Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Leo XIV. über Piusbruderschaft: „Wenn sie sich dafür entscheiden, bedauere ich das. Aber…“
  2. Netzwerk „TradRecovery“ hilft Aussteigern aus radikalem Traditionalismus
  3. "Wir haben kleines Gebet gesprochen, weil wir glauben, daß Jesus durch das Spiel verherrlich wird"
  4. „Alles, was auch nur entfernt katholisch aussieht, zu hinterfragen, davor zu warnen“
  5. Bischof Algermissen: kfd-Positionspapier zu § 218 StGB ist nicht katholisch
  6. Linksfeministinnen haben einst katholischen Verband übernommen
  7. Vom „Seelenamt“ zum „Auferstehungsamt“
  8. „NMECHA hat mehr für den christlichen glauben getan als die letzten kirchentage der @EKD“
  9. Moskauer Patriarch Kyrill könnte auf EU-Sanktionsliste kommen
  10. Besorgniserregende antidemokratische und gewaltaffine Haltungen bei jungen Muslimen
  11. Erzbischof von Mailand feiert Messe für LGBT-Gruppe am Fest des Heiligsten Herzens Jesu
  12. Verbrechen gegen Menschlichkeit und gegen das Christentum durch Russland!
  13. Elon Musk kündigt rechtliche Schritte gegen das ZDF an
  14. Bayrischer Rundfunk bezeichnet muslimische Kleidung für Frauen als ‚Modest Fashion‘
  15. Voodoo-inspirierte Installationen in Kirchen? „Wie konnte das Erzbistum Paris so etwas genehmigen?“

Verliert nie den Mut…..

3. Oktober 2023 in Familie, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Standing Ovations in der ausverkauften Stadthalle in Wien für die Kisis mit ihrem zutiefst berührenden Musical Pauline, über das Leben der seligen Pauline Marie Jaricot, der Gründerin von Missio. Der Applaus hört nicht mehr auf - Von Sabrina Birkhof


Wien (kath.net/sb)

Standing Ovations in der ausverkauften Stadthalle in Wien für die Kisis mit ihrem zutiefst berührenden Musical Pauline, über das Leben der seligen Pauline Marie Jaricot, der Gründerin von Missio. Der Applaus hört nicht mehr auf.

Seit April sind die Kisis auf Österreichtournee, alle Vorstellungen waren ausverkauft, so dass es jetzt auch noch spontan einen Zusatztermin in der Wiener Stadthalle gab.

Aber was ist das Geheimnis von Pauline? Warum berühren diese Jugendlichen damit die Herzen der Menschen? Ja, und auch ich muss bekennen, dass mich der „Paulinevirus“ erwischt hat. Sechsmal durfte ich dieses Musical miterleben. Jedes Mal rührt es mich zu Tränen.

Ich erlebe eine junge Frau, die den Mut hat gegen die Missstände in der Welt zu kämpfen, trotz aller Widrigkeiten und inneren Anfechtungen, welche musikalisch und szenisch hervorragend durch „Monsieur Discourage“ und der Fledermaus Ferdinand dargestellt werden. Ihren inneren Kampf darf ich hautnah miterleben. Und plötzlich erkenne ich, wie aktuell dieses Musical ist. Auch unsere Gesellschaft leidet unter Ungerechtigkeiten. Wir leben in einer schweren Zeit, aber das darf uns nicht davon abhalten mutig für die Wahrheit einzustehen.


Eine Aussage von Michael G., den Darsteller von Ferdinand hat mich innerlich sehr berührt. Ferdinand konnte sich nur bekehren, weil er aufgehört hat alles nachzuplappern, er hat angefangen die Dinge zu hinterfragen und konnte dann für das Gute einstehen.

Und genau das hat Pauline auch in ihrer Schwachheit getan, sie ist aufgestanden um die seelische und materielle Not der Armen zu lindern.

Mir ist klargeworden, dass dieses Musical nicht nur ein schöner Zeitvertreib ist, sondern dass es auch eine Botschaft Gottes für uns enthält. Auch wenn wir schwach sind, wenn wir scheinbar nichts erreichen, gerade dann sollen wir weiter auf Gott vertrauen, denn Er ist immer bei uns, auch wenn wir uns allein fühlen.

Dieses Gefühl der Verlassenheit beschreibt Emmanuel Tran in seinem Zeugnis über die Heilung seiner Tochter Mayline: „Ich dachte Natalie und ich sind ganz allein, aber dann haben wir gesehen, dass wir nicht allein sind, dass so viele Menschen zu uns stehen, für uns beten.  Und ich durfte erfahren, dass ich kleiner, schwacher Mensch Gott wichtig bin.“

Gott liebt uns, Er liebt Pauline, Mayline und Er liebt auch jeden Einzelnen von uns. Wir empfangen diese Liebe Gottes jeden Tag neu als Geschenk. Und ich habe den Eindruck, als würde Pauline mir sagen, nimm sie an, und dann gehe mutig voran, so wie ich es tat.

Auch P. Karl Wallner, der Nationaldirektor von Missio sagt, dass die Botschaft von Pauline genial ist. „Wir brauchen Pauline, wir müssen lernen, dass die Kirche überhaupt nicht am Ende ist, wenn sie wieder darauf vertraut, dass Gott eine Wirklichkeit ist.“

Auch das gibt uns Emmanuel ganz eindringlich mit: „Verliert nie die Hoffnung!“

Ein letztes Mal wird Pauline am 14. Oktober in Grafenegg aufgeführt, aber die Botschaft von Pauline bleibt in meinem Herzen lebendig, denn ich weiß, ich kann mehr als ich glaub, ich kann so vieles erreichen.  Wenn es nur dieser eine Satz ist, den ich für mich mitnehme, ich glaube, dann haben die Kisis mit ihrem Musical Pauline ihr Ziel erreicht.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG nur noch bis 22. JUNI!!!
  2. Leo XIV. über Piusbruderschaft: „Wenn sie sich dafür entscheiden, bedauere ich das. Aber…“
  3. "Wir haben kleines Gebet gesprochen, weil wir glauben, daß Jesus durch das Spiel verherrlich wird"
  4. Linksfeministinnen haben einst katholischen Verband übernommen
  5. ‚Das Christentum ist in Deutschland inzwischen fast so bedroht wie das Auerhuhn‘
  6. „Alles, was auch nur entfernt katholisch aussieht, zu hinterfragen, davor zu warnen“
  7. Bischof Algermissen: kfd-Positionspapier zu § 218 StGB ist nicht katholisch
  8. Rückflug des Papstes von Teneriffa nach Rom um mehrere Stunden verzögert
  9. 'Ein Akt der Hoffnung': US-Bischöfe weihen die USA dem Heiligsten Herzen Jesu
  10. „NMECHA hat mehr für den christlichen glauben getan als die letzten kirchentage der @EKD“
  11. Vom „Seelenamt“ zum „Auferstehungsamt“
  12. Netzwerk „TradRecovery“ hilft Aussteigern aus radikalem Traditionalismus
  13. Voodoo-inspirierte Installationen in Kirchen? „Wie konnte das Erzbistum Paris so etwas genehmigen?“
  14. Erzbischof von Mailand feiert Messe für LGBT-Gruppe am Fest des Heiligsten Herzens Jesu
  15. Fünf Mythen über den Heiligen Geist

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz