Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vom Streuner zum Messdiener: Welpe „Johnny“ findet ein neues Zuhause
  2. Papst warnt erneut die Piusbrüder! Geste wäre "ein schismatischer Akt"
  3. Selektive Wahrheiten und die römische Geduld
  4. Vom Benehmen mit Majestäten
  5. Homosexuellenapostolat Courage International kritisiert Synodenbericht
  6. Ein Jahr Papst Leo XIV.
  7. Eine nötige Klarstellung aus Rom
  8. Ein Moment zum Schämen
  9. Vom Segen Gottes und dem Fake-Segen dieser Welt
  10. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts bei Unfall schwer verletzt
  11. 'Der Bischof des Niedergangs ist Herr Feige'
  12. Wuppertaler stellv. Stadtdechant: „Lebendige Bindung an die Weltkirche“ statt „deutsche Sonderwege“
  13. „Klimaschützer“ fliegen am häufigsten
  14. Pompei: Keine irdische Macht wird die Welt retten!
  15. Solschenizyns düstere Prognose: Wenn die Seele der Zivilisation stirbt

Serie an Bombendrohungen gegen österreichische Bahnhöfe – ‚Allahu akbar’ in einer Droh-Mail

4. Oktober 2024 in Österreich, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Sechs Bahnhöfe in österreichischen Landeshauptstädten waren von den Bombendrohungen betroffen.


Linz (kath.net/jg)
In dieser Woche hat es eine Reihe von Bombendrohungen gegen große Bahnhöfe in Österreich gegeben, berichtet die Zeitung Heute. Die Drohungen wurden per E-Mail verschickt, mindestens eine enthielt die arabischen Worte „Allahu akbar“ (dt. „Gott ist groß“)

Am Montag waren der Haupt- und der Ostbahnhof in Graz betroffen, am Dienstag der Hauptbahnhof in Linz, am Mittwoch die Hauptbahnhöfe von Salzburg und Klagenfurt und am Abend jener in St. Pölten. Am Donnerstag wurde bekannt, dass es auch gegen den Bahnhof Innsbruck eine Drohung gegeben hat.


Die Bahnhöfe wurden vollständig evakuiert, der Zugverkehr angehalten. Die Polizei durchsuchte die Bahnhöfe, ohne jedoch einen Sprengsatz zu finden. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen.

Es bestehe der Verdacht der Nötigung und gefährlichen Drohung, gab das österreichische Innenministerium bekannt. Die Behörden hätten jede Drohung ernst genommen und die notwendigen Maßnahmen gesetzt, um die Sicherheit der Menschen zu gewährleisten.

In der E-Mail, die am Dienstag an die Landespolizeidirektion in Linz geschickt wurde, gab es einen Hinweis. Der Linzer Sicherheitsstadtrat Michael Raml (FPÖ) teilte mit, dass die Worte „Allahu akbar“ in dem Schreiben enthalten waren.

Diese Phrase sei immer wieder in Verbindung mit islamistischen Anschlägen verwendet worden. Auf Videos der Plattform TikTok sei zu sehen, wie Jugendliche den Vorfall feiern. Es finde eine gefährliche Verherrlichung statt. „Diese Jubel-Videos untermauern unsere jahrelange Kritik – die Integration ist klar gescheitert“, kritisierte Raml.

Für den oder die Täter wird es strafrechtliche Konsequenzen geben, falls die Polizei mit ihren Ermittlungen Erfolg hat. Ist ein kleinerer Personenkreis von der Bombendrohung betroffen, handelt es sich laut Gesetz um eine „gefährlichen Drohung“. Bei einer Verurteilung ist eine Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr vorgesehen. Eine Geldstrafe von bis zu 720 Tagsätzen ist ebenfalls möglich.

Bei der Drohung gegen die Hauptbahnhöfe wäre das Strafmaß höher, da hier viel mehr Personen betroffen sind. Ab ungefähr 800 Menschen spricht man von „Landzwang“ erläutert Staatsanwältin Ulrike Breiteneder gegenüber Heute.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE CHANCE - SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Selektive Wahrheiten und die römische Geduld
  3. Papst warnt erneut die Piusbrüder! Geste wäre "ein schismatischer Akt"
  4. Vom Streuner zum Messdiener: Welpe „Johnny“ findet ein neues Zuhause
  5. Eine nötige Klarstellung aus Rom
  6. Pompei: Keine irdische Macht wird die Welt retten!
  7. 'Der Bischof des Niedergangs ist Herr Feige'
  8. Vom Segen Gottes und dem Fake-Segen dieser Welt
  9. Überraschendes Blutwunder in Neapel bei Papstbesuch
  10. 'Der Papst sollte diese wöchentlichen Presse-Mehrkämpfe unterlassen'
  11. Wenn die Wahrheit unglaubwürdig ist: Bankmitarbeiterin beendete Telefonat mit Papst Leo
  12. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts bei Unfall schwer verletzt
  13. Solschenizyns düstere Prognose: Wenn die Seele der Zivilisation stirbt
  14. Ein Moment zum Schämen
  15. Vom Benehmen mit Majestäten

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz