Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. So nicht, Mr. Präsident!
  2. Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
  3. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  4. Wer dir beim letzten Atemzug beisteht
  5. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  6. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  7. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  8. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  9. Jeder zweite Deutsche wünscht sich ein Leben nach dem Tod
  10. Vatikan stoppt Seligsprechungsverfahren für argentinischen Bischof Jorge Novak
  11. Burke: Ein anhaltender Clash zwischen Papst Leo und Trump? „Das ist übertrieben“
  12. Glaubensbekenntnis vor Millionenpublikum: Spanische Fashion-Influencerin Susana Arcocha getauft
  13. Schwedischer Kirchenhistoriker: Viele junge Menschen wollen katholisch werden, besonders Männer
  14. Setzt euer Vertrauen nicht in Prinzen!
  15. Italien: Seligsprechungsverfahren für Teenager eröffnet

Das Reich des Himmels mit Jesus an unserer Seite über alle Grenzen hinweg wachsen lassen

23. Juni 2024 in Aktuelles, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus: Die Jungfrau Maria, die den Willen Gottes mit Demut und Mut angenommen hat, schenke uns in schwierigen Momenten die Gelassenheit der Hingabe an Jesus. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) Angelus am zwölften Sonntag im Jahreskreis: „Er aber lag hinten im Boot auf einem Kissen und schlief. Sie weckten ihn und riefen: Meister, kümmert es dich nicht, dass wir zugrunde gehen? Da stand er auf, drohte dem Wind und sagte zu dem See: Schweig, sei still! Und der Wind legte sich und es trat völlige Stille ein“.

Im Evangelium (vgl. Mk 4,35-41) sähen wir Jesus mit den Jüngern in einem Boot auf dem See Tiberias. Plötzlich komme ein heftiger Wirbelsturm auf und das Boot drohe zu sinken: „Jesus, der geschlafen hatte, wacht auf, droht dem Wind und alles wird wieder still“.

In der Nacht zuvor habe Jesus selbst die Jünger aufgefordert, in das Boot zu steigen und den See zu überqueren: „Sie waren erfahren, sie waren Fischer, und das war ihr Lebensumfeld. Doch ein Sturm konnte sie in Schwierigkeiten bringen“. Es habe den Anschein, als wolle Jesus sie auf die Probe stellen. Doch er lasse sie nicht allein, er bleibe bei ihnen im Boot, ruhig, sogar schlafend.


Als der Sturm losbreche, beruhige er sie durch seine Anwesenheit, er ermutige sie, er sporne sie zu mehr Glauben an und begleitet sie über die Gefahr hinweg: „Warum verhält er sich so?“.

„Um den Glauben der Jünger zu stärken und sie mutiger zu machen“, so die. Antwort des Papstes. Diese gingen nämlich aus dieser Erfahrung mit einem stärkeren Bewusstsein für die Macht Jesu und seine Gegenwart in ihrer Mitte hervor und seien daher stärker und bereit, sich anderen Hindernissen und Schwierigkeiten zu stellen, einschließlich der Angst, sich hinauszuwagen, um das Evangelium zu verkünden.

Wenn sie diese Prüfung mit ihm überwunden hätten, würden sie in der Lage sein, viele andere zu bestehen, sogar bis hin zum Kreuz und zum Martyrium, um das Evangelium allen Völkern zu bringen.

Jesus tue dasselbe mit uns, vor allem in der Eucharistie: „Er versammelt uns um sich, er schenkt uns sein Wort, er nährt uns mit seinem Leib und seinem Blut und fordert uns dann dazu auf, uns auf den Weg zu machen, das Gehörte an alle weiterzugeben und das Empfangene mit allen zu teilen, im Alltag, auch wenn es schwierig ist“. Er verschone uns nicht vor den Widersprüchen, doch er helfe uns, ihnen zu begegnen, ohne uns jemals im Stich zu lassen. So lernten auch wir, indem wir sie mit seiner Hilfe überwänden, uns immer mehr an ihn zu klammern, auf seine Macht zu vertrauen, die weit über unsere Fähigkeiten hinausgehe, Unsicherheiten und Zögern, Verschlossenheit und Vorurteile zu überwinden, um mit Mut und Größe des Herzens allen zu sagen, dass das Himmelreich gegenwärtig sei, dass es hier sei, „dass wir es mit Jesus an unserer Seite gemeinsam über alle Grenzen hinweg wachsen lassen können“.

„Fragen wir uns also“, so Franziskus abschließend: „Erinnere ich mich in Zeiten der Prüfung an die Zeiten in meinem Leben, in denen ich die Gegenwart und Hilfe des Herrn erfahren habe? Wenn ein Sturm aufzieht, lasse ich mich dann von der Aufregung überwältigen oder halte ich mich an ihn, um Ruhe und Frieden zu finden, im Gebet, in der Stille, im Hören auf das Wort, in der Anbetung und im geschwisterlichen Austausch des Glaubens?“.

Foto (c) Vatican Media

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Wer dir beim letzten Atemzug beisteht
  2. So nicht, Mr. Präsident!
  3. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  4. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  5. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  6. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  7. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  8. Bischof: „Bin durch diese Äußerungen von Staatsanwälten und Richtern verletzt. Das ist Hassrede“
  9. Sängerin Nina Hagen bereut ihre Abtreibungen
  10. Vatikan stoppt Seligsprechungsverfahren für argentinischen Bischof Jorge Novak
  11. Hamburger Staatsanwaltschaft ermittelt gegen christlichen YouTuber
  12. Glaubensbekenntnis vor Millionenpublikum: Spanische Fashion-Influencerin Susana Arcocha getauft
  13. Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
  14. Italien: Seligsprechungsverfahren für Teenager eröffnet
  15. Vatikan stellt klar: Presseberichte zu angeblichen USA-Papst-Zwist sind Fake-News!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz