Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  2. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  3. AfD-Gemeinderat muss Katholische Landjugendbewegung verlassen
  4. Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
  5. Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch
  6. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  7. „Die trügerische Taktik der stillen Revolution“
  8. Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn
  9. Papst Leo sagt die Assisi-Reise ab!
  10. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  11. Chick-fil-A-Chef stellt klar: Keine Öffnung an Sonntagen – das wird sich nicht ändern
  12. Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
  13. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  14. Good news - Vatikan: Papst Leo ist krebsfrei und braucht keine weitere Therapie!
  15. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“

Keine Torte für Feier einer ‚Geschlechtsumwandlung’ – christlicher Bäcker erneut vor Gericht

26. Juni 2024 in Chronik, 12 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


In dem Verfahren stehe nicht nur seine persönliche Freiheit auf dem Spiel. Es gehe darum, dass der Staat niemanden dazu zwingen dürfe eine Botschaft zu äußern, an welche die betroffene Person nicht glaube, betont Jack Phillips.


Lakewood (kath.net/jg)
Der christliche Bäcker Jack Phillips steht in den USA erneut vor Gericht. Er hat sich geweigert, eine Torte für die Feier einer „Geschlechtsumwandlung“ zu backen. Der Vorfall hat sich 2017 ereignet. Phillips ist deshalb geklagt und bereits in zwei Instanzen verurteilt worden. Der Fall liegt jetzt vor dem Obersten Gerichtshof von Colorado, berichtet die evangelische Nachrichtenagentur IDEA.

In einem ähnlich gelagerten Fall ist Phillips 2018 vor dem Obersten Gerichtshof der USA in Washington D.C. freigesprochen worden. Phillips hatte es 2012 abgelehnt, eine Torte für die „Hochzeit“ eines homosexuellen Paares herzustellen. Der bekennende Christ berief sich dabei auf religiöse Gründe. Die staatliche Bürgerrechtskommission von Colorado klagte ihn wegen Diskriminierung. Der Oberste Gerichtshof der USA sprach Phillips das Recht zu, Aufträge dieser Art aus Glaubens- oder Gewissensgründen abzulehnen.


Im aktuellen Fall wollte die „Transgender-Frau“ und „Anwältin“ Autumn Scardina von Phillips eine rosafarbene Geburtstagstorte mit blauem Zuckerguss. Dies sollte Scardinas „Geschlechtsumwandlung“ von männlich (blau) auf weiblich (rosa) symbolisch darstellen. Phillips’ Frau nahm den Auftrag zunächst an, ihr Ehemann lehnte ihn aber ab, als Scardina ihm die Hintergründe erklärte. Scardina verklagte daraufhin den Bäcker und warf ihm vor, gegen die geltenden Antidiskriminierungsgesetze von Colorado zu verstoßen. Die Richter in den ersten beiden Instanzen gaben Scardina Recht. Nach ihrer Ansicht ist es rechtens, Phillips dazu zu zwingen, Torten herzustellen, die nicht mit seinem Gewissen vereinbar sind.

Phillips wird juristisch von der christlichen Menschenrechtsorganisation Alliance Defending Freedom (ADF) vertreten. Gegenüber ADF sagte Phillips, er sei im ersten Verfahren mit Nazis und Sklavenhaltern verglichen worden, weil die Behörden nicht mit seiner religiösen Einstellung einverstanden gewesen seien. Nun stehe er wieder vor Gericht, weil er sich geweigert habe, eine Botschaft zu äußern, „an die ich nicht glaube“. In dem Verfahren stehe nicht nur seine persönliche Freiheit auf dem Spiel. Es gehe darum, dass der Staat niemanden dazu zwingen dürfe eine Botschaft zu äußern, an welche die betroffene Person nicht glaube, auch wenn man unterschiedlicher Ansicht über die Definition von Ehe oder männlich und weiblich sei.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Religionsfreiheit

  1. Kanadas führende Tageszeitung verlangt Euthanasie in katholischen Krankenhäusern
  2. Präsident Trump nominiert Tochter von Franklin Graham zur Sonderbotschafterin für Religionsfreiheit
  3. Britische Regierung verweigert finnischer Abgeordneter Räsänen die Einreise
  4. US-Stadt Louisville zahlt 800.000 Dollar an christliche Fotografin
  5. Katholische Bischöfe Kanadas: Gesetz gegen "Hass" gefährdet Religionsfreiheit
  6. Nicaraguas Regierung verbietet Kreuzweg-Prozessionen
  7. Großbritannien: Christlicher Pastor wegen Kritik am Islam und an Transgender verhaftet
  8. Religionsfreiheit in den USA: Florida schneidet am besten ab
  9. Warnung vor Einschränkung der Religionsfreiheit in den USA
  10. Nicaragua: Ortegas Regime schließt Radio Maria







Top-15

meist-gelesen

  1. Wir machen da was mit Medien
  2. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“
  3. Die Ehe: Lebens- und Liebesgemeinschaft - Die Familie: Grundlage der Gesellschaft
  4. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  5. Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
  6. Spanischer Nationaltrainer legt WM-Pokal der berühmten Marienstatue in Saragossa zu Füßen
  7. Der Rosenkranz als Schule der Christusbetrachtung
  8. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  9. Belgien: Anteil der Euthanasiefälle in den letzten fünf Jahren verdoppelt
  10. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  11. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  12. Patrozinium im Mailänder Dom, während draußen Explosionen und Sirenen zu hören sind
  13. War der katholische Soldat Gus March-Phillipps (+1942) ein Vorbild für die Filmfigur James Bond?
  14. „Lourdes ganz nah: Komm und begegne der heiligen Bernadette“
  15. Papst beruft Wiener Uni-Professor Tück in die Internationale Theologenkommission

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz