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Nach Kündigung wegen Verweigerung der Covid-Impfung: Krankenhausmitarbeiter erhalten Entschädigung

27. August 2025 in Chronik, 3 Lesermeinungen
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Der Krankenhausverband Mercyhealth hat sich zu Lohnnachzahlungen und Entschädigungszahlungen verpflichtet und wird seine Regelungen so ändern, dass Anpassungen an religiöse Überzeugungen der Mitarbeiter möglich sind.


Chicago (kath.net/LifeNews/jg)
Der Krankenhausverband Mercyhealth hat zugestimmt, mehr als eine Million US-Dollar an ehemalige Mitarbeiter zu zahlen, die sich aus religiösen Gründen geweigert haben, sich gegen Covid-19 impfen zu lassen. Der Verband hat auch angeboten, die gekündigten Mitarbeiter wieder einzustellen.

Das Übereinkommen folgt den Ergebnissen einer Untersuchung der U.S. Equal Employment Opportunity Commission (EEOC), einer Bundesbehörde, welche den Auftrag hat, Diskriminierung in Beschäftigungsverhältnissen und im Beruf zu bekämpfen. Die Untersuchung hatte ergeben, dass Mercyhealth die Mitarbeiter aufgrund ihrer Religion diskriminiert hatte, weil der Verband nicht bereit war, die Impfregelung an die religiösen Überzeugungen seiner Mitarbeiter anzupassen.


Präsident Trump hat die Religionsfreiheit mit einigen Präsidialerlässen gestärkt. Unter anderem hat er eine Kommission für Religionsfreiheit eingerichtet, die unter anderem antichristliche Tendenzen in der Verwaltung des Bundes bekämpfen soll.

Das Übereinkommen läuft über drei Jahre. Mercyhealth verpflichtet sich zu Gehaltsnachzahlungen und Entschädigungszahlungen an die ehemaligen Mitarbeiter sowie Angebote, diese wieder einzustellen. Der Krankenhausverband muss darüber hinaus seine Regelungen dahingehend ändern, dass in Zukunft Anpassungen im Dienstverhältnis aus religiösen Gründen möglich sind. Die Mitarbeiter der Personalabteilung sind entsprechend zu schulen.


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