Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  2. So nicht, Mr. Präsident!
  3. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  4. "Welcher Teufel reitet Sie, Frau Paganini?"
  5. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  6. Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
  7. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  8. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  9. Wer dir beim letzten Atemzug beisteht
  10. Wissenschaftler zum Grabtuch von Turin: ‚Diese Energie haben wir auf der Erde nicht‘
  11. Jeder zweite Deutsche wünscht sich ein Leben nach dem Tod
  12. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  13. Vatikan stoppt Seligsprechungsverfahren für argentinischen Bischof Jorge Novak
  14. Glaubensbekenntnis vor Millionenpublikum: Spanische Fashion-Influencerin Susana Arcocha getauft
  15. Burke: Ein anhaltender Clash zwischen Papst Leo und Trump? „Das ist übertrieben“

Gemeinsam für die Würde des menschlichen Lebens

9. Juli 2024 in Prolife, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bischof Stefan Oster trifft Alexandra Linder, Vorsitzende des Bundesverbandes Lebensrecht


Passau (kath.net/pbp) Der Schutz des menschlichen Lebens – und seine Bedrohung, besonders am Anfang und am Ende – darum ging es kürzlich in Passau bei einer Begegnung von Bischof Stefan Oster mit Alexandra Maria Linder, der Vorsitzenden des Bundesverbandes Lebensrecht. In einer Zeit, in der etwa bei den Themen Schwangerschaftsabbruch, Leihmutterschaft und assistierter Suizid erneut um die Aufhebung von gesetzlichen Grenzen gerungen wird, bekräftigten beide Gesprächspartner ihre Bereitschaft, für den Schutz des Lebens nachhaltig einzutreten.

Bischof Oster betonte in dem Gespräch, wie wichtig es sei, das Bewusstsein für den Schutz des Lebens in allen Phasen zu verdeutlichen. „Das Leben ist ein Geschenk und muss von der Zeugung bis zum natürlichen Tod geschützt werden“, sagte Bischof Oster. „Wir stehen in der Verantwortung, besonders die Schwächsten in unserer Gesellschaft zu schützen – ungeborene Kinder, kranke und alte Menschen.“


Alexandra Maria Linder unterstützte diese Ansicht nachdrücklich und wies auf die aktuellen Herausforderungen hin, denen sich der Lebensschutz gegenübersieht. „Wir erleben viele Bestrebungen, den Wert des menschlichen Lebens zu relativieren. Es ist daher wichtig, dass wir als Gesellschaft für die Menschenwürde und das Lebensrecht jedes Einzelnen eintreten und Lebensoasen schaffen“, erklärte Linder.

Beide Gesprächspartner betonten die Notwendigkeit einer intensiven Aufklärungsarbeit. Inhalt des Gesprächs war zudem die Frage nach den Initiativen, die sich für den Schutz des Lebens einsetzen. In einer veränderten Zeit bedarf es neuer Wege, über das Thema zu informieren, Schwangeren in schwierigen Lebenssituationen beizustehen und ihnen Alternativen zu Abtreibungen aufzuzeigen. Auch die Begleitung von Sterbenden und die Palliativmedizin am Lebensende sollten verstärkt im Fokus stehen, um Menschen ein würdevolles und humanes Sterben zu gewährleisten.

Das Treffen zwischen Bischof Oster und Alexandra Maria Linder endete mit einer Zusage des Bischofs, am zweiten Kongress Leben.Würde von 09.–11. Mai 2025 im Kongresszentrum Schönblick/Schwäbisch Gmünd die Schirmherrschaft zu übernehmen und einen inhaltlichen Beitrag zu leisten. Auch die Organisation „Marsch für das Leben“ in Berlin und Köln unter Federführung von Alexandra Linder war Gesprächsthema. Bischof Stefan bedankte sich ausdrücklich bei ihr – und bei allen, die dem Marsch für das Leben Stimme und Gesicht geben.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  2. Wer dir beim letzten Atemzug beisteht
  3. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  4. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  5. So nicht, Mr. Präsident!
  6. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  7. Wissenschaftler zum Grabtuch von Turin: ‚Diese Energie haben wir auf der Erde nicht‘
  8. "Welcher Teufel reitet Sie, Frau Paganini?"
  9. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  10. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  11. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  12. Visitation im Stift Heiligenkreuz abgeschlossen
  13. Bischof: „Bin durch diese Äußerungen von Staatsanwälten und Richtern verletzt. Das ist Hassrede“
  14. Gleichgültigkeit und Dekadenz – Die größte Hoffnung für iranische und russische Diktatoren
  15. Kardinal Arborelius: In Schweden „weiß jeder, dass die katholische Kirche Abtreibung ablehnt“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz