Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  2. Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren
  3. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  4. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  5. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  6. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  7. Good news - Vatikan: Papst Leo ist krebsfrei und braucht keine weitere Therapie!
  8. Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
  9. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  10. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  11. Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“
  12. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“
  13. „Die trügerische Taktik der stillen Revolution“
  14. Norwegischer Bischof Erik Varden über „Laetitiae amor“ und „Amoris laetitia“
  15. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse

Frankreich: „Inzwischen bedeutet Katholizismus, seinen Glauben erklären zu können“

18. April 2024 in Weltkirche, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Französische Katholiken bereiten sich darauf vor, ihren Glauben auch vor Muslimen zu verteidigen


Paris (kath.net/pl) In französischen Banlieus (städtische Vororte) führt die Präsenz der Muslime dazu, dass die dort ansässigen Katholiken offen über ihren christlichen Glauben sprechen und sich sogar darauf vorbereiten, ihn gegenüber ihren muslimischen Nachbarn zu verteidigen. Diese Katholiken in den Banlieus sind allerdings keine geborenen Franzosen, sondern haben Migrationshintergrund. In diesen von Muslimen dominierten Stadtvierteln entstehen dynamische und meist junge Gemeinschaften, die Zeugnis für Christus ablegen. Das berichtet „Vatican News“ in seiner polnischsprachigen Ausgabe anhand eines entsprechenden Beitrags in der katholischen Wochenzeitung „Famille Chrétienne“.

„Famille Chrétienne beschrieb dieses Phänomen am Beispiel der Stadt Trappes bei Paris, so das polnische „Vatican News“ weiter. Wörtlich schildert „Vatican News“: „Einige islamische Terroristen kommen von dort. Vor zehn Jahren wollten sich bis zu 60 junge Menschen dem Islamischen Staat in Syrien anschließen. In der Stadt mit 32.000 Einwohnern sind 70 Prozent der Bewohner Muslime. Aber es gibt dort auch Katholiken, die sich um die Saint-Georges-Kirche sammeln, die an diesem Ort seit 1003 existiert. Sonntags ist die Kirche überfüllt, das Durchschnittsalter liegt bei etwa dreißig Jahren. Zu Ostern wurden zwölf Katechumenen – Jugendliche und Erwachsene – getauft. ‚Unsere jungen Leute haben keine Komplexe. Sie schämen sich nicht, ihren Freunden zu sagen, dass sie katholisch sind. Sie tragen (sichtbar] Rosenkränze, Bruderschafts-Sweatshirts oder T-Shirts mit der Aufschrift Ich liebe Jesus!‘, sagt Schwester Germaine, eine Ordensfrau aus Mali, die die Jugendarbeit leitet. Anfangs hatte sie Angst davor, in einem solchen Umfeld zu arbeiten, weil sie, wie sie sagt, in ihrer Heimat bereits viel unter den Islamisten gelitten hatte. Sie vertraute jedoch Gott und sagte: ‚Benutze mich, damit ich ohne Angst auf diejenigen schauen kann, die mir Angst machen.‘ Wie der Pfarrer erklärt, kommt der starke Glaube junger Menschen nicht von ungefähr. Dies ist ihren Eltern zu verdanken, merkt Pfr. Etienne Guillet an.


Einige der örtlichen Katholiken haben Ex-Christen unter sich, die die Mehrheitsreligion angenommen haben. Am häufigsten geschieht dies unter dem Einfluss eines muslimischen Partners. Und Anhänger des Islam sind in religiösen Angelegenheiten in der Regel besser informiert, daher müssen sich Christen weiterbilden. Ein regionaler Pfarrer nahm kürzlich an einem Wochenendkurs teil mit dem Thema: Wie man in einer muslimischen Umgebung Christ wird. „Es waren 70 junge Leute aus unserer Diözese dabei, darunter etwa 20 aus Trappes. Sie haben muslimische Freunde. Sie fühlen sich machtlos, einige theologische Fragen zu beantworten. Inzwischen bedeutet Katholizismus, seinen Glauben erklären zu können“, sagt der Pfarrer aus Trappes. Er betont, dass seine Gemeindemitglieder keine Vorurteile gegenüber dem Islam haben, aber sie möchten, dass ihre muslimischen Freunde Christus kennen.

Link zum Originalbeitrag in „Vatican News“: Wiara na francuskich przedmieściach, katolicy wobec islamu


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch
  3. Leo XIV. will Südamerikareise offenbar antreten
  4. Papst wusste offenbar seit einem Monat von Krebsverdacht
  5. Weltmissionssonntag: Vatikan ermöglicht vollkommenen Ablass
  6. Englische Lebensschützerin Vaughan-Spruce plädiert ‚nicht schuldig‘ bei Anklage wegen stillen Gebets
  7. „Du trägst Gottes Bild“
  8. Papst Leo feiert Hl. Messe im Gemelli-Krankenhaus
  9. Der Beginn eines neuen Kapitels im Vatikan?
  10. 'The Chosen': Sechste Staffel ab Dezember auf Netflix
  11. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  12. Kanadas führende Tageszeitung verlangt Euthanasie in katholischen Krankenhäusern
  13. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  14. Ermittlungsverfahren gegen christliche YouTuber eingestellt
  15. Grünwidl bei Medjugorje-Friedensgebet: Beten und Frieden stiften

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz