Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  2. Nach fast drei Wochen bricht die Diözese Rottenburg-Stuttgart das Schweigen
  3. „Mir sind konkrete Reaktionen von Kindern bekannt, die diese Darstellung als verstörend empfanden“
  4. Hongkongs Kardinal Zen äußerte beim Konstistorium Grundsatzkritik an der letzten Bischofssynode
  5. These: Die Wahrheit steht über der nachdrücklichen Forderung nach Einheit
  6. Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
  7. So fühlt sich Nachhausekommen an
  8. Der Weihnachtsglaube - Sand oder Fels
  9. Viel Bla-Bla zum Neuen Jahr!
  10. Wann enden die perspektivlosen Strukturdebatten?
  11. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  12. BILD-Chefin Marion Horn fordert jetzt: Daniel Günther muss das zurücknehmen oder zurücktreten
  13. Griechisch-orthodoxe Bischöfe üben scharfe Kritik an EU-Plänen zu Abtreibungsfonds
  14. Papst Leo XIV. bestärkt Bischof Voderholzer auf dem Weg der Neuevangelisierung
  15. Gegen Agenden und Aktivismus: das Kardinalskollegium hält inne

USA: Einzelhandelsriese Walmart ändert DEI-Regeln

28. November 2024 in Chronik, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Walmart ist das bis jetzt größte Unternehmen, das sich von einer ‚woken‘ Unternehmenspolitik zumindest teilweise zurückzieht.


Bentonville (kath.net/jg)
Die Einzelhandelskette Walmart schwächt seine DEI (Diversity, Equity, Inclusion) Regeln ab und folgt damit einer ganzen Reihe großer Unternehmen, die in den letzten Jahren ebenfalls „woke“ Maßnahmen zurückgenommen haben, darunter Toyota, Harley Davidson und John Deere. Dies berichtet das deutsche Magazin SPIEGEL.

Der Aktivist Robby Starbuck, der bereits Unternehmen wie Toyota dazu gebracht hat, ihre DEI-Maßnahmen zurückzunehmen, war mit Walmart in Kontakt. Er habe die Geschäftsführung der größten Einzelhandelskette in den USA gewarnt, dass er einen Artikel über die „Wokeness“ des Unternehmens schreiben werde. Daraufhin hätte es „konstruktive Gespräche“ mit der Unternehmensleitung gegeben, schreibt Starbuck auf X.


Walmart werde in Zukunft Produkte entfernen, die mit Sexualität und Transgender zu tun haben und unangemessener Weise an Kinder vermarktet werden. Zuschüsse an „Pride“-Events werden überprüft, damit sexualisierte Inhalte, die auf Kinder abzielen, nicht von Walmart finanziert werden, schreibt Starbuck weiter.

Eine auf fünf Jahre eingegangene Verpflichtung für ein Zentrum für Rassengleichheit, welches 2020 nach dem Tod von George Floyd in Polizeigewahrsam gegründet worden ist, wird nicht verlängert. Walmart will sich auch aus dem „Schwulenrechte-Index“ zurückziehen und Lieferanten nicht mehr anhand von Ethnie oder Geschlecht bevorzugt behandeln.

Die Einzelhandelskette betont ihrerseits, dass die Änderungen seit einigen Jahren erarbeitet würden und nicht das Ergebnis der Gespräche mit Starbuck seien.

„Wir haben uns auf eine Reise begeben und wissen, dass wir nicht perfekt sind, aber jede Entscheidung entspringt dem Wunsch, ein Gefühl der Zugehörigkeit zu fördern, allen unseren Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten die Türen zu öffnen und ein Walmart für alle zu sein“, gab das Unternehmen in einer Stellungnahme bekannt.

Starbuck schreibt auf X, dies sei „der bisher größte Sieg unserer Bewegung zur Beendigung der Wokeness in Corporate America.“

Walmart ist das bisher größte Unternehmen, welches eine Änderung seiner DEI-Maßnahmen bekannt gegeben hat. Die Kette beschäftigt 1,6 Millionen Arbeitnehmer in den USA.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Nach fast drei Wochen bricht die Diözese Rottenburg-Stuttgart das Schweigen
  3. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  4. Australischer Forscher Andrew Lowenthal analysiert Zensur in Deutschland
  5. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  6. Hongkongs Kardinal Zen äußerte beim Konstistorium Grundsatzkritik an der letzten Bischofssynode
  7. „Mir sind konkrete Reaktionen von Kindern bekannt, die diese Darstellung als verstörend empfanden“
  8. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  9. Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
  10. Viel Bla-Bla zum Neuen Jahr!
  11. MEHR hippe Missionare in Augsburg
  12. Papst Leo XIV: Meinungsfreiheit auch im Westen beschränkt
  13. Gott schütze Venezuela!
  14. BILD-Chefin Marion Horn fordert jetzt: Daniel Günther muss das zurücknehmen oder zurücktreten
  15. So fühlt sich Nachhausekommen an

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz