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Rom: Kirche an der Piazza Navona zeigt große Ikonenausstellung

29. Dezember 2024 in Weltkirche, keine Lesermeinung
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Titel "Ikonen der Hoffnung" bezieht sich auf Motto des Heiligen Jahres 2025 "Pilger der Hoffnung", das der Papst am 24. Dezember eröffnet.


Rom (kath.net/ KAP)
In der römischen Kirche Sant'Agnese in Agone an der Piazza Navona ist eine große Ikonenausstellung eröffnet worden. Die 18 Werke osteuropäischer Sakralkunst sind bis 16. Februar täglich von 9 bis 19 Uhr bei freiem Eintritt zu sehen, wie der Vatikan mitteilte. Der Titel "Ikonen der Hoffnung" beziehe sich auf das Motto des Heiligen Jahres 2025 "Pilger der Hoffnung", das Papst Franziskus am 24. Dezember eröffnet hat, sagte die Direktorin der Vatikanischen Museen, Barbara Jatta. Die Kunstwerke aus Griechenland, Bulgarien, der Ukraine, Russland und Mazedonien sollten ein Zeichen für Frieden und Geschwisterlichkeit sein.
Die ausgestellten Werke, die Szenen aus dem Leben von Jesus, Maria und den Heiligen darstellen, entstanden zwischen dem 15. und 20. Jahrhundert. Die verwendeten Materialien reichen von Tempera auf Holz bis hin zu Öl, Edelmetallen, Emaille und Edelsteinen.


"Die Ikone ist mehr als ein Gemälde", erklärte der Heilig-Jahr-Beauftragte des Papstes, Erzbischof Rino Fisichella. In früheren Jahrhunderten hätten viele Pilger auf Reisen eine Ikone mit sich geführt, um sich beschützt zu fühlen, so der Pro-Präfekt der vatikanischen Evangelisierungsbehörde. Er äußerte die Hoffnung, dass sich Besuchern der Ausstellung das Geheimnis dieser "Gebete in Bildern" mitteile.
Die ständige Ikonensammlung der Vatikanischen Museen ist derzeit nicht zugänglich, wie es hieß. Die Gemälde gelangten durch Schenkungen oder Ankäufe ab 1762 in die päpstlichen Sammlungen in der von Papst Benedikt XIV. gegründeten Apostolischen Bibliothek.

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