Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  2. Papst Leo auf Versöhnungskurs
  3. Der stumme Gott unserer Zeit
  4. Niedersachsen plant Religionsunterricht ohne Gott!
  5. Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausspielen möchte
  6. Realitätsverlust im Bistum Chur
  7. Theologe Thomas Söding: „Es braucht eine katholische Internationale!“
  8. „Die meisten Seelen dort sind die, welche nicht an die Existenz der Hölle geglaubt haben“
  9. BDKJ Nordrhein-Westfalen will Verbot der AfD
  10. Ramadan sorgte für Unfrieden an Wiener Schulen!
  11. Michelle Obama ermutigt Mütter arbeiten zu gehen
  12. "Er hat meine Pläne durchkreuzt": Warum der Teufel Angst vor Johannes Paul II. hatte
  13. „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“
  14. Hatte J.D. Vance doch Recht? Wenn Hitler-Vergleiche in Deutschland die Polizei auf den Plan rufen
  15. Bischof Overbeck ist mit Weidel und Chrupalla in Sachen Iran einer Meinung

Der Schrei, der Glaube, der Weg. Christus, Licht der Welt

27. Oktober 2024 in Aktuelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus: Der Schrei, der Glaube, der Weg. Bartimäus sieht, weil er glaubt: Christus ist das Licht seiner Augen. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) Angelus mit Papst Franziskus am dreißigsten Sonntag im Jahreskreis: „Da sagte Jesus zu ihm: Geh! Dein Glaube hat dich gerettet. Im gleichen Augenblick konnte er sehen und er folgte Jesus auf seinem Weg nach“.

Das Evangelium (Mk 10,46-52) handelt von der Heilung eines blinden Mannes durch Jesus. Sein Name sei Bartimäus, aber die Menschen auf der Straße ignorierten ihn: Er sei ein armer Bettler. Diese Menschen hätten keine Augen für diesen blinden Mann. Kein Blick der Fürsorge, kein Gefühl des Mitleids. Bartimäus sehe nicht, aber er höre und werde gehört. Er schreie laut: „Sohn Davids, hab Erbarmen mit mir!“ (V. 48). Jesus aber höre und sehe ihn. Er stelle sich ihm zur Verfügung und fragt ihn: „Was willst du, dass ich dir tue?“ (V. 51).


Diese Frage vor einem Blinden scheine eine Provokation zu sein, doch sie sei eine Prüfung. Jesus frage Bartimäus, wen er wirklich suche, und aus welchem Grund: „Wer ist für dich der ‚Sohn Davids‘? Auf diese Weise beginnt der Herr, die Augen des Blinden zu öffnen. Betrachten wir drei Aspekte dieser Begegnung, die zu einem Dialog wird: der Schrei, der Glaube, der Weg“.

Zunächst einmal der Schrei des Bartimäus, der nicht nur ein Ruf nach Hilfe sei. Er sei eine Selbstbestätigung. Der blinde Mann sage so: „Ich existiere, sieh mich an. Ich kann nicht sehen, Jesus. Siehst du mich?“ Jesus also sehe den Bettler, und er höre ihn, mit den Ohren des Leibes und mit denen des Herzens.

Der zweite Punkt: der Glaube: „Geh! Dein Glaube hat dich gerettet“ (V. 52). Bartimäus sehe, weil er glaube: „Christus ist das Licht seiner Augen. Der Herr beobachtet, wie Bartimäus in der Dunkelheit seines Lebens, arm und blind, zu ihm schaut“.

Schließlich der Weg: Der geheilte Bartimäus „folgte Jesus auf seinem Weg nach“ (V. 52). Der Herr öffne ihm den Weg und mache seinen Schritt sicher.

Foto (c) Vatican Media

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDUNG nur mehr bis 25. MÄRZ möglich!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. "Er hat meine Pläne durchkreuzt": Warum der Teufel Angst vor Johannes Paul II. hatte
  4. Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausspielen möchte
  5. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  6. Realitätsverlust im Bistum Chur
  7. „Die meisten Seelen dort sind die, welche nicht an die Existenz der Hölle geglaubt haben“
  8. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  9. Bischof Overbeck ist mit Weidel und Chrupalla in Sachen Iran einer Meinung
  10. Hatte J.D. Vance doch Recht? Wenn Hitler-Vergleiche in Deutschland die Polizei auf den Plan rufen
  11. „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“
  12. 'Ich verstehe Gott nicht': Ältester Deutscher feiert 110. Geburtstag
  13. Papst Leo auf Versöhnungskurs
  14. Exorzismus-Experte: Aktuelle Weltlage nicht nur Werk des Bösen
  15. Junge Katholiken suchen in der Kirche lehramtliche Klarheit und nicht Anpassungsfähigkeit

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz