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„Damit setzte langsame und immer noch unsichere Erholung ein. Ich schwebte zwischen Leben und Tod“

7. März 2025 in Chronik, 1 Lesermeinung
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Papst Franziskus hatte 1957 als junger Jesuiten-Novize eine lebensbedrohliche Influenza-Infektion. In seiner neuen Autobiografie erzählt er davon – „Dass ich die Grippe überlebt habe, verdanke ich einer Nonne“


Vatikan-Buenos Aires (kath.net/pl) Mit 20 Jahren war Jorge Mario Bergoglio frischgebackener Novize bei den Jesuiten und Seminarist. Doch ging im August 1957 „im Seminar eine Influenza Epidemie um, die Asiatische Grippe, die in aller Welt Millionen Tote fordern sollte. Es erwischte uns alle. Aber während meine Kameraden sich nach vier oder fünf Tagen wieder erholten, ging es mir immer schlechter. Ich hatte extrem hohes Fieber, das einfach nicht runter gehen wollte.“ Das schildert Papst Franziskus in seiner neuerschienenen Autobiografie „Hoffe“. „Dass ich die Grippe überlebt habe, verdanke ich einer Nonne.“ Jetzt, da der Papst seit drei Wochen in der Gemelli-Klinik liegt, mit einer schweren beidseitigen Lungenentzündung ringt und die ganze Kirche sich um ihn sorgt, haben diese Zeilen eine gewisse Eindringlichkeit.


Franziskus stellt Cornelia Caraglio vor, sie war „Dominikanerin und Oberin der für die Krankenpflege zuständige Nonnen“. Es sei Glücksfall für ihn gewesen, dass sie sich seiner angenommen habe.“

Der Papst schildert, dass Cornelia Caraglio „eine reife, gebildete Frau“ gewesen sei, „die früher in Griechenland als Lehrerin gearbeitet hatte. Sie merkte sofort, wie schlimm es tatsächlich um mich stand. Sie informierte auf der Stelle einen Spezialisten, und dann holte man mir erst einmal eineinhalb Liter Flüssigkeit aus der Pleura, dem Brustfell. Damit setzte eine langsame und immer noch unsichere Erholung ein. Ich schwebte zwischen Leben und Tod. Da man eine Lungenspiegelung vornehmen musste und keine Herzprobleme riskieren wollte, erhielt ich Morphin: die ganze Welt erschien mir verzerrt, die Menschen kamen mir klein vor. Auch dies war eine sehr schlimme Erfahrung, eine Form von Alptraum, der von mir Besitz ergriffen hatte. Ich spürte, dass mein Zustand schlecht war. Ich umarmte meine Mutter, die ständig an meinem Krankenbett war: ‚Mama, sag mir die Wahrheit. Was habe ich denn? Was geschieht mit mir?‘ Aber ich spürte, dass das, was man mir sagte, nur fromme Lügen waren. In jenem Krankenhaus arbeiteten hervorragende Ärzte … Aber letztlich war es Schwester Cornelia die mir das Leben rettete. Diese italienische Nonne, die aus Beinette kam, … war immer da, wenn ich wieder eine Dosis Penicillin und Streptomycin bekam. Und kaum war der Arzt zur Tür hinaus, sagte sie: ‚Verdoppeln!‘ Sie hatte viele Erfahrungen auf diesem Gebiet und eine starke Intuition. Und an Mut fehlte es ihr wahrlich nicht. Meine Kameraden aus dem Seminar besuchten mich regelmäßig, manche spendeten sogar Blut für mich. Und so entschied sich das Fieber langsam, mich in Ruhe zu lassen, und das Licht kehrte zurück.“

Zitate aus:
Papst Franziskus:
Hoffe
Hardcover, 384 Seiten
2025 Kösel
ISBN: 978-3-466-37353-6
Preis Österreich: € 24.70

ISBN: 9783466373536

 


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