Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  2. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  3. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  4. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  5. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  6. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  7. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  8. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  9. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  10. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  11. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  12. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  13. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  14. Tausende Teilnehmer bei Pro-Life-Kundgebungen in Berlin, Köln und Zürich
  15. Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"

Wer viel wallfahrtet...

15. April 2025 in Spirituelles, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


..der wird selten enttäuscht und entdeckt viel. Seit Beginn der Fastenzeit pilgere ich jede Woche zur Madonna, am Weg dahin begrüßte mich die wunderbare Schöpfung Gottes - Von Roland Noé


Linz (kath.net/rn)

Wer viel wallfahrtet, wird selten heilig. Ja, ich kenn den Spruch auch, ich halte ihn für falsch. Und so begann ich zur Fastenzeitbeginn in meiner historisch katholischen Umgebung in Österreich mit kleinen Miniwallfahrten. Mehrfach in der Woche wollte ich zu Fuss oder auch am Rad eine der vielen Kapellen in meiner Umgebung besuchen und entdecken lernen. Es soll ungefähr 10 in näherer Umgebung geben. Zu Fuss ist es fast am schönsten, am Weg begegneten mir Menschen, die man mit "Grüß Gott" am Morgen manchmal etwas aufwecken durfte. Auch mit "Zeugen Jehovas" kam ich ins Gespräch und durfte ihnen erklären, dass ich gläubiger Katholik bin und zu meinem Glauben voll stehe. Ich erklärte ihnen auch, dass ich Respekt davor habe, dass sie von Haus zu Haus gehen. Und meine schönsten Begegnungen am  Weg: Jeden Tag begrüßte Zeugen der wunderbare Schöpfung Gottes: Hasen, Fasane, Enten und manchmal auch eine große Reh-Familie.


Zugegeben, wir leben in einer formal noch sehr katholischen Gegenden, wo man in wenigen Geh-Minuten zu Fuss oder am Rad einige wunderbare kleine Kapellen oder auch ein Kruzifix finden kann. Fast immer findet man auch dort noch Blumen oder sogar eine brennende Kerze, Zeichen des "schlafenden Riesen" katholische Kirche? Überall finde ich Hinweise, dass in unserer "gottlosen Gesellschaft" noch nicht alles verloren ist. 1 Ave Maria oder ein Gesätzchen Rosenkranz und dann gings wieder retour an die Arbeit.

Ja, ich weiß, dass es solche Blüten nur in katholischen geprägten Gegenden gibt und dass nicht jeder mehr auch so einfach gehen kann. Aber an alle, die es können und ein paar Minuten opfern können, vielleicht eine kleine Anregung: Starten wir doch regelmäßig kleine Pilgerfahrten und entdecken unsere vielen kleinen und unbekannten Wallfahrtsorte und beten wir für unsere Umgebung, unsere Dörfer, Städte und unsere Länder Deutschland, Österreich und der Schweiz.. Nützen wir doch viel mehr diese kleinen Glaubens-Schätze aus, um zumind. 1 in der Woche z. B. zur Madonna von X. zu pilgern oder ein  Kruzifix zu verehren.

Foto (c) kath.net


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 lamwool 16. April 2025 
 

Ehrfurcht vor der Schöpfung

@Herr Noé: Ja, Sie haben Recht mit der Bemerkung: "Und meine schönsten Begegnungen am Weg: Jeden Tag begrüßte Zeugen der wunderbare Schöpfung Gottes: ..." Und ich glaube, dass viele Menschen bei einem 'aufmerksamen' Spaziergang oder einer Wanderung die unglaubliche Vielfalt und 'Wunderbarkeit' der Schöpfung sehen und erahnen. Und darin/dadurch den Grossen Schöpfer ehren. Ich hoffe einfach, dass Solches zu einer verbindenden Kraft unter uns Menschen werden sollte/könnte.
Frohe Ostern allen Lesern


0
 
 Stefan Fleischer 16. April 2025 

Wallfahrten

Ja, richtig zu wallfahrten ist eine Kunst. Ich selbst habe es vermutlich viel zu wenig getan, um diese wirklich zu beherrschen. Es gibt dabei etliche Gefahren, denen man auseichen muss. Zum Beispiel sollten solche Wallfahrten keine Leistungen sein, für welche man sich dann auf die Schuler klopfen kann. Demut, der Mut, Gott zu dienen, mehr als sich selbst, ist die grundlegende Tugend dabei. «Suchet mein Antlitz!» mahnt uns der Herr. Eine weitere Tugend ist die Dankbarkeit für all die Gaben, die Gott uns dabei schenkt, selbst wenn er unsere konkreten Bitten nicht erfüllt. Nicht umsonst heisst er uns beten: «Dein Wille geschehe.» Und schon Paulus lehrte seine Gläubigen: «Bringt Eure Bitten allezeit mit Dank vor Gott.» Kurz zusammen gefasst; gerade hier gilt: «Sucht zuerst das Reich Gottes und seine Gerechtigkeit. Dann wird euch alles andere dazu gegeben werden.»


0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Eine Stadt im völligen Ausnahmezustand: Hohe Sicherheitsstufe für Papstbesuch in Paris
  2. Bruder von Leo XIV.: Papst hilft bei der Steuererklärung
  3. Bischof an Jugend: "Licht des neuen Afrikas liegt in euch"
  4. Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"
  5. Tausende Teilnehmer bei Pro-Life-Kundgebungen in Berlin, Köln und Zürich
  6. Jesus in Hollywood: Eucharistische Prozession in den Straßen der Filmmetropole
  7. Papst-Vigil in Paris mit Jesus zugeschriebener "Heiliger Tunika"
  8. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  9. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  10. Leo XIV. besucht als erster Papst die wiederaufgebaute Notre-Dame
  11. Die Güte Gottes und die Freude am Glauben
  12. Zum Abschied einer Pastoralraumleiterin
  13. Der 11. September und die Notwendigkeit eines kämpferischen Christentums
  14. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  15. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz