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USA: Republikanische Politiker wollen Abgabe von Abtreibungspillen strenger regulieren

17. Jänner 2026 in Prolife, 1 Lesermeinung
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Die persönliche Visite beim Arzt sollte sofort wieder eingeführt werden, verlangt Senator Cassidy. Derzeit sind Abtreibungspillen ohne persönlichen Arztbesuch per Post erhältlich.


Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)
Der Senatsausschuss, der die Gesundheitspolitik der US-Regierung überwacht, hat die derzeit geltenden Regelungen über die Abgabe der Abtreibungspillen in einer Anhörung behandelt. Einige Republikanische Senatoren haben die Forderung aufgestellt, die Regierung unter Präsident Donald Trump möge den derzeit einfachen Zugang zu den Mitteln strenger regulieren.

Senator Bill Cassidy, der Vorsitzende des Ausschusses, kritisierte die derzeit geltende Regelung, die unter Präsident Joe Biden 2021 eingeführt und von der Regierung Trump bis jetzt beibehalten wurde. Sie ermöglicht den Versand von Abtreibungspillen per Post ohne vorherigen Besuch bei einem Arzt. Die Sicherheitsmaßnahmen, die mit einem persönlichen Besuch beim Arzt verbunden seien, sollten sofort wieder verpflichtend eingeführt werden, verlangte Cassidy in seiner Eröffnungsrede. Das wäre das absolute Minimum.


Diese sind 2021 abgeschafft worden, was den Versand der Abtreibungspillen per Post ermöglichte. Dies führte dazu, dass laut Angaben des Guttmacher Institute 63 Prozent der Abtreibungen im Jahr 2023 mit Hilfe von Abtreibungspillen durchgeführt worden sind. 2020 waren es noch 53 Prozent gewesen, 2017 waren es 39 Prozent.

Cassidy und andere Politiker der Republikanischen Partei halten den Versandhandel mit Abtreibungspillen für unverantwortlich, weil die starken Nebenwirkungen der Präparate nicht entsprechend berücksichtigt würden. Cassidy forderte Gesundheitsminister Robert F. Kennedy jr. und Marty Makary, den Leiter der Zulassungsbehörde FDA (Food and Drug Administration), auf, die Sicherheitsüberprüfung der Abtreibungspillen abzuschließen.

Eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums gab gegenüber The Daily Signal bekannt, dass die FDA an der Überprüfung der Abtreibungspillen arbeite. Dieser Prozess sei sehr gründlich und brauche entsprechend Zeit, damit die Entscheidungen, die auf seiner Grundlage getroffen werden, auf guter wissenschaftlicher Arbeit beruhen, betonte sie.

Politiker der Demokratischen Partei betonten bei der Anhörung, dass die Abtreibungspille „sicher und wirksam“ sei. Die Republikanischen Senatoren würden die Kritik an der leichten Verfügbarkeit der Abtreibungspillen nur vorschieben. In Wahrheit gehe es ihnen darum, „den Frauen in diesem Land das Grundrecht auf Kontrolle über ihren eigenen Körper“ zu verweigern, sagte Senator Bernie Sanders. Sanders ist parteiunabhängig, in Abtreibungsfragen aber auf Linie der Demokratischen Partei, der er lange angehört hat.

 


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