Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Marx ärgert sich über die "Reaktionären" und "Stimmungsmache"
  2. Konsekrierte Hostien an Hunde verfüttert: Keine Konsequenzen im Bistum Chur
  3. Kardinal Marx und das öffentlich gewordene Geheimdekret
  4. Insider: Vatikan bereitet sich auf Folgen der Bischofsweihen der Piusbruderschaft vor
  5. Schisma auf leisen Sohlen
  6. Verheiratete Frauen sind (zunehmend) die glücklichsten von allen
  7. Kardinal Marx unter Druck: Zwischen grober Fahrlässigkeit und dem Vorwurf der Vertuschung
  8. Goldenstein-Nonnen doch in Rom? Propst in Sorge
  9. Bischof der Herzen – Walter Mixa wurde 85
  10. Back to the future: Durch den Traditionalismus zur Gendergerechtigkeit
  11. „Theologische Katastrophe“: Massive Kritik am Erprobungsband des neuen evangelischen Gesangbuchs
  12. Goldenstein-Nonnen: Verstimmung um nun doch durchgeführte Romreise
  13. Erzbischof Sheen warnte bereits 1965 vor falschem Mitgefühl
  14. Bericht des US-Justizministeriums: Regierung Biden hat traditionelle Christen intensiv durchleuchtet
  15. Die Messe in der außerordentlichen Form kehrt nach Santa Maria Maggiore/Rom zurück

„Ich schaute dem Kind in die Augen und dachte: Oh mein Gott, ich habe ein Kind gerettet“

28. November 2023 in Prolife, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


USA: Legendärer Prolife-Aktivist Chris Slattery ist nun gestorben – Er hat seit den 80er-Jahren vermutlich zehntausende Kinder gerettet


New York (kath.net/pl) Chris Slattery (Archivfoto) war in den 1980er Jahren in New York, kurz nach der Legalisierung der Abtreibung, führend bei der Verteidigung des Lebens ungeborener Menschen. Darüber berichtet die polnische Website „Opoka“, die von einer Stiftung der Polnischen Bischofskonferenz (KEP) finanziert und geleitet ist. Nun ist er gestorben.

Slattery hatte in den 80-er Jahren bemerkt, dass eine Frau, die er aus einer katholischen Sozialgruppe gekannt hatte, vor einem Wolkenkratzer stand und versuchte, mit den Frauen zu sprechen, die in das Gebäude hineingingen. Auf seine Nachfrage erzählte ihm die Katholikin, dass in dem Hochhaus eine Abtreibungseinrichtung sei. Dies beschäftigte ihn und eines Morgens schloss er sich der engagierten Katholikin an. Es gelang ihm tatsächlich, eine 15-Jährige davon zu überzeugen, dass sie nicht abtreiben sollte. „Sechs Monate später hielt ich das Baby dieser 15-Jährigen in meinen Armen in ihrer Wohnung im Stadtteil Crown Heights in Brooklyn“, erinnerte sich Slattery in einem Interview mit Aleteia, berichtet „Opoka“ weiter. „Ich schaute dem Kind einfach in die Augen und dachte: ‚Oh mein Gott, ich habe ein Kind gerettet.‘“ Diese Erfahrung habe ihn völlig verwandelt. Er habe gebetet: „Mein Gott, du kannst mich benutzen, um Kinder zu retten. Wie soll ich weitermachen?“


In späteren Jahren wurde er zum Gegner Nummer 1 der Abtreibungsindustrie und zu Abtreibungsbefürwortern, die ihre Lieblingsindustrie schützen wollten – Politiker wie die Generalstaatsanwälte des Staates New York, die Gouverneure des Staates New York und der Stadtrat von New York, die versuchten, sein Engagement zu stören.

Auf die Frage, wie viele Kinder seiner Meinung nach heute dank seiner Bemühungen am Leben seien, antwortete Chris Slattery, dass es sich um Zehntausende handeln müsste. „Ich habe ein einzigartiges Talent, Kinder vor dem Tod zu retten.“ Chris Slattery starb am vergangenen Mittwoch, den 22. November. Er wurde 68 Jahre alt.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Kardinal Marx und das öffentlich gewordene Geheimdekret
  3. Marx ärgert sich über die "Reaktionären" und "Stimmungsmache"
  4. Kardinal Marx unter Druck: Zwischen grober Fahrlässigkeit und dem Vorwurf der Vertuschung
  5. Konsekrierte Hostien an Hunde verfüttert: Keine Konsequenzen im Bistum Chur
  6. Back to the future: Durch den Traditionalismus zur Gendergerechtigkeit
  7. Schisma auf leisen Sohlen
  8. „Theologische Katastrophe“: Massive Kritik am Erprobungsband des neuen evangelischen Gesangbuchs
  9. Bischof der Herzen – Walter Mixa wurde 85
  10. Insider: Vatikan bereitet sich auf Folgen der Bischofsweihen der Piusbruderschaft vor
  11. Goldenstein-Nonnen doch in Rom? Propst in Sorge
  12. Was Kardinal Marx meint und was das Zweite Vatikanische Konzil lehrt
  13. Die Messe in der außerordentlichen Form kehrt nach Santa Maria Maggiore/Rom zurück
  14. „Es war, als sähe ich Jesus wirklich“
  15. Goldenstein-Nonnen: Verstimmung um nun doch durchgeführte Romreise

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz