Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbruderschaft kritisiert ‚Doppelmoral‘ nach Verweigerung des Zutritts zur Basilika in Assisi
  2. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  3. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
  4. Tantum ergo Sacramentum
  5. Kardinal Burke: Sexuelle Unmoral heute erinnert an Sodom und Gomorrha
  6. Kardinal Müller: „Muslime respektieren kein schwaches Christentum, das sich des Kreuzes schämt“
  7. Eine vergiftete Unterstützungserklärung
  8. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  9. Während Messfeier mit Erstklässlern: Bengalisches Feuer in katholische Kirche geworfen
  10. 'Gott, hilf mir. Jesus, hilf mir. Seid ihr Jungs bereit? Let’s Roll'
  11. ‚Das Exil von Pater Edmund‘
  12. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  13. Nigeria: Bischöfe schlagen nach erneuten Massakern Alarm
  14. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  15. Spannungen hinter den Kulissen: Papst lehnt gemeinsamen Auftritt mit Macron in Notre-Dame ab!

Vatikan prüft Vertuschungs-Vorwürfe gegen früheren DBK-Vorsitzenden Zollitsch

9. November 2023 in Deutschland, 14 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Laut Recherchen von „Christ und Welt“ habe der Freiburger Erzbischof auch die damalige Bundeskanzlerin Merkel getäuscht, er habe die Kirche und die Öffentlichkeit belogen, um eine staatliche Aufarbeitskommission verhindern.


Freiburg-Bonn (kath.net) Eine kirchenrechtliche Prüfung der Vertuschungsvorwürfe gegen den emeritierten Erzbischof von Freiburg und früheren Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch (siehe Link), läuft derzeit im Vatikan. Das berichtete der ORF anhand von Berichten der Wochenzeitung „Die Zeit“. Zollitschs Rechtsvertreter und Sprecher Marco Mansdörfer sagte, dass es sich um ein Vorverfahren eines Disziplinarverfahrens handle.


Gutachter im Auftrag der von Zollitschs Nachfolger Erzbischof Stephan Burger berufenen Aufarbeiter werfen Zollitsch Vertuschung von sexuellem Missbrauch vor. Auch habe er es unterlassen, Priester, gegen die der Verdacht des sexuellen Missbrauchs aufgekommen war, den zuständigen Behörden des Vatikans zu melden.

Laut Recherchen von „Christ und Welt“ habe Zollitsch auch die damalige Bundeskanzlerin Angela Merkel getäuscht, er habe die Kirche und die Öffentlichkeit belogen. Sein Ziel sei die Verhinderung einer staatlichen Wahrheitskommission zur Aufarbeitung von Missbrauch und sexualisierter Gewalt in der Kirche zu verhindern, das berichtet „Kirche und Leben“ anhand des „Christ und Welt“-Beitrags.

Zollitsch, der inzwischen sehr zurückgezogen in Mannheim lebt, hat Fehler eingeräumt. Er hat sein Bundesverdienstkreuz zurückgegeben und außerdem klargestellt, dass er auf eine Beisetzung im Freiburger Münster verzichtet.

Archivfoto Erzbischof Zollitsch (c) Erzbistum Freiburg


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Robert Bellarmin SJ – De gemitu columbae
  3. 'Gott, hilf mir. Jesus, hilf mir. Seid ihr Jungs bereit? Let’s Roll'
  4. Eine vergiftete Unterstützungserklärung
  5. „Manchmal ist es schwer, den Zusammenhang zwischen meinem Kreuz und dem Kreuz Christi zu erkennen“
  6. 'Ich würde mir gerne Sorgen machen, aber ich mache mir keine'
  7. Die Bibliothek als Herz des kirchlichen Gedächtnisses. ‚Nimm und lies!‘ - Die Unruhe der Wahrheit
  8. „Ich erwarte die Auferstehung der Toten und das Leben der kommenden Welt“
  9. Marsch fürs Läbe: Together for Life! – Männer übernehmen Verantwortung für das Leben
  10. Wenn die Liebe das Gesetz des Kalküls durchbricht…
  11. DJ "Padre Guilherme" begeistert in Mörbisch 5.000 Jugendliche
  12. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
  13. Präsident der Akademie für das Leben meint: Unvollkommenes Euthanasiegesetz unterstützen
  14. Papst-Tipps an neue Bischöfe: Namen Kennen, Zuhören und Hausbesuche
  15. „Selbst wenn ein paar Omas dazu gedrängt werden – ist das nicht ein Preis, den man zahlen kann?“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz