Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Medien: Vatikan gab grünes Licht für 'Homo-Wallfahrt' zum Heiligen Jahr
  2. Merkel verteidigt ihre fatale Flüchtlingspolitik von 2015
  3. Truthahn, Zahnschmerzen und die Schwiegermutter
  4. Moschee unter Salafismus-Verdacht zitiert Koranstelle mit Aufforderung zur Tötung Ungläubiger
  5. Alexander Kissler: "Ich finde mittlerweile, @Pontifex schadet seiner Kirche"
  6. SPD definiert Familie ohne ‚Vater‘, ‚Mutter‘ und ‚Kinder‘
  7. Kardinal Schönborn: Zeit der traditionellen europäischen Kardinalssitze vorbei
  8. "Der Synodale Weg nimmt sich selbst nicht mehr ernst"
  9. Nick Vujicic: Manche Kirchen sind wie ein Country Club
  10. Papst beim Rückflug von Korsika: „Haben Sie gesehen, wie viele Kinder da waren?“
  11. Zerstörte Linzer "Marienstatue" - Zwei Verdächtige entlastet
  12. Nach Beschädigung der Schwarzen Madonna/Einsiedeln: Strafverfahren wurde eröffnet
  13. Enthauptet! - Papst Franziskus erklärt 16 französische Ordensfrauen zu Heiligen
  14. Geschenk zum 88er: Autobiografie des Papstes soll verfilmt werden
  15. Italienisches Lokal bietet Gratis-Wein für Gäste, die ihr Handy abgeben

US-Bischöfe: Einsatz gegen "Tragödie der Abtreibung" weiter notwendig

16. Jänner 2024 in Prolife, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die US-Bischofskonferenz lädt vor der Lebensschutz-Großdemo "Marsch für das Leben" zur neuntägigen Pro-Life-Gebetskampagne ein


Washington (kath.net/KAP/red) Die katholischen Bischöfe der USA fordern weitere Anstrengungen, um "Kinder und ihre Mütter vor der Tragödie der Abtreibung zu schützen". In einer Stellungnahme im Vorfeld einer neuntägigen Gebetskampagne für das Leben und den Rechtsschutz ungeborener Kinder, zu welcher die US-Kirche ab dem 16. Jänner einlädt, spricht sich die Bischofskonferenz der Vereinigten Staaten zudem auch für eine vollständige Abschaffung des Schwangerschaftsabbruchs aus.

Anlass der seit 2013 jährlich durchgeführten Gebetsaktion ist der 51. Jahrestag des Urteils "Roe vs. Wade" des Obersten Gerichtshofes, mit dem die Abtreibung in den USA legalisiert worden war. Auf Sozialen Netzwerken ruft die Aktion mit dem Hashtag #9DaysforLife dazu auf, das eigene Lebenszeugnis zu teilen. Auch der heuer am 19. Jänner in Washington D.C. und vielen Landesteilen durchgeführte "Marsch für das Leben" [March for Life] findet vor diesem Hintergrund statt.


Seit der Oberste Gerichtshof im Juni 2022 das Urteil vom 22. Jänner 1973 aufgehoben hat und damit die rechtliche Zuständigkeit bei den einzelnen US-Bundesstaaten ansiedelte, hat sich einiges verändert. 14 US-Bundesstaaten haben seither nahezu vollständige Abtreibungsverbote erlassen, zwei verboten Abtreibungen nach der sechsten Schwangerschaftswoche. Sieben Bundesstaaten erließen hingegen Gesetze zur Sicherstellung der Abtreibung, andere streben für 2024 Verfassungsänderungen zum Abtreibungsrecht per Volksentscheid an.

Im Vorfeld der Novene schlossen sich die US-Bischöfe auch der Verurteilung der Leihmutterschaft durch den Papst an. Franziskus hatte die umstrittene Praxis am Montag in seiner Neujahrsansprache an Diplomaten als "schwerwiegende Verletzung der Würde der Frau und des Kindes" bezeichnet und ein weltweites Verbot gefordert. In Anlehnung daran bekräftigten die Bischöfe der USA, Leihmutterschaft sei "moralisch nicht zulässig". Hinzuwirken gelte es stattdessen auf eine "Welt, die die tiefe Würde jedes Menschen wahrt, in jeder Phase und Lebenslage".

Etliche US-Bischöfe haben ihre Teilnahme am "Marsch für das Leben" angekündigt, der seit 2019 in mehreren US-Bundesstaaten stattfindet. Das zentrale Ereignis, das diesmal das Motto "Pro-Life: Mit jeder Frau, für jedes Kind" trägt, ist der Protestmarsch in Washington D.C. von der National Mall bis zum Gebäude des Obersten Gerichtshofs. Mit zuletzt stets über 100.000 Teilnehmern gilt der 1974 erstmals durchgeführte Marsch als größte und wichtigste Pro-Life-Veranstaltung weltweit. Auch in San Francisco findet zeitgleich ein großer "March for Life" statt, zu dem auch Erzbischof Salvatore Cordileone erwartet wird.

Copyright 2024 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich

(www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 modernchrist 17. Jänner 2024 
 

Am Samstag, den 13. April 2024

findet der 4. Münchner Marsch fürs Leben statt.
Könnten nicht auch unsere deutschen Bischöfe zu einer Novene hierzu einladen? Warum nur die Amerikaner? Es geht ja im Jahr 2024 um sehr viel im Lebensschutz hierzulande: Dürfen Bannmeilen um Tötungskliniken errichtet werden, damit die Frauen ungehindert ihr Kind zur Tötung tragen können? Dürfen Gehsteigbeter bestraft werden? Darf die vorgeschriebene Beratung als "Zwangsberatung" diffamiert und evtl. abgeschafft werden? Sollen "flächendeckend", wie ZdK-Stotter-Krampf fordert, noch mehr Tötungsstätten eingerichtet werden?


0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Große Baltikum-Reise mit kath.net - Spätsommer 2025 - JETZT ANMELDEN und PLATZ SICHERN!
  2. DRINGEND - Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE für das Heilige Jahr 2025
  3. Alexander Kissler: "Ich finde mittlerweile, @Pontifex schadet seiner Kirche"
  4. Medien: Vatikan gab grünes Licht für 'Homo-Wallfahrt' zum Heiligen Jahr
  5. "Der Synodale Weg nimmt sich selbst nicht mehr ernst"
  6. O Sapientia, quae ex ore Altissimi prodiisti
  7. Paris: Die Dornenkrone ist zurück in Notre-Dame
  8. O Adonai, et Dux domus Israel
  9. Moschee unter Salafismus-Verdacht zitiert Koranstelle mit Aufforderung zur Tötung Ungläubiger
  10. Kardinal Schönborn: Zeit der traditionellen europäischen Kardinalssitze vorbei
  11. Merkel verteidigt ihre fatale Flüchtlingspolitik von 2015
  12. Weihnachtswunder‘: US-Pilger aus syrischem Gefängnis befreit
  13. O radix Jesse
  14. O clavis David
  15. „Hängt Gott nicht an eure Leine!“

© 2024 kath.net | Impressum | Datenschutz