Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan exkommuniziert sechs Bischöfe der Piusbruderschaft!
  2. Papst an Piusbrüder: 'Kehren Sie um!
  3. Bevorstehende „illegale Bischofsweihen für die Piusbruderschaft“ „ein schwerer schismatischer Akt“
  4. Der Vatikan ordnet das Rückkehr-Prozedere für Menschen, die die Piusbruderschaft verlassen wollen
  5. „Alten und neuen Ritus bestehen lassen. Latein verbieten? Das spielt Rebellen in die Hände“
  6. Écône, zum Zweiten
  7. Ein besonderer Tag für ‚unseren‘ Pfarrsekretär
  8. „Die Behauptung, Rom gehe hart gegen Rechte vor, nicht aber gegen Linke, ist schlichtweg falsch“
  9. Taylor Marshall zu FSSPX: Diese liturgische Neuerung ist eindeutig ‚nicht traditionell‘
  10. Papst ernennt Sr. Alessandra Smerilli zur Präfektin des Entwicklungsdikasteriums
  11. Haben Sie das Apostolische Mandat? – „Nein. Sie wussten, dass sie es nicht hatten“
  12. "Ohne Einheit mit dem Papst keine volle Gemeinschaft mit der Kirche"
  13. Mehr Klarheit mit jeder Absage aus Rom
  14. Vatikan hofft weiterhin auf Dialog mit der Piusbruderschaft
  15. Petrus und Paulus: Die Einheit der Kirche wächst aus der Verschiedenheit

Trauriger Rekord: Fast 10.000 Euthanasietote in den Niederlanden im Jahr 2024

28. März 2025 in Prolife, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Euthanasiefälle aus psychiatrischen Gründen stiegen von 2023 auf 2024 um 60 Prozent an.


Den Haag (kath.net/LifeNews/jg)
Der Euthanasiebericht der Niederlande für das Jahr 2024 ist vor kurzem veröffentlicht worden. Sie zeigt einen Anstieg der Euthanasietoten um zehn Prozent im Vergleich zum Jahr davor. 2023 kamen 9.068 Personen durch Euthanasie ums Leben, 2024 waren es 9.958.

Noch stärker fiel der Anstieg bei den Euthanasiefällen aus psychiatrischen Gründen aus. 2023 waren es 138 Personen, im Jahr 2024 waren es schon 219. Das ist ein Anstieg um fast 60 Prozent. 2020 Waren es erst 88 Personen. Von den 219 Personen des Jahres 2024 waren 30 jünger als 30 Jahre. 2020 waren es erst fünf.


Die britische Zeitung The Times hat ein Interview mit Jeroen Recourt, dem Präsidenten der RTE gemacht. RTE ist eine Vereinigung von fünf Euthanasie-Aufsichtsgremien. Recourt begrüßt die Debatte über Euthanasie, zitiert in die Times.

Der Artikel in der Times berichtet über den Fall eines jungen Mannes, der aufgrund psychischer Leiden zur Euthanasie zugelassen wurde. Er beschrieb sein Leben als glücklos, fühlte sich einsam, unglücklich und konnte sich an nichts freuen. Er konnte keine Beziehung zu Gleichaltrigen oder zur Gesellschaft aufbauen und fühlte sich missverstanden. Er hatte bereits einen Selbstmordversuch hinter sich. Seine Verwandten wurden bei der Entscheidung des Aufsichtsgremiums über die Bewilligung der Euthanasie ebenfalls befragt. Sie gaben an, sie hätten gemeinsam mit Therapeuten versucht, die Einstellung des jungen Mannes zu ändern, hätten dabei aber keinen Erfolg gehabt.

Der Arzt sei überzeugt gewesen, dass der Fall des jungen Mannes hoffnungslos sei. Er erwartete keine Abhilfe von laufenden oder zukünftigen Therapien. Es bestehe eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass er erneut einen Selbstmordversuch unternehmen würde, falls die sein Wunsch nach Euthanasie nicht erfüllt würde, meinte der Arzt.

Aus dem Bericht geht hervor, dass es sechs aus Sicht der Aufsichtsgremien problematische Fälle gab. Meistens handelte es sich darum, dass die letale Injektion zu spät verabreicht wurde, wodurch der Zeitraum zwischen dem Eintritt des Komas und der tödlichen Substanz, welche die Atmung stoppt, zu lange war. Eine ältere Frau, die an Parkinson litt, „könnte sich nicht mehr frei gefühlt haben, ihre Entscheidung für Euthanasie rückgängig zu machen“, steht in dem Bericht.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Niederlande

  1. Niederlande: 40 Prozent Zunahme bei Aufnahme von Erwachsenen in die katholische Kirche
  2. Eintritte Erwachsener in die katholische Kirche steigen in den Niederlanden um fast 40 Prozent!
  3. Direkt nach dem Jahreswechsel brannte die Amsterdamer Vondelkirche lichterloh
  4. Niederlande: Euthanasie für 17-Jährige mit Depressionen und Angststörungen
  5. Niederlande heben Altersgrenze für assistierten Suizid durch Einstellen der Ernährung auf
  6. Niederländische Anwältin und Aktivistin der Bauernbewegung konvertiert zum katholischen Glauben
  7. Diözese Amsterdam: 60 Prozent der Kirchen müssen in den nächsten fünf Jahren geschlossen werden

Euthanasie

  1. Schottisches Parlament lehnt Gesetzentwurf zur Legalisierung des assistierten Suizids deutlich ab
  2. Kanada hat fast 100.000 Euthanasiefälle seit der Legalisierung 2016
  3. Nach Protesten scheitert Frankreichs Euthanasiegesetz im Senat
  4. Menschenrecht auf Abtreibung?
  5. Euthanasie in Kanada: Menschen mit Behinderung haben mittlerweile Angst vor dem Gesundheitssystem
  6. Kardinal kritisiert Gesetz zu Suizidbeihilfe in der Toskana
  7. Kanadische Ärzte wollen Organe von Euthanasiepatienten gewinnen






Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - REISE AUSGEBUCHT
  2. Vatikan exkommuniziert sechs Bischöfe der Piusbruderschaft!
  3. Der Vatikan ordnet das Rückkehr-Prozedere für Menschen, die die Piusbruderschaft verlassen wollen
  4. Écône, zum Zweiten
  5. „Alten und neuen Ritus bestehen lassen. Latein verbieten? Das spielt Rebellen in die Hände“
  6. „Die Behauptung, Rom gehe hart gegen Rechte vor, nicht aber gegen Linke, ist schlichtweg falsch“
  7. Papst an Piusbrüder: 'Kehren Sie um!
  8. Bevorstehende „illegale Bischofsweihen für die Piusbruderschaft“ „ein schwerer schismatischer Akt“
  9. Haben Sie das Apostolische Mandat? – „Nein. Sie wussten, dass sie es nicht hatten“
  10. Deutsche Medien schweigen zum Bericht über Vergewaltigungsbanden in Großbritannien
  11. Mehr Klarheit mit jeder Absage aus Rom
  12. Ehemalige Äbtissin wehrt sich gerichtlich gegen Rauswurf
  13. Freimaurerei „mit einem vollständigen Bekenntnis zum katholischen Glauben unvereinbar“
  14. Ein besonderer Tag für ‚unseren‘ Pfarrsekretär
  15. "Ohne Einheit mit dem Papst keine volle Gemeinschaft mit der Kirche"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz