Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. 'Und ich dachte, es müßte um Gott und das Heil der Seelen gehen. Ich bin ja so naiv'
  2. Jesuitenpater Thomas Reese mit irrer Aussage: ‚Warum ich die alte lateinische Messe hasse‘
  3. 'Denn es wird nicht zu dem kommen, was diese Lügner versprechen.'
  4. Liebe 'Deutsche Kirche', ihr seid Heuchler vor dem Herrn!
  5. Ermahnung zur parteipolitischen Neutralität
  6. Nicht mehr zu retten - Zum Substanzverlust der Kirche
  7. ‚Synodalität – ein Wort ohne Begriff? Ein erfundenes Narrativ macht Karriere
  8. Ein Drittel der 15-Jährigen in Deutschland kann nicht mehr ausreichend lesen oder rechnen!
  9. Wahl in Sachsen-Anhalt: AfD auch bei Kirchenmitgliedern stärkste Kraft
  10. Kritik von Theologen an der Beurlaubung von P. Edmund Waldstein
  11. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
  12. Wundersame Heilung, eine Marienerscheinung und Berufung mit 4 Jahren
  13. US-Präsident Donald Trump gratuliert Katholiken zum Fest Maria Geburt
  14. 'BILD' greift kath.net-Beitrag von Kardinal Müller auf
  15. Nigeria: Bischöfe schlagen nach erneuten Massakern Alarm

Früherer Distriktsoberer der Piusbruderschaft in den USA zu Haftstrafe verurteilt

17. Juni 2024 in Chronik, 14 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Arnaud Rostand hat gestanden, von 2002 bis 2018 insgesamt sieben minderjährige Jungen sexuell missbraucht zu haben.


Gap (kath.net/LifeSiteNews/jg)
Ein Strafgerichtshof in Gap (Frankreich) hat P. Arnaud Rostand FSSPX zu zwölf Monaten Haft verurteilt, weil ihm nachgewiesen werden konnte, dass er in den Jahren 2002 bis 2018 insgesamt sieben minderjährige Jungen in Frankreich, Spanien und der Schweiz sexuell misshandelt hat. Er hat im April 2024 ein Geständnis abgelegt.

Rostand wird vier Jahre unter „sozial-gerichtlicher“ Überwachung stehen und muss sich einer psychiatrischen Behandlung unterziehen. Außerdem ist er verpflichtet, den Opfern Kompensationszahlungen zu leisten.


Der 58-jährige Rostand war von 2008 bis 2014 Distriktsoberer der Priesterbruderschaft St. Pius X. in den Vereinigten Staaten. Davor war er zwei Jahre lang Distriktsoberer in Kanada.

2014 wurde er von seiner Aufgabe in den USA entbunden, nachdem die FSSPX auf zweideutige und unangemessene Verhaltensweisen Rostands aufmerksam wurden. Er wurde mit administrativen Aufgaben betraut, zunächst in der Schweiz, dann in Kanada. Erst im Dezember 2023 wurde Rostand verhaftet, offenbar auf Veranlassung von Davide Pagliarani, dem Generaloberen der Priesterbruderschaft.

Die Gruppe Collectif des Victimes FSSPX, eine Vertretung von Opfern von Missbrauch durch Angehörige der Priesterbruderschaft, wirft den Verantwortlichen vor, dass die Maßnahmen gegen Rostand nicht effektiv gewesen seien. Sie begründet den Vorwurf damit, dass der Missbrauch bis 2018 angedauert habe. Rostand sei in der Schweiz wieder mit Gläubigen in Kontakt gekommen.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  3. „Bin ich Konvertitin oder von Kindesbeinen an katholisch?“
  4. Auf Christus schauen!
  5. Liebe 'Deutsche Kirche', ihr seid Heuchler vor dem Herrn!
  6. Tschechien: Kirchenkommission warnt vor prorussischer Desinformation
  7. Die Geburt des neuen Antisemitismus aus dem verurteilten alten Antisemitismus
  8. Wahl in Sachsen-Anhalt: AfD auch bei Kirchenmitgliedern stärkste Kraft
  9. Papst Leo XIV. berät mit seinen Behördenleitern
  10. Primat in Synodalität – Synodalität in Communio
  11. Altabt bei Jugendfestival: Jesus als Vorbild für gelebte Liebe nehmen
  12. Leo XIV.: „Ihre Anwesenheit ist ein leuchtendes Zeugnis für die ungeschuldete Zuwendung Gottes“
  13. Neue Kirche "Heilig Kreuz" in Selfoss eingeweiht: Meilenstein für die katholische Kirche Islands
  14. Papst würdigt „berühmten Hymnus ‚Lead, Kindly Light‘ (Führ, liebes Licht)“ des hl. John Henry Newman
  15. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz