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Staatsanwalt ermittelt gegen Würzburger Bischof Jung

16. August 2023 in Deutschland, 4 Lesermeinungen
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Die Staatsanwaltschaft Würzburg hat ein Ermittlungsverfahren gegen den Würzburger Bischof Franz Jung eingeleitet.


Würzburg (kath.net)

Die Staatsanwaltschaft Würzburg hat ein Ermittlungsverfahren gegen den Würzburger Bischof Franz Jung eingeleitet. Dies berichtet der "Bayrische Rundfunk". Dem Bischof wird von ehemaligen Führungskräften des Bistums Verleumdung und falsche Verdächtigung vorgeworfen. 2016 soll eine kirchliche Liegenschaft im Landkreis Würzburg angeblich unter dem Wert verkauft worden sein, verantwortlich dafür war ein Bauträger, eine Tochtergesellschaft des bischöflichen Stuhls. Damals wurden nach den Amtsantritt von Jung die damalige Führungsriege des Bauträgers entlassen. Aber die Vorwürfe haben sich nicht erhärtet, die Verfahren wurden eingestellt. Jetzt folgten Anzeigen, das Bistum soll sich nicht entschuldigt haben.


Foto: Symbolbild

 


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Lesermeinungen

 karl k 16. August 2023 
 

@alle
Nach dem was ich sehe, gibt es hier einen juristischen Streit, ob die Einschätzung und Entscheidung von Bischof Jung von 2016, indem er der Führungsriege des Bauträgers gekündigt hat, rechtens war. Ist das nicht der Fall und die damals Gekündigten bekommen Recht, kann es teuer werden (Entschädigung für entgangene Einkünfte). Dies ist Sache eines Arbeitsgerichtsprozesses. Auch eventuelle Veruntreuungen sind Sache eines staatlichen Gerichtes. Für den hier genannten angeblichen Liturgiemissbrauch sind staatliche Gerichte in Deutschland nicht zuständig, sondern nur ein Kirchengericht.


5
 
 serafina 16. August 2023 
 

@ Extra ecclesiam nulla salus

Volle Zustimmung!
Und nicht nur gegen ihn allein sondern gegen die gesamte Bistumsleitung sollte man wg. des Liturgiemuißnrauchs u. a. Missstände juristisch vorgehen.


7
 
 Königspinguin 16. August 2023 
 

@Extra eclesiam nulla salus

Ganz richtig! Man sollte lieber solche Verbrechen wie den unsäglichen Liturgiemißbrauch verfolgen!


6
 
 Extra ecclesiam nulla salus 16. August 2023 
 

Ein Paar Euro mehr oder weniger, das sind doch säkulare Peanuts. Aber wegen des erheblichen Liturgiemißbrauches sollte man auch mal gegen ihn juristisch vorgehen.


7
 

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