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Australisches Gericht: Geschlecht ist nicht auf biologischen Begriff beschränkt17. September 2024 in Chronik, 3 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Ein biologischer Mann, der sich als Frau identifiziert, klagte erfolgreich gegen eine App, die nur Frauen Zugang erlaubt. Das Gericht kam zu der Ansicht, es handle sich um eine gesetzeswidrige Diskriminierung.
Sydney (kath.net/jg)
Ein Bundesgericht in Sydney (Australien) hat in einem Urteil festgestellt, dass das Unternehmen Giggle gesetzeswidrig diskriminiert hat, als es „Roxanne“ Tickle, einem biologischen Mann, der sich als Frau identifiziert, den Zugang zu dem von ihm betriebenen Netzwerk „Giggle for Girls“ untersagt hat.
Giggle ist zur Zahlung einer Entschädigung von 10.000 Australischen Dollar und Übernahme der Rechtskosten für Tickle verurteilt worden, schreibt die Alliance Defending Freedom (ADF), welche Giggle juristisch vertreten hat.
Die Klage beruhte auf der Ansicht, Tickle könne sich rechtlich als Frau bezeichnen, sogar die Geburtsurkunde sei auf „weiblich“ geändert worden, und habe deshalb das Recht, sich in Bereiche zu begeben, die Frauen vorbehalten seien. Die Verteidigung argumentierte, dass Frauen das Recht haben, unter sich zu bleiben, sowohl online als auch offline. 
Im Urteil heißt es wörtlich: „Geschlecht ist nicht auf einen biologischen Begriff beschränkt, der sich darauf bezieht ob eine Person bei ihrer Geburt männliche oder weibliche körperliche Eigenschaften hatte und auch nicht auf ein binäres Konzept beschränkt, das auf männlich und weiblich Geschlecht begrenzt ist.“
Sall Grover, die Geschäftsführerin von Giggle, kritisierte das Urteil und will es bis zum High Court, dem Höchstgericht von Australien, anfechten. „Ich habe meine App entwickelt, um Frauen ihren eigenen Raum zu geben, in dem sie sich miteinander verbinden können. Es ist eine juristische Fiktion, dass Tickle eine Frau ist. Seine Geburtsurkunde wurde von männlich auf weiblich geändert, aber er ist ein biologischer Mann und wird das immer bleiben. Eine App nur für Frauen hat nichts mit Diskriminierung zu tun. Es geht um die Freiheit der Meinung, der Überzeugungen und der Versammlung“, sagte sie wörtlich.
Robert Clarke von ADF kommentierte das Urteil mit den Worten: „Mit der Entscheidung Tickle, ein biologischer Mann, war ein Opfer von Diskriminierung als er daran gehindert wurde, einer App für Frauen beizutreten hat das Gericht ein unerhört falsches Urteil gesprochen, das Schutzmaßnahmen für Frauen aufhebt. Im Gegensatz zur Ansicht des Richters ist das Geschlecht niemals änderbar. Das Urteil ist ein schwerer Rückschlag für Frauen und Mädchen und leugnet eine grundlegende Wahrheit der biologischen Realität – dass Männer keine Frauen werden können. Tickle ist nicht ungerecht diskriminiert worden, sondern konnte nicht Mitglied der Giggle-App werden, weil er keine Frau ist“.
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Lesermeinungen| | modernchrist 17. September 2024 | | | | Die Geburtsurkunde ist eine Urkunde, sie zu ändern im Geschlechtseintrag ist Urkundenfälschung. Denn damals war er ein Mann, so wie er es auch heute noch ist. Er kann sich ab dato als Frau fühlen und den neuen Perso so machen lassen, die Geburtsurkunde jedoch muss tabu bleiben. Er hat den ganzen Körper voller männlicher Chromosomen, alle Organe sind männlich; ja er schadet sich sogar bei Krankheiten, denn viele Medikamente sprechen bei männlichen Organen anders an als bei Frauen. Welche Medizin will er dann haben? z.B. für seine Prostata? Die verbleibt ihm auch bei Penisamputation wohl. Oder, wenn es nur ein Sprechakt war, was soll bei Hodenkrebs gemacht werden? |  4
| | | | | Stefan Fleischer 17. September 2024 | |  | Was ich bin bestimmt nicht mein Gefühl, sondern die Tatsachen. Ich kann mich lange als grossen Schriftsteller fühlen. Wenn meine Büchlein schlecht verkauft werden ist das schlicht und einfach Selbstbetrug. |  4
| | | | | maran atha 17. September 2024 | | | | Willkommen in Absurdistan! Das ist in der Tat eine Diskriminierung, aber gegenüber Frauen. In UK hat man einen biologischen Mann, der sich als Frau sieht, in ein Frauengefängnis gesperrt mit dem Ergebnis, dass dieser biologische Mann dort Frauen vergewaltigt haben soll. Das ist dermassen frauenfeindlich und die Rechte der Frauen werden hier mit Füßen getreten. |  4
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