Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  2. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  3. Nach fast drei Wochen bricht die Diözese Rottenburg-Stuttgart das Schweigen
  4. „Mir sind konkrete Reaktionen von Kindern bekannt, die diese Darstellung als verstörend empfanden“
  5. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  6. Hongkongs Kardinal Zen äußerte beim Konstistorium Grundsatzkritik an der letzten Bischofssynode
  7. These: Die Wahrheit steht über der nachdrücklichen Forderung nach Einheit
  8. Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
  9. So fühlt sich Nachhausekommen an
  10. Menschenrecht auf Abtreibung?
  11. Der Weihnachtsglaube - Sand oder Fels
  12. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  13. Griechisch-orthodoxe Bischöfe üben scharfe Kritik an EU-Plänen zu Abtreibungsfonds
  14. Papst Leo XIV. bestärkt Bischof Voderholzer auf dem Weg der Neuevangelisierung
  15. BILD-Chefin Marion Horn fordert jetzt: Daniel Günther muss das zurücknehmen oder zurücktreten

Seyran Ateş schließt liberale Berlin-Moschee – Focus: „Von Politik ‚verraten‘, im Visier des IS“

23. Oktober 2023 in Deutschland, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Rechtsanwältin Seyran Ateş entsetzt über antisemitische Gewalt in Berlin – Die Politik habe das Problem des arabischen Antisemitismus „komplett totgeschwiegen“


Berlin (kath.net) Die liberale „Ibn Rushd Goethe Moschee“ wird Ende 2024 endgültig geschlossen. Die Moschee und ihre Gründerin Seyran Ateş gelten als LGTB- und homofreundlich, Ateş fungierte häufig als Imamin und Predigerin, eine solche Gleichberechtigung ist im klassischen Islam nicht vorgesehen. Die gebürtige Türkin und Frauenrechtlerin Ateş erhebt nach der antisemitischen Gewalt in Berlin schwere Vorwürfe gegen die deutsche Politik: „Diese Menschen gehen für den Terror auf die Straße und steigern sich in einen Blutrausch. Sie wollen ihren eigenen Lebensstil und ihre eigene Macht in ihrer Gesellschaft verteidigen, weil sie nicht wissen, wie sie ihre Religion mit der Demokratie in Einklang bringen können“. erläutert sie gegenüber dem Nachrichtenmagazin „Focus“. Doch „das Problem des arabischen Antisemitismus“ sei „von den etablierten Parteien in Deutschland komplett totgeschwiegen“ worden.


Ateş selbst muss aus Sicherheitsgründen bereits seit 2017 unter Polizeischutz leben, da sie seit der Eröffnung der Moschee zahlreiche Morddrohungen erhalten habe. Weiter wirft sie der Politik vor, dass man ihre liberale Moschee habe fallenlassen, dabei nennt sie vor allem die Namen Franziska Giffey (SPD) und Bettina Jarasch (Grüne). Auch sei ihre Moschee bereits von IS-Terroristen ausgespäht worden, was durch ein Urteil des Bundesverfassungsgerichtes bestätigt worden sei.

kath.net hatte über Seyran Ateş bereits mehrfach berichtet (siehe Link), weil sie einen Finger auf politische Probleme im Umgang mit dem Islam legt. So hatte sie 2021 auf ihrem Twitterauftritt geschrieben: „Wäre das Kinderkopftuch eine christliche Tradition, wäre es schon lange verboten“. 2014 war Ateş das Bundesverdienstkreuz verliehen worden.

Foto Seyran Ateş (c) „Ibn Rushd Goethe Moschee“


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. "Beten wir gemeinsam für die kommende Welle!"
  3. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  4. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  5. Nach fast drei Wochen bricht die Diözese Rottenburg-Stuttgart das Schweigen
  6. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  7. Australischer Forscher Andrew Lowenthal analysiert Zensur in Deutschland
  8. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  9. Hongkongs Kardinal Zen äußerte beim Konstistorium Grundsatzkritik an der letzten Bischofssynode
  10. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  11. „Mir sind konkrete Reaktionen von Kindern bekannt, die diese Darstellung als verstörend empfanden“
  12. Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
  13. Menschenrecht auf Abtreibung?
  14. MEHR hippe Missionare in Augsburg
  15. Papst Leo XIV: Meinungsfreiheit auch im Westen beschränkt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz