Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Marx erlaubt Segnung homosexueller Paare
  2. George Weigel an Kardinal Hollerich: Hat die Kirche Christus zweitausend Jahre lang missverstanden?
  3. Leo XIV. über Papst Franziskus: Ein großes Geschenk für die Welt
  4. Trump gegen Papst Leo: Wenn Weltpolitik auf das „Heilige“ trifft
  5. Gericht verhandelt über Diskriminierung einer Lebensschutzgruppe an der Uni Heidelberg
  6. „Wenn man der Wahrheit einen Namen geben möchte, ist das sicher Gott“
  7. Kardinal Koch betont den zutiefst christozentrischen Charakter des Pontifikats von Papst Leo XIV.
  8. Ein Brief vom Papst an die Kardinäle und der Stilwechsel in Rom
  9. Viel Lärm um nichts?
  10. "Derselbe Polarstern"
  11. Nach Extremerfahrung des Mondflugs: Artemis-Kommandant Wiseman fragte nach christlichem Seelsorger
  12. Finanzströme des Islam-Terrors: Hisbollah-Netzwerke bis nach Österreich aktiv
  13. Papst um Entspannung bemüht: Reden in Afrika sind keine Fern-Debatte mit Trump
  14. Israel: Haftstrafe für zwei Soldaten nach schwerem Vandalismus an Kruzifix
  15. Renaissance des Glaubens: Amerikas junge Männer kehren in die Kirchen zurück

USA: Einzelhandelsriese Walmart ändert DEI-Regeln

28. November 2024 in Chronik, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Walmart ist das bis jetzt größte Unternehmen, das sich von einer ‚woken‘ Unternehmenspolitik zumindest teilweise zurückzieht.


Bentonville (kath.net/jg)
Die Einzelhandelskette Walmart schwächt seine DEI (Diversity, Equity, Inclusion) Regeln ab und folgt damit einer ganzen Reihe großer Unternehmen, die in den letzten Jahren ebenfalls „woke“ Maßnahmen zurückgenommen haben, darunter Toyota, Harley Davidson und John Deere. Dies berichtet das deutsche Magazin SPIEGEL.

Der Aktivist Robby Starbuck, der bereits Unternehmen wie Toyota dazu gebracht hat, ihre DEI-Maßnahmen zurückzunehmen, war mit Walmart in Kontakt. Er habe die Geschäftsführung der größten Einzelhandelskette in den USA gewarnt, dass er einen Artikel über die „Wokeness“ des Unternehmens schreiben werde. Daraufhin hätte es „konstruktive Gespräche“ mit der Unternehmensleitung gegeben, schreibt Starbuck auf X.


Walmart werde in Zukunft Produkte entfernen, die mit Sexualität und Transgender zu tun haben und unangemessener Weise an Kinder vermarktet werden. Zuschüsse an „Pride“-Events werden überprüft, damit sexualisierte Inhalte, die auf Kinder abzielen, nicht von Walmart finanziert werden, schreibt Starbuck weiter.

Eine auf fünf Jahre eingegangene Verpflichtung für ein Zentrum für Rassengleichheit, welches 2020 nach dem Tod von George Floyd in Polizeigewahrsam gegründet worden ist, wird nicht verlängert. Walmart will sich auch aus dem „Schwulenrechte-Index“ zurückziehen und Lieferanten nicht mehr anhand von Ethnie oder Geschlecht bevorzugt behandeln.

Die Einzelhandelskette betont ihrerseits, dass die Änderungen seit einigen Jahren erarbeitet würden und nicht das Ergebnis der Gespräche mit Starbuck seien.

„Wir haben uns auf eine Reise begeben und wissen, dass wir nicht perfekt sind, aber jede Entscheidung entspringt dem Wunsch, ein Gefühl der Zugehörigkeit zu fördern, allen unseren Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten die Türen zu öffnen und ein Walmart für alle zu sein“, gab das Unternehmen in einer Stellungnahme bekannt.

Starbuck schreibt auf X, dies sei „der bisher größte Sieg unserer Bewegung zur Beendigung der Wokeness in Corporate America.“

Walmart ist das bisher größte Unternehmen, welches eine Änderung seiner DEI-Maßnahmen bekannt gegeben hat. Die Kette beschäftigt 1,6 Millionen Arbeitnehmer in den USA.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Marx erlaubt Segnung homosexueller Paare
  3. „Wenn man der Wahrheit einen Namen geben möchte, ist das sicher Gott“
  4. "Derselbe Polarstern"
  5. Ein Brief vom Papst an die Kardinäle und der Stilwechsel in Rom
  6. George Weigel an Kardinal Hollerich: Hat die Kirche Christus zweitausend Jahre lang missverstanden?
  7. Der unerklärte Formatwechsel beim Konsistorium der Kardinäle im Januar
  8. Nach Extremerfahrung des Mondflugs: Artemis-Kommandant Wiseman fragte nach christlichem Seelsorger
  9. USA: Schülerin bemalt in Großprojekt ihre katholische Schule mit lebensgroßen Heiligenfiguren
  10. Trump gegen Papst Leo: Wenn Weltpolitik auf das „Heilige“ trifft
  11. Papst um Entspannung bemüht: Reden in Afrika sind keine Fern-Debatte mit Trump
  12. Viel Lärm um nichts?
  13. Kardinal Koch betont den zutiefst christozentrischen Charakter des Pontifikats von Papst Leo XIV.
  14. Der 6. Münchner Marsch fürs Leben setzt ein starkes Zeichen für das Lebensrecht
  15. Der Fall „Correctiv“: Ein journalistischer Sündenfall und seine Folgen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz