SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
- Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
- Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
- Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
- US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
- Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
- Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
- „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
- „Das Ende von Maria 2.0“
- Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
- Papst Leo: „Diese vier Tage waren buchstäblich erfüllt mit vielen Segnungen, fast schon Wundern“
- Anerkanntes Wunder von Fulton Sheen: Baby nach 61 Minuten Atemstillstand lebt, heute kerngesund
- Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
- Abtreibungsbefürworter begehen Farbanschlag auf Malteserklinikum in Flensburg
- 'Kirche casht ab' - Immer weniger österreichische Katholiken, immer mehr Millionen!
| 
„Damit setzte langsame und immer noch unsichere Erholung ein. Ich schwebte zwischen Leben und Tod“7. März 2025 in Chronik, 1 Lesermeinung Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Papst Franziskus hatte 1957 als junger Jesuiten-Novize eine lebensbedrohliche Influenza-Infektion. In seiner neuen Autobiografie erzählt er davon – „Dass ich die Grippe überlebt habe, verdanke ich einer Nonne“
Vatikan-Buenos Aires (kath.net/pl) Mit 20 Jahren war Jorge Mario Bergoglio frischgebackener Novize bei den Jesuiten und Seminarist. Doch ging im August 1957 „im Seminar eine Influenza Epidemie um, die Asiatische Grippe, die in aller Welt Millionen Tote fordern sollte. Es erwischte uns alle. Aber während meine Kameraden sich nach vier oder fünf Tagen wieder erholten, ging es mir immer schlechter. Ich hatte extrem hohes Fieber, das einfach nicht runter gehen wollte.“ Das schildert Papst Franziskus in seiner neuerschienenen Autobiografie „Hoffe“. „Dass ich die Grippe überlebt habe, verdanke ich einer Nonne.“ Jetzt, da der Papst seit drei Wochen in der Gemelli-Klinik liegt, mit einer schweren beidseitigen Lungenentzündung ringt und die ganze Kirche sich um ihn sorgt, haben diese Zeilen eine gewisse Eindringlichkeit. 
Franziskus stellt Cornelia Caraglio vor, sie war „Dominikanerin und Oberin der für die Krankenpflege zuständige Nonnen“. Es sei Glücksfall für ihn gewesen, dass sie sich seiner angenommen habe.“
Der Papst schildert, dass Cornelia Caraglio „eine reife, gebildete Frau“ gewesen sei, „die früher in Griechenland als Lehrerin gearbeitet hatte. Sie merkte sofort, wie schlimm es tatsächlich um mich stand. Sie informierte auf der Stelle einen Spezialisten, und dann holte man mir erst einmal eineinhalb Liter Flüssigkeit aus der Pleura, dem Brustfell. Damit setzte eine langsame und immer noch unsichere Erholung ein. Ich schwebte zwischen Leben und Tod. Da man eine Lungenspiegelung vornehmen musste und keine Herzprobleme riskieren wollte, erhielt ich Morphin: die ganze Welt erschien mir verzerrt, die Menschen kamen mir klein vor. Auch dies war eine sehr schlimme Erfahrung, eine Form von Alptraum, der von mir Besitz ergriffen hatte. Ich spürte, dass mein Zustand schlecht war. Ich umarmte meine Mutter, die ständig an meinem Krankenbett war: ‚Mama, sag mir die Wahrheit. Was habe ich denn? Was geschieht mit mir?‘ Aber ich spürte, dass das, was man mir sagte, nur fromme Lügen waren. In jenem Krankenhaus arbeiteten hervorragende Ärzte … Aber letztlich war es Schwester Cornelia die mir das Leben rettete. Diese italienische Nonne, die aus Beinette kam, … war immer da, wenn ich wieder eine Dosis Penicillin und Streptomycin bekam. Und kaum war der Arzt zur Tür hinaus, sagte sie: ‚Verdoppeln!‘ Sie hatte viele Erfahrungen auf diesem Gebiet und eine starke Intuition. Und an Mut fehlte es ihr wahrlich nicht. Meine Kameraden aus dem Seminar besuchten mich regelmäßig, manche spendeten sogar Blut für mich. Und so entschied sich das Fieber langsam, mich in Ruhe zu lassen, und das Licht kehrte zurück.“
Zitate aus:
Papst Franziskus:
Hoffe
Hardcover, 384 Seiten
2025 Kösel
ISBN: 978-3-466-37353-6
Preis Österreich: € 24.70
ISBN: 9783466373536
Bestellmöglichkeiten bei unseren Partnern:
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | 723Mac 7. März 2025 | | | | auch heute beten Nonnen für Papst Franziskus in München u.A. im Münchner Herzogspitalkloster
wo seit 1721 die längste ununterbrochene ewige Anbetung des Allerheiligsten in Deutschland gehalten wird
Alle die dem Gebet der Münchner Servitinnen anschliessen möchten sind herzlich eingeladen die Münchner Herzogspitalkirche aufzusuchen und hier z.B. 30 Min der Anbetung des Allerheiligsten zu halten
16.oo Uhr täglich Eucharistischer Rosenkranz mit der Bruderschaft von sieben Schmerzen Mariens , anschliessend Gebete für den amtierenden Papst, heute Papst Franziskus
Im Jahr 2025 wenden wir uns im Gebet über die Tränen Mariens auf eine besondere Weise zu www.kommherrjesus.de/traenenrosenkranz |  0
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zu | 






Top-15meist-gelesen- Papst Leo: „Diese vier Tage waren buchstäblich erfüllt mit vielen Segnungen, fast schon Wundern“
- Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
- 'Putin ist auf dem besten Weg, in diesem Jahr mehr Christen zu töten als der ISIS'
- Der evangelischen Theologischen Hochschule Basel soll die Akkreditierung entzogen werden
- Über das Dämonische
- 'Kirche casht ab' - Immer weniger österreichische Katholiken, immer mehr Millionen!
- Wissen Sie, wer die Idee zum fünffarbigen Missionsrosenkranz hatte?
- 'Ich habe mich geirrt'
- Der Mensch als Mitarbeiter Gottes - Fortschritt ist kein Gottesersatz
- Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
- Der Katholik Tolkien wird in der anglikanischen Westminster Abbey ein Denkmal erhalten
- Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
- Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
- Was ich als Priester von Fulton Sheen gelernt habe
- Papst an Klausurschwestern: „Der Herr ruft euch, seine Zeuginnen in Stille, Kontemplation zu sein“
|