Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Debatte um Leitung der Deutschen Bischofskonferenz - Lehramtstreue Bischöfe als „Königsmörder“?
  2. Kardinal Woelki zur Polarisierung in der Bischofskonferenz: „Diese Situation ist belastend“
  3. These: Der dreifaltige Gott soll in der Liturgie der Messe verkündet werden
  4. Glaubenspräfekt warnt vor "Internet-Theologen" und Selbstsicherheit
  5. „Jesus ja, Kirche nein? – Das ist wie: ‚Ich bin für Fußball, aber gegen Fußballvereine‘“
  6. Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
  7. Papst Leo sendet kraftvolle Grußbotschaft an die Teilnehmer des „Marsch für das Leben“/Washington
  8. Seligsprechungsprozess für Pater Alfred Delp SJ wird eröffnet
  9. Die Stunde der Heuchler
  10. Bischof von Cordoba: Priester durften bei Zugsunglück Sterbesakramente nicht spenden
  11. Erzbistum Paris beruft angesichts der boomenden Konversionen eine Kirchenversammlung ein!
  12. Josef Grünwidl ist neuer Erzbischof von Wien
  13. USA: Breite Mehrheit für Massenabschiebungen – Neue Umfragen stützen Trump-Kurs
  14. "Wir sind Zuschauer bei etwas, was einem Völkermord sehr nahekommt"
  15. Ein neuer Beginn in der DBK ist möglich

‚Jesus ist der Herr!’ Der Unterschied zwischen Kamala Harris und J.D. Vance

24. Oktober 2024 in Chronik, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Harris habe zum Ausdruck gebracht, dass Jesus bei ihr nicht willkommen sei, während Vance die Souveränität Gottes anerkannt habe, schreibt Ben Johnson in einem Kommentar.


Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)
Politische Kampagnen haben immer wieder besonders einprägsame Momente. Das gelte auch für die Präsidentenwahl 2024, schreibt Ben Johnson in einem Kommentar für den Washington Stand.

Zwei Wahlveranstaltungen und ein Benefizabend machen die Unterschiede zwischen zwei der wichtigsten Personen im aktuellen Wahlkampf deutlich, schreibt er. Besonders charakteristisch seien die Reaktionen von Kamala Harris und J.D. Vance auf den Zwischenruf „Jesus ist der Herr!“

Die Vizepräsidentin sprach an der Universität Wisconsin in La Crosse über ihre Abtreibungspolitik, als zwei Studenten „Jesus ist der Herr“ und „Christus ist König“ riefen. Harris antwortete, dass die beiden auf der falschen Veranstaltung seien. Luke Polaske, einer der Studenten, sagte in einem Interview mit Fox News, er habe Harris sein Kreuz gezeigt, das er um den Hald trage. Sie habe ihm daraufhin direkt in die Augen geschaut und ihn böse angegrinst.


Ganz anders sei die Reaktion von J.D. Vance, Vizepräsidentschaftskandidat von Donald Trump, ausgefallen. Er hielt ebenfalls in Wisconsin in einem Ort namens Waukesha eine Wahlkampfveranstaltung ab. Während er eine Pause bei seiner Rede machte, rief jemand aus dem Publikum: „Jesus ist König!“

„Das ist richtig. Jesus ist König“, antwortete Vance. Das Publikum antwortete mit tosendem Applaus.

Harris habe zum Ausdruck gebracht, dass der Name Jesus bei ihr nicht willkommen sei. Vance habe in seiner Antwort auch die Souveränität Gottes bestätigt. Die Regierung und die Regierenden unterstehen dem Willen Gottes. Darin findet ihre Tätigkeit Grenzen. Vances Worte hätten „Sauerstoff ins Herz des amerikanischen Experiments“ gepumpt, dessen Bürger unveräußerliche Rechte haben, die ihnen keine Regierung wegnehmen darf, schreibt Johnson.

Diese beiden Bilder stehen über allen anderen, fährt er fort. Ein weiteres Bild sei die Absage des 79. Al Smith Dinners in New York, einer Benefizveranstaltung zugunsten katholischer Wohltätigkeitsorganisationen. Harris habe daran nicht teilgenommen.

Trump habe sich als der bescheidenere Kandidat präsentiert. Er habe Witze über sich selbst gemacht und eingeräumt, dass er Hillary Clinton bei der Veranstaltung 2016 zu scharf kritisiert habe. Harris habe ein Video geschickt, in dessen Hauptteil aus einem wenig unterhaltsamen Monolog einer Schauspielerin bestand, in dem sie darzulegen versuchte, dass es wichtig sei eine Frau zu wählen, weil Frauen intelligenter als Männer seien.

Einen dritten Moment sollten Christen ebenfalls in Erinnerung behalten, schreibt Johnson. Bei einer Podiumsdiskussion bat eine Frau sowohl Donald Trump als auch Kamala Harris, drei positive Dinge über den jeweils anderen Kandidaten zu sagen.

Während Trump sofort drei Dinge nennen konnten, kam Harris schnell ins Stottern. Außer dass Trump offenbar seine Familie liebe, fiel ihr nichts ein.

Dies zeige eine besorgniserregende Tendenz: die dauerhafte Dämonisierung des politischen Gegners. Das habe sich auch bei dem Interview gezeigt, das Harris mit Bret Baier vom konservativen Sender Fox News geführt habe. Sie habe auf jede Frage mit einer Tirade gegen Trump geantwortet.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. Lebensschützer über Trump: Gemischte Bilanz nach dem ersten Jahr der zweiten Amtszeit
  2. Trump streicht Organisationen das Geld, die DEI-Projekte und LGBTQ-Ideologie verbreiten
  3. Aktuelle Umfrage zeigt: US-Amerikaner mehrheitlich gegen unbeschränkte Abtreibung
  4. Bibel-Podcast wieder unter den Top 10 der Apple Podcasts
  5. US-Regierung unterstützt Forschung mit Gewebe von abgetriebenen Babys künftig nicht mehr
  6. Vatikan prüft Teilnahme an Trumps Friedens-Rat für Gaza
  7. US-Vizepräsident Vance wird erneut beim „March for Life“ teilnehmen und sprechen
  8. USA: Republikanische Politiker wollen Abgabe von Abtreibungspillen strenger regulieren
  9. ‚Dubia‘ an den Vatikan – US-Priester bitten um Klärung hinsichtlich liturgischer Änderungen
  10. Die US-Bischofskonferenz lädt zur 14. Pro-Life-Novene ein






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Debatte um Leitung der Deutschen Bischofskonferenz - Lehramtstreue Bischöfe als „Königsmörder“?
  3. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  4. Erzbistum Paris beruft angesichts der boomenden Konversionen eine Kirchenversammlung ein!
  5. Kardinal Woelki zur Polarisierung in der Bischofskonferenz: „Diese Situation ist belastend“
  6. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  7. Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
  8. Ein neuer Beginn in der DBK ist möglich
  9. Josef Grünwidl ist neuer Erzbischof von Wien
  10. Papst Leo sendet kraftvolle Grußbotschaft an die Teilnehmer des „Marsch für das Leben“/Washington
  11. Neuerlich ein Vandalenakt im Petersdom
  12. These: Der dreifaltige Gott soll in der Liturgie der Messe verkündet werden
  13. Die Stunde der Heuchler
  14. Goldensteiner Schwestern: Schwere Vorwürfe um Spendengelder
  15. Glaubenspräfekt warnt vor "Internet-Theologen" und Selbstsicherheit

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz