Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Was interessiert mich das Geschwätz von Rom...
  2. Wenn sich Gratismut in Angst verwandelt
  3. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  4. Katholiken fordern Exkommunikation der „katholischen“ US-Gouverneurin Maura Healey
  5. Bußgeldverfahren gegen Schüler nach Weigerung an LGBT-Workshop teilzunehmen
  6. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  7. 500 Euro für ein Sakrament oder was ist das wirkliche Problem?
  8. Katholische Beerdigung für italienischen Gitarristen wurde abgesagt, weil er Freimaurer war
  9. "Ich würde Kinderbetreuung nicht als Arbeit sehen, sage ich Ihnen ganz ehrlich"
  10. Das Kirchenjahr als Weg durch die Heilsgeschichte. Dem Gottesdienst soll nichts vorgezogen werden!
  11. Influencerin bezeichnet Trans-Politiker als Mann: zu zwei Jahren Hausarrest verurteilt
  12. ‚Waldbrände in der Kurie‘
  13. Edith Stein – Ave, Crux, spes unica
  14. Deutschland: Katholische Kirche verzeichnet mehr Erwachsenentaufen trotz Mitgliederrückgang
  15. "Satanisches Lachen" - US-Demokraten aus Massachusetts feiern Ermorden von Kindern bis zur Geburt!

Sie wissen, dass etwas Einzigartiges in der Geschichte der Menschheit geschieht

6. Jänner 2025 in Aktuelles, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus: nach dem Vorbild der Hirten und der Sterndeuter Jesus in unserer Nähe erkennen, in der Eucharistie, in den Armen, in den Verlassenen, in den Gefangenen. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) Angelus am Hochfest der Erscheinung des Herrn, Fest, dessen Symbol das Licht ist – die Offenbarung des Herrn für alle Völker, von den Sterndeutern verkörpert (vgl. Mt 2,1-12): „Sie gingen in das Haus und sahen das Kind und Maria, seine Mutter; da fielen sie nieder und huldigten ihm. Dann holten sie ihre Schätze hervor und brachten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe als Gaben dar. Weil ihnen aber im Traum geboten wurde, nicht zu Herodes zurückzukehren, zogen sie auf einem anderen Weg heim in ihr Land“.

Die Sterndeuter kommen am Ende einer langen Reise in Jerusalem an, um den König der Juden anzubeten, geleitet von einem Stern.

Wenn wir genau hinschauten, so der Papst, entdeckten wir etwas ein wenig Merkwürdiges: „Während diese Weisen aus der Ferne ankommen, um Jesus zu finden, machen die aus der Nähe keinen Schritt auf die Grotte von Bethlehem zu“. Angelockt und geleitet vom Stern, nähmen die Sterndeuter enorme Kosten auf sich, „sie opfern ihre Zeit und nehmen Risiken und Ungewissheiten in Kauf, an denen es in jenen Tagen nie mangelte. Dennoch überwinden sie alle Schwierigkeiten, um den König und Messias zu sehen, denn sie wissen, dass etwas Einzigartiges in der Geschichte der Menschheit geschieht, und sie wollen dies nicht verpassen“.


Diejenigen hingegen, die in Jerusalems seien und eigentlich am glücklichsten und am bereitesten sein müssten, blieben stehen. Die Priester und Theologen legten die Heilige Schrift richtig aus und gäben den Weisen Anweisungen, wo der Messias zu finden sei, aber sie rührten sich nicht von ihren „Lehrstühlen“. Sie seien zufrieden mit dem, was sie hätten, und sie machten sich nicht auf die Suche, „sie halten es nicht für sinnvoll, Jerusalem zu verlassen und die Sterndeuter bis nach Bethlehem zu begleiten, auch wenn es nur ein paar Kilometer sind“. Es stelle sich die Frage, zu welcher Gruppe von Menschen wir gehörten.

Der Papst erzählte eine Geschichte: "Nach einer Überlieferung kam ein vierter weiser Mann zu spät in Jerusalem an, genau zur Zeit der Kreuzigung Jesu - das ist eine schöne Geschichte, sie ist nicht historisch, aber es ist eine schöne Geschichte -, denn er blieb auf der Straße stehen, um allen Bedürftigen zu helfen, indem er ihnen die kostbaren Geschenke gab, die er für Jesus mitgebracht hatte. Schließlich kam ein alter Mann vorbei und sagte zu ihm: 'Wahrlich, ich sage euch: Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan'. Der Herr weiß alles, was wir für andere getan haben".

„Bitten wir die Jungfrau Maria", so Franziskus abschließend, "uns zu helfen, damit wir nach dem Vorbild der Hirten und der Sterndeuter Jesus in der Nähe erkennen, in den Armen, in der Eucharistie, in den Verlassenen, im Bruder, in der Schwester“.

Foto (c) Vatican Media

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Edith Stein – Ave, Crux, spes unica
  3. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  4. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  5. "... der Sieg, der die Welt besiegt hat, ist unser Glaube” (1 Joh 5,4)"
  6. Grösse
  7. Angeklagt, weil er einen schismatischen Bischof nicht rehabilitierte: Armeniens Patriarch Karekin II
  8. ALfA startet „von-Galen-Projekt“ zum 85. Jahrestag der Predigt von St. Lamberti
  9. William Donohue: Bürgermeister Mamdani soll nicht an Gedenkveranstaltung zu 9/11 teilnehmen
  10. „Warum ich katholisch bin“
  11. Was Papst Leo XIV. in Südamerika erwartet
  12. Deutschland: Katholische Kirche verzeichnet mehr Erwachsenentaufen trotz Mitgliederrückgang
  13. Wenn der Sturm den Glauben prüft - Der Friede Christi mitten im Gegenwind
  14. Expertin fordert nach Aufsichtsversäumnissen in den Provinzen nun nationalen Sterbehilfe-Watchdog
  15. Katholische Beerdigung für italienischen Gitarristen wurde abgesagt, weil er Freimaurer war

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz