Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Kirche ist die ,allerletzte Instanz, die Menschen wegstoßen sollte‘
  2. "NEIN" - Papst Franziskus klar gegen Priesterinnen und Diakoninnen!
  3. Wirbel um Papst-Äußerung zu Homosexuellen
  4. „Je veux voir Dieu – Ich möchte Gott sehen“
  5. Weihbischof Dominicus Meier wird neuer Bischof von Osnabrück
  6. Vertuschung im Mammut-Stil
  7. Alles Synode!
  8. Präfekt Fernández versichert Koptenpapst Tawadros: Ehe nur zwischen Mann und Frau
  9. 'Synodale Kirche ODER wie man Katholiken (nicht nur in Österreich) für dumm verkauft
  10. Britisches Bistum Nottingham verbietet katholischen Schulen Teilnahme am Pride-Monat
  11. Der Papst hatte nie die Absicht, zu beleidigen oder sich homophob auszudrücken
  12. Die Angst des Teufels vor Maria
  13. Israelischer UNO-Botschafter: "Was kommt als nächstes? Eine Schweigeminute an Hitlers Todestag?"
  14. Erster Welttag der Kinder: Der Heilige Geist begleitet uns im Leben
  15. Kardinal Koch: die arianische Irrlehre gehöre „nicht einfach der Vergangenheit“ an

Christi Himmelfahrt: die Schönheit der Heimat, zu der wir unterwegs sind

12. Mai 2024 in Aktuelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus: Das Evangelium verkünden, taufen, Dämonen austreiben, Schlangen anfassen, Kranke heilen. Mit Freude zur Herrlichkeit des Himmels. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) Regina Caeli, das traditionelle Mariengebet bis Pfingsten mit Papst Franziskus am siebten Sonntag der Osterzeit, Muttertag und Welttag der sozialen Kommunikationsmittel. An diesem Tag wird in Italien und anderen Ländern das Hochfest Christi Himmelfahrt gefeiert, worauf der Papst einging: „Wer glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet; wer aber nicht glaubt, wird verurteilt werden“.

Im Evangelium der Messe heißt es, dass Jesus, nachdem er die Apostel mit der Fortführung seines Werkes beauftragt hatte, „in den Himmel aufgenommen wurde und sich zur Rechten Gottes setzte“ (Mk 16,19).

Die Heimkehr Jesu zum Vater erscheine uns nicht als ein Abstandnehmen von uns, sondern vielmehr als ein Vorangehen an unser Ziel. Wie wenn man in den Bergen auf einen Gipfel zusteige: „Man geht, mühsam, und schließlich, an einer Wegbiegung, öffnet sich der Horizont und man sieht das Panorama“. Dann finde der ganze Leib die Kraft, den letzten Aufstieg in Angriff zu nehmen. Der ganze Leib - Arme, Beine und jeder Muskel - spanne sich an und konzentriere sich, um den Gipfel zu erreichen.


Wir, die Kirche, seien eben jener Leib, den der in den Himmel aufgefahrene Jesus wie an einem „Seil“ mit sich ziehe. Er sei es, der uns mit seinem Wort und der Gnade der Sakramente die Schönheit der Heimat, zu der wir unterwegs seien, enthülle und mitteile. So stiegen auch wir, seine Glieder, freudig mit ihm, unserem Oberhaupt, auf, in dem Bewusstsein, dass der Schritt des einen ein Schritt für alle sei und dass niemand verloren gehen oder zurückbleiben dürfe, „weil wir ein Leib sind“.

Schritt für Schritt, Stufe für Stufe, zeige uns Jesus den Weg. Das heutige Evangelium sage ans, die es um diese Schritte stehe: „Das Evangelium verkünden, taufen, Dämonen austreiben, Schlangen anfassen, Kranke heilen“ (vgl. Mk 16,16-18). Kurz gesagt, die Werke der Liebe tun: Leben schenken, Hoffnung geben, sich von allem Bösen und Gemeinen fernhalten, dem Bösen mit Gutem begegnen, den Leidenden nahe sein.

Je mehr wir das täten, je mehr wir uns von seinem Geist verwandeln ließen, je mehr wir seinem Beispiel folgten, desto mehr spürten wir, wie die Luft um uns herum leicht und rein werde, der Horizont weit und das Ziel nah, Worte und Gesten gut werden, der Geist und das Herz sich weiteten und atmeten.

So könnten wir uns fragen, erklärte Franziskus abschließend: „Ist die Sehnsucht nach Gott, nach seiner unendlichen Liebe, nach seinem Leben, das ewiges Leben ist, in mir lebendig? Oder bin ich verflacht und verankert in den vergänglichen Dingen, im Geld, im Erfolg, in den Vergnügungen? Und meine Sehnsucht nach dem Himmel: isoliert sie mich, verschließt sie mich, oder führt sie mich dazu, meine Brüder und Schwestern mit einem großen und selbstlosen Geist zu lieben, zu spüren, dass sie meine Gefährten auf dem Weg zum Paradies sind?“.

Foto (c) Vatican Media

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. "NEIN" - Papst Franziskus klar gegen Priesterinnen und Diakoninnen!
  2. „Je veux voir Dieu – Ich möchte Gott sehen“
  3. Das Wunder, das Carlo Acutis zum Heiligen macht
  4. Wirbel um Papst-Äußerung zu Homosexuellen
  5. Jana for Rosenkranz - Freikirchliche Influencerin wirbt für Rosenkranz-Challenge
  6. Raymond Arroyo: Gästehaus Santa Marta viel komfortabler als der ‚zugige’ päpstliche Palast
  7. 'Synodale Kirche ODER wie man Katholiken (nicht nur in Österreich) für dumm verkauft
  8. Weihbischof Dominicus Meier wird neuer Bischof von Osnabrück
  9. Alles Synode!
  10. Vertuschung im Mammut-Stil
  11. Kirche ist die ,allerletzte Instanz, die Menschen wegstoßen sollte‘
  12. Santo subito - Heiligsprechung von "Cyber-Apostel" Carlo Acutis
  13. Niger: Christen fliehen nach Einführung der Scharia
  14. Kardinal Koch: die arianische Irrlehre gehöre „nicht einfach der Vergangenheit“ an
  15. Präfekt Fernández versichert Koptenpapst Tawadros: Ehe nur zwischen Mann und Frau

© 2024 kath.net | Impressum | Datenschutz