Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  2. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  3. „Ut unum sint“ - Wahrheit, Tradition und sichtbare Communio
  4. 'Gut' gebrüllt, Löwe?
  5. Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
  6. Sacrosanctum Concilium: Die Liturgie und das Geheimnis Christi
  7. Liegt ein Schisma in der Luft?
  8. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
  9. MAGNIFICA HUMANITAS
  10. Die ekklesialen Abrissbagger kreisen in den Dörfern
  11. Nach Gipfelkreuzschändung: 18-Jähriger stellt neues selbstgebautes Kreuz auf
  12. Vatikan veröffentlicht die Leitlinien für den Umsetzungsweg der Synode über die Synodalität
  13. Yoga-Kongress am Geburtsort des heiligen Franz Xaver
  14. US-Diözese Wichita hat seit Jahren viele Priesterberufungen
  15. Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 ‚beunruhigend‘ und ‚verblüffend‘

Kickl-Lob von Schönborn: "Weiß, dass ich mich damit nicht beliebt mache"

2. Dezember 2024 in Österreich, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Wiener Erzbischof geht auf Distanz zum Links-Kurs der "Katholischen Aktion" und zeigt sich bei Interview islamkritisch: "Das islamische Konzept von Identität, von Staat und Religion ist für uns in dieser Form nicht mehr akzeptabel."


Wien (kath.net)
Kardinal Christoph Schönborn hat am Sonntag im Rahmen einer ORF-Pressestunde überraschend wohlwollende Töne für den FPÖ-Chef Herbert Kickl gefunden und damit sich klar vom Linkskurs der "Katholischen Aktion" distanziert. "Ich weiß, dass ich mich damit nicht beliebt mache: Aber als ich ihn in seiner Zeit als Innenminister um eine menschliche Lösung für Migranten aus dem Iran gebeten habe, haben sie alle Asylstatus bekommen. Es ist wichtig, dass wir einander nicht verteufeln", so der Kardinal, der betont, dass er als Bischof nicht der Belehrer Nation sein möchte.


Beim Thema "Migration" an sich ruft er zu mehr Sachlichkeit auf, da Österreich Zuwanderung für Stellen in der Gastronomie und in der Pflege benötige. Gegenüber den Migranten müsse aber klar gestellt werden, dass diese sich an Grundwerte der Demokratie halten und zu Österreich bekennen müssen. "Das islamische Konzept von Identität, von Staat und Religion ist für uns in dieser Form nicht mehr akzeptabel", so Schönborn.

Beim ORF-Lieblings-Thema "Frauen-Weihe" zeigt sich Schönborn zurückhaltenden und betont, dass in Rom bei der Synode dazu keine Klärung erfolgt sei. "Eine Änderung kann nur ein ökumenisches Konzil beschließen". Er stelle sich die Frage, ob wir im Jahr 2024 so viel gescheiter als eine 2.000 Jahre alte Tradition seien. Die Frage sei, ob dies wirklich der Wille Gottes sei. Schönborn bezweifelt, dass es bald zu einer Entscheidung kommen werde. Der Kardinal bedauerte beim Gespräch im ORF auch den Streit in der Kirche und zwischen den Bischöfen vor einigen Jahren. Das seien "harte Jahre" gewesen. Selbstkritisch fragte er sich aber auch: "Vielleicht sind wir jetzt zu wenig kantig."


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
  2. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  3. MAGNIFICA HUMANITAS
  4. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  5. Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
  6. 'Gut' gebrüllt, Löwe?
  7. Komm, o Geist der Heiligkeit! Aus des Himmels Herrlichkeit!
  8. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  9. Die ekklesialen Abrissbagger kreisen in den Dörfern
  10. Liegt ein Schisma in der Luft?
  11. „Die Genderideologie ist zutiefst reaktionär“
  12. Nach Gipfelkreuzschändung: 18-Jähriger stellt neues selbstgebautes Kreuz auf
  13. „Synodenbericht präsentiert einen toxischen ‚Paradigmenwechsel‘“
  14. US-Diözese Wichita hat seit Jahren viele Priesterberufungen
  15. „Ut unum sint“ - Wahrheit, Tradition und sichtbare Communio

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz