Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nicht mehr ernst zu nehmen
  2. Der Vatikan ringt um die Definition der "Umweltsünde"
  3. Bischof Timmerevers legt sein Amt als Bischof von Dresden-Meißen nieder
  4. 'Ruft AfD-Wähler auf, sich die Kirchensteuer zu sparen'
  5. Die umstrittene Synodalkonferenz der Kirche in Deutschland wurde leise abgesagt
  6. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
  7. Papst äußert sich skeptisch zu fundamentalen Risiken der KI
  8. „Synodalität wird den Katholizismus zerstören“
  9. ‚Tritt hinter mich!’ Der Weg des Messias führte über das Kreuz
  10. Regierung von Pennsylvania will Begriffe ‚Mutter‘ und ‚schwangere Frau‘ streichen
  11. Die Vision der Hölle und warum wir dringend die Göttliche Barmherzigkeit anrufen sollten
  12. Die konzilswidrige deutsche Synodalkonferenz
  13. Ein Mensch auf den Knien ist mächtiger als die Welt
  14. US-Diözese errichtet Pfarre, die dem Märtyrer Matthew Ayariga geweiht ist
  15. Wenn die Erinnerung bleibt, aber der Glaube schwindet

USA: Einzelhandelsriese Walmart ändert DEI-Regeln

28. November 2024 in Chronik, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Walmart ist das bis jetzt größte Unternehmen, das sich von einer ‚woken‘ Unternehmenspolitik zumindest teilweise zurückzieht.


Bentonville (kath.net/jg)
Die Einzelhandelskette Walmart schwächt seine DEI (Diversity, Equity, Inclusion) Regeln ab und folgt damit einer ganzen Reihe großer Unternehmen, die in den letzten Jahren ebenfalls „woke“ Maßnahmen zurückgenommen haben, darunter Toyota, Harley Davidson und John Deere. Dies berichtet das deutsche Magazin SPIEGEL.

Der Aktivist Robby Starbuck, der bereits Unternehmen wie Toyota dazu gebracht hat, ihre DEI-Maßnahmen zurückzunehmen, war mit Walmart in Kontakt. Er habe die Geschäftsführung der größten Einzelhandelskette in den USA gewarnt, dass er einen Artikel über die „Wokeness“ des Unternehmens schreiben werde. Daraufhin hätte es „konstruktive Gespräche“ mit der Unternehmensleitung gegeben, schreibt Starbuck auf X.


Walmart werde in Zukunft Produkte entfernen, die mit Sexualität und Transgender zu tun haben und unangemessener Weise an Kinder vermarktet werden. Zuschüsse an „Pride“-Events werden überprüft, damit sexualisierte Inhalte, die auf Kinder abzielen, nicht von Walmart finanziert werden, schreibt Starbuck weiter.

Eine auf fünf Jahre eingegangene Verpflichtung für ein Zentrum für Rassengleichheit, welches 2020 nach dem Tod von George Floyd in Polizeigewahrsam gegründet worden ist, wird nicht verlängert. Walmart will sich auch aus dem „Schwulenrechte-Index“ zurückziehen und Lieferanten nicht mehr anhand von Ethnie oder Geschlecht bevorzugt behandeln.

Die Einzelhandelskette betont ihrerseits, dass die Änderungen seit einigen Jahren erarbeitet würden und nicht das Ergebnis der Gespräche mit Starbuck seien.

„Wir haben uns auf eine Reise begeben und wissen, dass wir nicht perfekt sind, aber jede Entscheidung entspringt dem Wunsch, ein Gefühl der Zugehörigkeit zu fördern, allen unseren Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten die Türen zu öffnen und ein Walmart für alle zu sein“, gab das Unternehmen in einer Stellungnahme bekannt.

Starbuck schreibt auf X, dies sei „der bisher größte Sieg unserer Bewegung zur Beendigung der Wokeness in Corporate America.“

Walmart ist das bisher größte Unternehmen, welches eine Änderung seiner DEI-Maßnahmen bekannt gegeben hat. Die Kette beschäftigt 1,6 Millionen Arbeitnehmer in den USA.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  3. Russland: Autobiografie von Papst Franziskus zensiert
  4. Vatikan-Außenminister zieht positive Bilanz seiner Moskau-Reise
  5. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
  6. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
  7. Die umstrittene Synodalkonferenz der Kirche in Deutschland wurde leise abgesagt
  8. Polen - Erzbischof Galbas: „Es gehört auch zum Auftrag der Kirche zu sagen: ‚Du darfst nicht‘“
  9. „Synodalität wird den Katholizismus zerstören“
  10. Jüngerschaft in Wien und darüber hinaus
  11. ‚Wir steuern auf eine Katastrophe zu‘: Warnung vor gescheiterter Integration in Deutschland
  12. Polizei in Papst-Städtchen auf E-Bikes im Einsatz
  13. ‚Tritt hinter mich!’ Der Weg des Messias führte über das Kreuz
  14. Ein Mensch auf den Knien ist mächtiger als die Welt
  15. Papst erlässt neues Verfahren zu Absetzung ostkirchlicher Patriarchen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz