Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst Leo XIV. und die Zukunft der liturgischen Einheit der Kirche
  2. Vatikan veröffentlicht scharfe Kritik an deutschen Segnungsleitfäden für Homosexuelle!
  3. Konsekrierte Hostien an Hunde verfüttert: Keine Konsequenzen im Bistum Chur
  4. „Bestellt wie eine Ware“: Scharfe Kritik an Leihmutterschafts-Fall in der CDU
  5. Schisma auf leisen Sohlen
  6. Verheiratete Frauen sind (zunehmend) die glücklichsten von allen
  7. Priester sagt, in seiner Gemeinde gebe es viele religiöse Menschen, aber nur wenig Christen
  8. „Theologische Katastrophe“: Massive Kritik am Erprobungsband des neuen evangelischen Gesangbuchs
  9. Kanadischer Priester mit gebrochener Hüfte erhält im Krankenhaus Sterbehilfeangebote
  10. Paukenschlag in der Klimadebatte: KlimaGuru Al Gore warnt plötzlich vor neuer Eiszeit
  11. Back to the future: Durch den Traditionalismus zur Gendergerechtigkeit
  12. Goldenstein-Nonnen: Verstimmung um nun doch durchgeführte Romreise
  13. Erzbischof Sheen warnte bereits 1965 vor falschem Mitgefühl
  14. Goldenstein-Nonnen nach Romreise wieder in Salzburg eingetroffen
  15. Bericht des US-Justizministeriums: Regierung Biden hat traditionelle Christen intensiv durchleuchtet

Israelitische Kultusgemeinde kritisiert ‚Hamas-Propaganda’ im ORF

11. September 2024 in Österreich, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Sendung ‚Weltjournal’ sei eine Gefährdung für die jüdische Gemeinde, sagt der Präsident der IKG und verlangt Konsequenzen beim ORF.


Wien (kath.net/jg)
Der Österreichische Rundfunk (ORF) habe in der Sendung „Weltjournal“ vom 4. September 2024 „in einer bisher noch nie dagewesenen Dimension Israel als das ultimativ Böse dargestellt und längst widerlegte Hamas Propaganda verbreitet“, kritisiert die Israelitische Kultusgemeinde (IKG) laut einem Bericht von oe24.at.

Der Beitrag sei „von bekannten Hamas Unterstützern“ produziert worden und zeige „mindestens zwei Hamas-Apologeten in tragenden Rollen“. In der Sendung würden „etliche Lügen über die Kriegsgeschehnisse im Gazastreifen verbreitet“, beklagt die IKG.


Die Sendung sei „eine Gefährdung für unsere Gemeinde“, befürchtet Oskar Deutsch, der Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde. Darauf habe man bereits reagiert. Die Sicherheitsmaßnahmen für die jüdische Gemeinde seien in Absprache mit der Polizei und dem Verfassungsschutz verstärkt worden.

Die Antisemitismus-Meldestelle der IKG habe in den ersten beiden Tagen nach Ausstrahlung der Sendung eine Zunahme an Hasspostings und antisemitischen Schmierereien an Hauswänden festgestellt. Darunter seien auch Gewaltaufrufe gegen Juden gewesen.

Deutsch verlangt nun Konsequenzen im ORF. Das „Weltjournal“ vom 4. September sei „unjournalistisch und schadet dem Vertrauen der Menschen in den ORF, wo viele seriöse Journalistinnen und Journalisten täglich um beste, nämlich korrekte, Information bemüht sind.“ Nach der Sendung sei das Vertrauen in die Auslandsberichterstattung „auf einem Tiefstand angelangt. Es ist höchste Zeit, dass im ORF Gegenmaßnahmen gesetzt werden und auch im Weltjournal Objektivität und journalistische Redlichkeit einkehren“, fordert Deutsch.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Vatikan veröffentlicht scharfe Kritik an deutschen Segnungsleitfäden für Homosexuelle!
  3. Konsekrierte Hostien an Hunde verfüttert: Keine Konsequenzen im Bistum Chur
  4. Back to the future: Durch den Traditionalismus zur Gendergerechtigkeit
  5. Schisma auf leisen Sohlen
  6. „Theologische Katastrophe“: Massive Kritik am Erprobungsband des neuen evangelischen Gesangbuchs
  7. Goldenstein-Nonnen: Verstimmung um nun doch durchgeführte Romreise
  8. „Es war, als sähe ich Jesus wirklich“
  9. Papst Leo XIV. und die Zukunft der liturgischen Einheit der Kirche
  10. Erzbischof Sheen warnte bereits 1965 vor falschem Mitgefühl
  11. Paris: Klassische lateinische Messe bringt eine neue Generation in die katholische Kirche
  12. Arche-Sprecher warnt vor Zunahme des Islamismus an Schulen in Deutschland
  13. Buchneuheit: Nuntius Eterović, Stärke deine Brüder. Impulse für eine lebendige Kirche in Deutschland
  14. Kennen Sie schon das Martinshorn-Gebet?
  15. Kardinal Müller: Geld war bei Papstwahl nicht entscheidend

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz