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Vatikan-Sternwarte: Himmelsbeobachtung kehrt nach Italien zurück

7. Juli 2024 in Aktuelles, keine Lesermeinung
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Die Astronomen des Papstes mussten bislang in die Vereinigten Staaten reisen, um dort das Teleskop des Vatikans nutzen zu können - Das soll sich jetzt ändern


Vatikanstadt/Tucson (kath.net/KAP) Endlich können die Vatikan-Astronomen den Himmel wieder von ihrem historischen Hauptsitz im italienischen Castel Gandolfo aus beobachten. Wie die vatikanische Sternwarte am Donnerstag mitteilte, wurde ihr Teleskop im US-amerikanischen Bundesstaat Arizona mit einem automatischen Steuerungssystem ausgestattet. Damit können Astronomen das Weltraum-Teleskop aus der Ferne nutzen.


Besonders interessant ist das für die Mitarbeiter in Castel Gandolfo. Bislang mussten sie für eine Nutzung des Teleskops zum Observatorium auf dem 3.270 Meter hohen Mount Graham in Arizona reisen.

Forschen im päpstlichen Auftrag

Seit Jahrhunderten erforschen Astronomen im Auftrag des Papstes das Weltall. Der Kalenderreformator Papst Gregor XIII. (1572-1585) beauftragte 1582 erstmals Jesuiten mit der Himmelsbeobachtung. Die heute im Park der ehemaligen päpstlichen Sommerresidenz Castel Gandolfo gelegene Vatikan-Sternwarte wurde offiziell im Jahr 1891 gegründet.

Das vatikanische Forschungszentrum in den USA wiederum ist eines der größten und modernsten Zentren für beobachtende Astronomie. Die Himmelsbedingungen über dem 30 Jahre alten Teleskop "Alice P. Lennon" gelten als ideal. Mit seinem neuen Steuerungssystem kann das Instrument nun auch Himmelsobjekte 20 Minuten lang mit großer Präzision und ohne menschliche Führung verfolgen.

Copyright 2024 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
(www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


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