Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. ADIOS!
  2. „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
  3. Debatte um Leitung der Deutschen Bischofskonferenz - Lehramtstreue Bischöfe als „Königsmörder“?
  4. Hat der Synodale Weg „die katholische Kirche in Deutschland in Machtspiel und Kampfzone verwandelt“?
  5. "Entsprechend klein ist die Lücke, die er hinterlässt"
  6. Synodaler Weg führte zu Streit und Verwerfung
  7. Vatikan dementiert Bericht über Abweisung Macrons durch den Papst
  8. These: Der dreifaltige Gott soll in der Liturgie der Messe verkündet werden
  9. Papst Leo sendet kraftvolle Grußbotschaft an die Teilnehmer des „Marsch für das Leben“/Washington
  10. Seligsprechungsprozess für Pater Alfred Delp SJ wird eröffnet
  11. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Möchte mich nun an liberale Theologen und Gläubige wenden“
  12. US-Vizepräsident Vance wird erneut beim „March for Life“ teilnehmen und sprechen
  13. „Catholic Herald“: „Irlands schwindende Familien“
  14. "Ich glaube, dass Gott das erste Selfie geschossen hat.“
  15. Eine unerträgliche Verharmlosung des tatsächlichen NS-Unrechts!

Kultur des Todes: US-Apothekenketten verkaufen Abtreibungspillen - Pfizer sponsert Euthanasie-Gruppe

16. März 2024 in Prolife, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Wegen der Gefahr von Komplikationen warnen Lebensschützer vor der Verwendung der Abtreibungspillen zu Hause - Der Pharmakonzern Pfizer spendet für eine Pro-Euthanasie-Organisation


Washington D.C./Ottawa (kath.net/LifeNews/jg)
Die beiden größten Apothekenketten der USA werden im März damit beginnen, Abtreibungspillen zu vertreiben. Walgreens und CVS werden die Präparate zunächst in den Bundesstaaten Rhode Island, Massachusetts, New York, Pennsylvania, Kalifornien und Illinois verkaufen. In diesen Bundesstaaten sind die Demokraten an der Macht und Abtreibungen bis zur Geburt legal.

Bei medikamentösen Abtreibungen werden zwei Mittel verwendet. Mifepristone blockiert das Progesteron, was zum Tod des Ungeborenen führt. Das zweite Mittel, Misoprostol, führt zu einer Fehlgeburt. Die beiden Mittel wurden unter der Regierung Clinton erstmals zugelassen und werden für Abtreibungen bis zur zehnten Schwangerschaftswoche verwendet. Die Zulassungsbehörde FDA (Food and Drug Administration) hat die Abgabe der Mittel über Apotheken gutgeheißen.


Lebensschutzgruppen haben die Entscheidung der Apothekenketten verurteilt. Sie verweisen darauf, dass das Risiko für Frauen bei medikamentösen Abtreibungen höher ist als bei chirurgischen Abtreibungen. Eine von fünf Frauen hat Komplikationen nach der Einnahme der Abtreibungspillen. Notaufnahmen in Krankenhäusern haben in den letzten Jahren eine deutliche Zunahme von Frauen zu verzeichnen, die nach medikamentösen Abtreibungen behandelt werden müssen. Da die Pillen in Apotheken abgegeben werden, werden die Frauen sie zu Hause und nicht unter medizinischer Aufsicht einnehmen. Die Fehlgeburten werden ebenfalls zu Hause stattfinden. Dadurch werde das medizinische Risiko weiter erhöht, da Hilfe im Fall von Komplikationen nicht sofort verfügbar sei, kritisiert Myrna Maloney Flynn von Massachusetts Citizens for Life.

Der Pharmakonzern Pfizer hat die kanadische Organisation Dying with Dignity Canada (DWDC) finanziell unterstützt. DWDC möchte das Alter für „medizinisch assistierten Tod“ auf zwölf Jahre senken. Derzeit ist „medizinisch assistiertes Sterben“ ab einem Alter von 18 Jahren legal.

Da Pfizer Millionen US-Dollar von der Regierung der Vereinigten Staaten für Forschungszwecke erhält, fordern US-Senator Marco Rubio und weitere Abgeordnete des US-Kongresses Transparenz von Seiten des Unternehmens gegenüber der US-Regierung und dem amerikanischen Volk. Die Politiker erinnern Pfizer daran, dass die Unterstützung für „medizinisch assistiertes Sterben“ der Unternehmensmaxime „Durchbrüche erzielen, um das Leben der Patienten zu ändern“ widerspricht. Sie wollen unter anderem wissen, ob das Geld, das Pfizer zur Unterstützung von DWDC aus US-Steuermitteln genommen wurde und ob Pfizer Produkte herstellt, die für „medizinisch assistiertes Sterben“ verwendet werden.

 

Foto: Symbolbild Pillen

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. Vatikan prüft Teilnahme an Trumps Friedens-Rat für Gaza
  2. US-Vizepräsident Vance wird erneut beim „March for Life“ teilnehmen und sprechen
  3. USA: Republikanische Politiker wollen Abgabe von Abtreibungspillen strenger regulieren
  4. ‚Dubia‘ an den Vatikan – US-Priester bitten um Klärung hinsichtlich liturgischer Änderungen
  5. Die US-Bischofskonferenz lädt zur 14. Pro-Life-Novene ein

Abtreibung

  1. USA: Republikanische Politiker wollen Abgabe von Abtreibungspillen strenger regulieren
  2. Katholische Bischöfe Schottlands verurteilen Pufferzonen-Gesetz für Abtreibungskliniken
  3. Nun läutet auch in Italien die erste Glocke „Stimme der ungeborenen Kinder“
  4. Menschenrecht auf Abtreibung?
  5. CDL: „EU-Parlament entscheidet ein weiteres Mal gegen das Recht auf Leben“

Euthanasie

  1. Menschenrecht auf Abtreibung?
  2. Euthanasie in Kanada: Menschen mit Behinderung haben mittlerweile Angst vor dem Gesundheitssystem
  3. Trauriger Rekord: Fast 10.000 Euthanasietote in den Niederlanden im Jahr 2024
  4. Kardinal kritisiert Gesetz zu Suizidbeihilfe in der Toskana
  5. Kanadische Ärzte wollen Organe von Euthanasiepatienten gewinnen






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
  3. ADIOS!
  4. Debatte um Leitung der Deutschen Bischofskonferenz - Lehramtstreue Bischöfe als „Königsmörder“?
  5. "Entsprechend klein ist die Lücke, die er hinterlässt"
  6. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  7. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Möchte mich nun an liberale Theologen und Gläubige wenden“
  8. Synodaler Weg führte zu Streit und Verwerfung
  9. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  10. Kardinal Zen: Papst Leo „ist wahrlich eine Leitungspersönlichkeit, die zuhören kann!“
  11. Katholikin Eva Vlaardingerbroek verliert Einreiseerlaubnis nach Großbritannien
  12. Hat der Synodale Weg „die katholische Kirche in Deutschland in Machtspiel und Kampfzone verwandelt“?
  13. Sterilisationen, schlechte Lebensbedingungen: Grönländer kritisieren dänische Herrschaft
  14. Maria 1.0: Immer wieder Deutschland - „Deutsch-Synodale“ Reformatoren schaffen Realität
  15. Entfremdung und Annäherung – Für einen Katholiken in Deutschland gibt es doch immer noch Rom

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz