Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  3. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  4. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  5. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  6. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  7. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  8. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  9. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  10. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  11. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  12. „Das Ende von Maria 2.0“
  13. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  14. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  15. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin

Verliert nie den Mut…..

3. Oktober 2023 in Familie, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Standing Ovations in der ausverkauften Stadthalle in Wien für die Kisis mit ihrem zutiefst berührenden Musical Pauline, über das Leben der seligen Pauline Marie Jaricot, der Gründerin von Missio. Der Applaus hört nicht mehr auf - Von Sabrina Birkhof


Wien (kath.net/sb)

Standing Ovations in der ausverkauften Stadthalle in Wien für die Kisis mit ihrem zutiefst berührenden Musical Pauline, über das Leben der seligen Pauline Marie Jaricot, der Gründerin von Missio. Der Applaus hört nicht mehr auf.

Seit April sind die Kisis auf Österreichtournee, alle Vorstellungen waren ausverkauft, so dass es jetzt auch noch spontan einen Zusatztermin in der Wiener Stadthalle gab.

Aber was ist das Geheimnis von Pauline? Warum berühren diese Jugendlichen damit die Herzen der Menschen? Ja, und auch ich muss bekennen, dass mich der „Paulinevirus“ erwischt hat. Sechsmal durfte ich dieses Musical miterleben. Jedes Mal rührt es mich zu Tränen.

Ich erlebe eine junge Frau, die den Mut hat gegen die Missstände in der Welt zu kämpfen, trotz aller Widrigkeiten und inneren Anfechtungen, welche musikalisch und szenisch hervorragend durch „Monsieur Discourage“ und der Fledermaus Ferdinand dargestellt werden. Ihren inneren Kampf darf ich hautnah miterleben. Und plötzlich erkenne ich, wie aktuell dieses Musical ist. Auch unsere Gesellschaft leidet unter Ungerechtigkeiten. Wir leben in einer schweren Zeit, aber das darf uns nicht davon abhalten mutig für die Wahrheit einzustehen.


Eine Aussage von Michael G., den Darsteller von Ferdinand hat mich innerlich sehr berührt. Ferdinand konnte sich nur bekehren, weil er aufgehört hat alles nachzuplappern, er hat angefangen die Dinge zu hinterfragen und konnte dann für das Gute einstehen.

Und genau das hat Pauline auch in ihrer Schwachheit getan, sie ist aufgestanden um die seelische und materielle Not der Armen zu lindern.

Mir ist klargeworden, dass dieses Musical nicht nur ein schöner Zeitvertreib ist, sondern dass es auch eine Botschaft Gottes für uns enthält. Auch wenn wir schwach sind, wenn wir scheinbar nichts erreichen, gerade dann sollen wir weiter auf Gott vertrauen, denn Er ist immer bei uns, auch wenn wir uns allein fühlen.

Dieses Gefühl der Verlassenheit beschreibt Emmanuel Tran in seinem Zeugnis über die Heilung seiner Tochter Mayline: „Ich dachte Natalie und ich sind ganz allein, aber dann haben wir gesehen, dass wir nicht allein sind, dass so viele Menschen zu uns stehen, für uns beten.  Und ich durfte erfahren, dass ich kleiner, schwacher Mensch Gott wichtig bin.“

Gott liebt uns, Er liebt Pauline, Mayline und Er liebt auch jeden Einzelnen von uns. Wir empfangen diese Liebe Gottes jeden Tag neu als Geschenk. Und ich habe den Eindruck, als würde Pauline mir sagen, nimm sie an, und dann gehe mutig voran, so wie ich es tat.

Auch P. Karl Wallner, der Nationaldirektor von Missio sagt, dass die Botschaft von Pauline genial ist. „Wir brauchen Pauline, wir müssen lernen, dass die Kirche überhaupt nicht am Ende ist, wenn sie wieder darauf vertraut, dass Gott eine Wirklichkeit ist.“

Auch das gibt uns Emmanuel ganz eindringlich mit: „Verliert nie die Hoffnung!“

Ein letztes Mal wird Pauline am 14. Oktober in Grafenegg aufgeführt, aber die Botschaft von Pauline bleibt in meinem Herzen lebendig, denn ich weiß, ich kann mehr als ich glaub, ich kann so vieles erreichen.  Wenn es nur dieser eine Satz ist, den ich für mich mitnehme, ich glaube, dann haben die Kisis mit ihrem Musical Pauline ihr Ziel erreicht.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 lesa 5. Oktober 2023 

Wunderschön!


0
 
 Hängematte 4. Oktober 2023 
 

Wunderbar, dass auch die letzte, für 1.Oktober noch schnell eingeschobene

Vorstellung in der großen Wiener Stadthalle voll geworden ist und so einen Enthusiasmus gebracht hat. Ich wünsche dem Musical noch viel Nachhall bzw. Nachwirkung in den Herzen der Mitwirkenden und Zuschauer.
Wir konnten das Musical ist Eisenstadt sehen und waren begeistert...


2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Den Willen Gottes für den Menschen bedenken und tun
  3. Buße, Hoffnung, ewiges Leben: Lourdes ruft zur Umkehr
  4. Papst Leo zu den Bischöfen: „Die Kirche in Frankreich liegt dem Papst sehr am Herzen!“
  5. Französische Bischöfe: Papst Leo hat das Herz der Franzosen berührt
  6. Er ist der dritte amtierende Papst in der Grotte von Massabielle/Lourdes: Leo XIV.
  7. ‚Trinkt auch ihr aus dieser Quelle!’ Der Durst, den nur Christus stillt
  8. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  9. Papst Leo erstaunt über hohe Zahl von Erwachsenentaufen in Frankreich
  10. Wo Begegnung zur Zivilisation der Liebe wurde. Die Armen als Fleisch Christi
  11. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  12. Junge Französin bekennt vor Papst: „Wie der heilige Paulus sagt: ‚Für uns ist Christus das Leben‘“
  13. Papst Leo an 80.000 Jugendliche im Stade de France: "Wer mit Gott lebt, ist frei"
  14. „Wenn wir Eucharistie feiern, dürfen wir mit allem zu ihm kommen, was in uns unvollendet ist“
  15. Wenn das Nein nicht mehr zählt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz