Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  2. Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren
  3. „Warum bin ich Christ“
  4. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  5. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  6. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  7. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  8. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  9. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  10. Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“
  11. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  12. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse
  13. Norwegischer Bischof Erik Varden über „Laetitiae amor“ und „Amoris laetitia“
  14. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“
  15. Nach Sperre: Au-pair-Plattform stimmt Vergleich mit christlichem Vater zu

WELT-Herausgeber fordert: Schafft die Kirchensteuer ab!

13. Februar 2025 in Aktuelles, 21 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Welt-Herausgeber Ulf Poschardt: Die Kirchen in Deutschland haben sich vom christlichen Glauben verabschiedet – und sich in ein rot-rot-grünes Bündnis für Umverteilung, Grenzöffnung und LGBTQ+-Aktivismus verwandelt.


Berlin (kath.net)

Welt-Herausgeber Ulf Poschardt hat genug von der politischen Einseitigkeit der Kirchen in Deutschland und fordert in seinem jüngsten Kommentar auf WELT, dass es Zeit sei, Staat und Kirche radikal zu trennen. "Die Kirchen in Deutschland haben sich vom christlichen Glauben verabschiedet – und sich in ein rot-rot-grünes Bündnis für Umverteilung, Grenzöffnung und LGBTQ+-Aktivismus verwandelt." Poschardt betont, dass die Kirche kein verlängerter Arm linksidealistischer Regierungspolitik sei dürfe. "Der Kirchenvater Augustinus betrachtete die Kirche als den mystischen Leib Christi. Er sah sie als göttliche Institution, die von Christus gestiftet wurde und deren Haupt Christus selbst ist. Die Gläubigen waren bei ihm die Glieder dieses Leibes, verbunden durch den Glauben und die Sakramente. Die Civitas Dei war die Gemeinschaft derer, die Gott lieben. Nicht ein rot-rot-grünes Wählerbündnis für Umverteilung, Grenzöffnung und LGBTQ+-Aktivismus.", schreibt Poschardt.


Die Kirchen in Deutschland präsentieren sich derzeit als "Etagenkellner des Zeitgeistes" und als "Gemeinschaft weltanschaulich gefestigter Opportunisten". Laut Poschardt sind die Kirchen Teil eines „tiefen Staates“ in der Bundesrepublik geworden. Der deutsche Linkskatholizismus habe ebenso wie der Politprotestantismus eine düstere Geschichte des Versagens und der Fehleinschätzungen. Dies habe 1968 begonnen, dann kam die RAF und die Nato-Nachrüstung und zuletzt Corona. Evangelische oder auch katholische Kirchentage seien von Parteitagen der Grünen oder der Linkspartei kaum mehr zu unterscheiden.

Lob gibt es von Poschardt für den bayerischen Ministerpräsidenten Söder, der zuletzt die Kirchen an ihre Parteiferne erinnert hatte. "In Markus Söder spricht der etwas geläuterte Etatist. Er hat einfach genug von den Besserwissern in den Soutanen." Der WELT-Herausgeber fordert dann ein radikales Ende der steuerlichen Co-Finanzierung der Kirchen. Diese müssen wie auch der NGO-Deep-Statet "defunded" werden. Bis heute zahlen in Deutschland 14 Bundeländer aus ihren allgemeinen Haushalten insgesamt mehr als eine halbe Milliarde Euro für beide Kirchen zusammen an Staatsleistungen. " Die Trennung von Kirche und Staat sollte noch klarer werden – und gleichzeitig die Infiltration der Gesellschaft mit staatlich gepamperten kirchlichen Institutionen und NGOs gestoppt werden.", fordert Poschardt.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  3. Kanadas führende Tageszeitung verlangt Euthanasie in katholischen Krankenhäusern
  4. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  5. Ermittlungsverfahren gegen christliche YouTuber eingestellt
  6. Grünwidl bei Medjugorje-Friedensgebet: Beten und Frieden stiften
  7. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  8. „Warum bin ich Christ“
  9. Erneut ruhige Spitalnacht für Papst nach Krebs-Operation
  10. Mit dem Rosenkranz im Gym
  11. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  12. 'Wenn ich zurückkönnte, würde ich sie wieder wählen – genau wie sie sind'
  13. 'Jeden Tag sprach ich mit Gott und mit meiner Mutter'
  14. Erkrankter Papst ruft Familien zu Mitarbeit in den Gemeinden auf
  15. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz