religionsfreiheit und der Meinungsfreiheit spezialisiert hat.

In der Klageschrift wird der ehemaligen Professorin vorgeworfen, sie habe jeden ihrer 600 Studenten dazu verpflichtet, 99 US-Dollar für eine Mitgliedschaft bei der Organisation „The Rebellion Community“ zu zahlen. Diese Organisation leitet das Geld an Planned Parenthood und andere politisch linke Anliegen und Organisationen weiter.

Die Universität gab bekannt, dass sie den Studenten das Geld für den Mitgliedsbeitrag ersetzt habe. Barbieri reicht das nicht. Mit der Klage möchte er erreichen, dass sein Geld nicht bei „The Rebellion Community“ bleibt, sondern rückerstattet wird. Weiters sollen sich derartige Aktionen an der Michigan State University nicht wiederholen können.

Nolan Radomski, der zweite Student, der die Professorin verklagt, sagte, es sei falsch, wenn er für den politischen Aktivismus seiner Professorin bezahlen sollte. Das sei eine Frage der Meinungsfreiheit. Deshalb hoffe er, dass die Universität ihre Richtlinien so ändere, dass die Studenten nicht verpflichtet werden könnten, Anliegen zu unterstützen, von denen sie nicht überzeugt seien.

Laut Klage hat die Professorin eine leitende Position bei „The Rebellion Community“. Dieser Umstand wirft zusätzliche ethische Fragen auf.

 


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