Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Emeritierter Kurienkardinal Sarah: „Riten können nicht willkürlich abgeschafft werden“
  2. „Sehr geehrter Herr Erzbischof Koch, mit großer Verwunderung haben wir Ihr Statement zum CSD…“
  3. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  4. Die Liturgie: das Gebet der Kirche und Atem des Geistes
  5. Wenn sich Gratismut in Angst verwandelt
  6. Fulda: Werbung für Christopher Street Day mit dem heiligen Bonifatius
  7. BILD-Kommentatorin Ruhs fordert „Festung Europa“: „Es geht nicht mehr anders“
  8. Bußgeldverfahren gegen Schüler nach Weigerung an LGBT-Workshop teilzunehmen
  9. Kardinal Burke ruft zu Einsatz für Ehe und Familie auf – bis zum Martyrium
  10. IRRE! - Moskauer Patriarch Kyrill legitimiert nun auch Atombombe
  11. "Ich würde Kinderbetreuung nicht als Arbeit sehen, sage ich Ihnen ganz ehrlich"
  12. „Größer als [australischer] Football: Die unstoppbare Wiederbelebung des Glaubens“
  13. Frust beim Klima-Kleber-Jesuiten
  14. Katholische Beerdigung für italienischen Gitarristen wurde abgesagt, weil er Freimaurer war
  15. Influencerin bezeichnet Trans-Politiker als Mann: zu zwei Jahren Hausarrest verurteilt

„Ich schaute dem Kind in die Augen und dachte: Oh mein Gott, ich habe ein Kind gerettet“

28. November 2023 in Prolife, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


USA: Legendärer Prolife-Aktivist Chris Slattery ist nun gestorben – Er hat seit den 80er-Jahren vermutlich zehntausende Kinder gerettet


New York (kath.net/pl) Chris Slattery (Archivfoto) war in den 1980er Jahren in New York, kurz nach der Legalisierung der Abtreibung, führend bei der Verteidigung des Lebens ungeborener Menschen. Darüber berichtet die polnische Website „Opoka“, die von einer Stiftung der Polnischen Bischofskonferenz (KEP) finanziert und geleitet ist. Nun ist er gestorben.

Slattery hatte in den 80-er Jahren bemerkt, dass eine Frau, die er aus einer katholischen Sozialgruppe gekannt hatte, vor einem Wolkenkratzer stand und versuchte, mit den Frauen zu sprechen, die in das Gebäude hineingingen. Auf seine Nachfrage erzählte ihm die Katholikin, dass in dem Hochhaus eine Abtreibungseinrichtung sei. Dies beschäftigte ihn und eines Morgens schloss er sich der engagierten Katholikin an. Es gelang ihm tatsächlich, eine 15-Jährige davon zu überzeugen, dass sie nicht abtreiben sollte. „Sechs Monate später hielt ich das Baby dieser 15-Jährigen in meinen Armen in ihrer Wohnung im Stadtteil Crown Heights in Brooklyn“, erinnerte sich Slattery in einem Interview mit Aleteia, berichtet „Opoka“ weiter. „Ich schaute dem Kind einfach in die Augen und dachte: ‚Oh mein Gott, ich habe ein Kind gerettet.‘“ Diese Erfahrung habe ihn völlig verwandelt. Er habe gebetet: „Mein Gott, du kannst mich benutzen, um Kinder zu retten. Wie soll ich weitermachen?“


In späteren Jahren wurde er zum Gegner Nummer 1 der Abtreibungsindustrie und zu Abtreibungsbefürwortern, die ihre Lieblingsindustrie schützen wollten – Politiker wie die Generalstaatsanwälte des Staates New York, die Gouverneure des Staates New York und der Stadtrat von New York, die versuchten, sein Engagement zu stören.

Auf die Frage, wie viele Kinder seiner Meinung nach heute dank seiner Bemühungen am Leben seien, antwortete Chris Slattery, dass es sich um Zehntausende handeln müsste. „Ich habe ein einzigartiges Talent, Kinder vor dem Tod zu retten.“ Chris Slattery starb am vergangenen Mittwoch, den 22. November. Er wurde 68 Jahre alt.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 lesa 28. November 2023 

RIP!

"Dann wird der König zu denen zu seiner Rechten sagen: Kommt her, Gesegnete meines Vaters, erbt das Reich, das euch bereitet ist von Grundlegung der Welt an! Denn ich war im Mutterleib vom Umbringen bedroht, du aber hast mir das Leben gerettet. Wahrlich, ich sage dir, was du einem dieser meiner geringsten Brüder getan hast, das hast du mir getan." (vgl Mt 25, 31-40)


3
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Edith Stein – Ave, Crux, spes unica
  3. „Sehr geehrter Herr Erzbischof Koch, mit großer Verwunderung haben wir Ihr Statement zum CSD…“
  4. Emeritierter Kurienkardinal Sarah: „Riten können nicht willkürlich abgeschafft werden“
  5. Fulda: Werbung für Christopher Street Day mit dem heiligen Bonifatius
  6. „Größer als [australischer] Football: Die unstoppbare Wiederbelebung des Glaubens“
  7. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  8. IRRE! - Moskauer Patriarch Kyrill legitimiert nun auch Atombombe
  9. Karoline Preisler: Islamismus ist die größte Gefahr für Deutschland
  10. Kardinal Burke ruft zu Einsatz für Ehe und Familie auf – bis zum Martyrium
  11. BILD-Kommentatorin Ruhs fordert „Festung Europa“: „Es geht nicht mehr anders“
  12. "Die meisten kommen wegen der Sozialleistungen"
  13. Mullah-Gegnerin Masih Alinejad warnt vor Islamismus: „Allahu Akbar klingt für mich nach Hinrichtung“
  14. Die Liturgie: das Gebet der Kirche und Atem des Geistes
  15. Erneut hochrangige Sprecher bei der Adoratio Altötting im Oktober 2026

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz