Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbruderschaft kritisiert ‚Doppelmoral‘ nach Verweigerung des Zutritts zur Basilika in Assisi
  2. 'Denn es wird nicht zu dem kommen, was diese Lügner versprechen.'
  3. Jesuitenpater Thomas Reese mit irrer Aussage: ‚Warum ich die alte lateinische Messe hasse‘
  4. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
  5. ‚Synodalität – ein Wort ohne Begriff? Ein erfundenes Narrativ macht Karriere
  6. Kardinal Müller: „Muslime respektieren kein schwaches Christentum, das sich des Kreuzes schämt“
  7. Kardinal Burke: Sexuelle Unmoral heute erinnert an Sodom und Gomorrha
  8. Eine vergiftete Unterstützungserklärung
  9. Während Messfeier mit Erstklässlern: Bengalisches Feuer in katholische Kirche geworfen
  10. 'Gott, hilf mir. Jesus, hilf mir. Seid ihr Jungs bereit? Let’s Roll'
  11. ‚Das Exil von Pater Edmund‘
  12. Wundersame Heilung, eine Marienerscheinung und Berufung mit 4 Jahren
  13. Tantum ergo Sacramentum
  14. Nigeria: Bischöfe schlagen nach erneuten Massakern Alarm
  15. 'Ich würde mir gerne Sorgen machen, aber ich mache mir keine'

Keine Torte für Feier einer ‚Geschlechtsumwandlung’ – christlicher Bäcker erneut vor Gericht

26. Juni 2024 in Chronik, 12 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


In dem Verfahren stehe nicht nur seine persönliche Freiheit auf dem Spiel. Es gehe darum, dass der Staat niemanden dazu zwingen dürfe eine Botschaft zu äußern, an welche die betroffene Person nicht glaube, betont Jack Phillips.


Lakewood (kath.net/jg)
Der christliche Bäcker Jack Phillips steht in den USA erneut vor Gericht. Er hat sich geweigert, eine Torte für die Feier einer „Geschlechtsumwandlung“ zu backen. Der Vorfall hat sich 2017 ereignet. Phillips ist deshalb geklagt und bereits in zwei Instanzen verurteilt worden. Der Fall liegt jetzt vor dem Obersten Gerichtshof von Colorado, berichtet die evangelische Nachrichtenagentur IDEA.

In einem ähnlich gelagerten Fall ist Phillips 2018 vor dem Obersten Gerichtshof der USA in Washington D.C. freigesprochen worden. Phillips hatte es 2012 abgelehnt, eine Torte für die „Hochzeit“ eines homosexuellen Paares herzustellen. Der bekennende Christ berief sich dabei auf religiöse Gründe. Die staatliche Bürgerrechtskommission von Colorado klagte ihn wegen Diskriminierung. Der Oberste Gerichtshof der USA sprach Phillips das Recht zu, Aufträge dieser Art aus Glaubens- oder Gewissensgründen abzulehnen.


Im aktuellen Fall wollte die „Transgender-Frau“ und „Anwältin“ Autumn Scardina von Phillips eine rosafarbene Geburtstagstorte mit blauem Zuckerguss. Dies sollte Scardinas „Geschlechtsumwandlung“ von männlich (blau) auf weiblich (rosa) symbolisch darstellen. Phillips’ Frau nahm den Auftrag zunächst an, ihr Ehemann lehnte ihn aber ab, als Scardina ihm die Hintergründe erklärte. Scardina verklagte daraufhin den Bäcker und warf ihm vor, gegen die geltenden Antidiskriminierungsgesetze von Colorado zu verstoßen. Die Richter in den ersten beiden Instanzen gaben Scardina Recht. Nach ihrer Ansicht ist es rechtens, Phillips dazu zu zwingen, Torten herzustellen, die nicht mit seinem Gewissen vereinbar sind.

Phillips wird juristisch von der christlichen Menschenrechtsorganisation Alliance Defending Freedom (ADF) vertreten. Gegenüber ADF sagte Phillips, er sei im ersten Verfahren mit Nazis und Sklavenhaltern verglichen worden, weil die Behörden nicht mit seiner religiösen Einstellung einverstanden gewesen seien. Nun stehe er wieder vor Gericht, weil er sich geweigert habe, eine Botschaft zu äußern, „an die ich nicht glaube“. In dem Verfahren stehe nicht nur seine persönliche Freiheit auf dem Spiel. Es gehe darum, dass der Staat niemanden dazu zwingen dürfe eine Botschaft zu äußern, an welche die betroffene Person nicht glaube, auch wenn man unterschiedlicher Ansicht über die Definition von Ehe oder männlich und weiblich sei.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Religionsfreiheit

  1. Britische Regierung verweigert finnischer Abgeordneter Räsänen die Einreise
  2. US-Stadt Louisville zahlt 800.000 Dollar an christliche Fotografin
  3. Katholische Bischöfe Kanadas: Gesetz gegen "Hass" gefährdet Religionsfreiheit
  4. Nicaraguas Regierung verbietet Kreuzweg-Prozessionen
  5. Großbritannien: Christlicher Pastor wegen Kritik am Islam und an Transgender verhaftet
  6. Religionsfreiheit in den USA: Florida schneidet am besten ab
  7. Warnung vor Einschränkung der Religionsfreiheit in den USA
  8. Nicaragua: Ortegas Regime schließt Radio Maria
  9. Katholisches Ehepaar kämpft vor Gericht um Zulassung als Pflegeeltern
  10. US-Höchstrichter warnt vor Einschränkungen der Religions- und Redefreiheit







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Robert Bellarmin SJ – De gemitu columbae
  3. Eine Million Menschen zu Papstbesuch in Frankreich erwartet
  4. „Maria ist eine historische Gestalt, eine für Gott unendlich offene Person, eine Tochter Israels“
  5. Wollte gestohlenes Bild von Jesus zurückholen: Lebensschützer bei Marsch für das Leben verhaftet
  6. 'Denn es wird nicht zu dem kommen, was diese Lügner versprechen.'
  7. Buenos Aires macht Papstbesuch zum Feiertag
  8. Vatikan prüft Seligsprechungsprozess für spanisches Ehepaar
  9. Wundersame Heilung, eine Marienerscheinung und Berufung mit 4 Jahren
  10. Britisches Parlament stoppt Gesetz zur assistierten Sterbehilfe
  11. Zu jedem Zeitpunkt werden auf der Welt ungefähr 8.000 bis 9.000 Messen gefeiert
  12. Scharfe Kritik von Birgit Kelle an Leihmutterschaftsentschuldigung von Jens Spahn
  13. Kardinal Aveline: Motto von Leos Frankreichreise hat auch mit dem Lebensschutz zu tun
  14. Tantum ergo Sacramentum
  15. Jesuitenpater Thomas Reese mit irrer Aussage: ‚Warum ich die alte lateinische Messe hasse‘

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz