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| ![]() Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X., um eine Spaltung zu vermeiden4. Februar 2026 in Weltkirche, 62 Lesermeinungen Die Priesterbruderschaft will ihren Fortbestand sichern und neue Bischöfe weihen - trotz der fehlenden Erlaubnis aus dem Vatikan. Dieser will auf Dialog setzen und warnt die Gemeinschaft vor einem Alleingang. Vatikanstadt (kath.net/KAP) Der Vatikan möchte einen Alleingang der Piusbrüder verhindern und stattdessen an einer gemeinsamen Lösung arbeiten. Nach der brisanten Ankündigung neuer Bischofsweihen durch die Priesterbruderschaft hielt Papstsprecher Matteo Bruni am Dienstag gegenüber Kathpress fest: "Die Kontakte zwischen der Bruderschaft St. Pius X. und dem Heiligen Stuhl werden fortgesetzt, mit dem Ziel, Brüche oder einseitige Lösungen in Bezug auf die aufgetretenen Probleme zu vermeiden." Der Generalobere der Gemeinschaft, Davide Pagliarani, hatte am Montag die Weihe von neuen Bischöfen am 1. Juli angekündigt. Dieser Schritt könnte die Gräben zwischen der Bruderschaft und dem Vatikan wieder vertiefen. Die Gemeinschaft lehnt die Reformen des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-1965) ab. Ihr Gründer, der 1988 exkommunizierte und somit aus der vollen kirchlichen Gemeinschaft ausgeschlossene französische Erzbischof Marcel Lefebvre (1905-1991), hatte 1976 gegen ein päpstliches Verbot Priester geweiht und damit die Priesterbruderschaft Sankt Pius X. innerkirchlich isoliert. Sorge um Fortbestand Die dadurch ausgelöste Auseinandersetzung erreichte 1988 mit der Weihe von vier eigenen Bischöfen und der Exkommunikation der Beteiligten ihren Höhepunkt. Papst Benedikt XVI. (2005-2013) hob diese Exkommunikation zwar 2009 auf; zu einer theologischen Einigung kam es aber nicht. Von den 1988 geweihten vier Bischöfen leben nur noch zwei, weswegen sich die Piusbrüder offenbar um den Fortbestand ihrer Gemeinschaft sorgen. Zweimal habe sich Pagliarani in den zurückliegenden Monaten deswegen nach Rom gewandt, heißt es in einer aktuellen Mitteilung der Piusbrüder. In den vergangenen Tagen habe der Generalobere ein Schreiben des Heiligen Stuhls erhalten, "der unseren Forderungen in keiner Weise entspricht". Aus Sorge um das Seelenheil der Anhänger und mit Blick auf eine "objektive Lage der schweren Not" hielten Pagliarini und die Verantwortlichen der Gemeinschaft neue Bischofsweihen für unumgänglich. Copyright 2026 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. | ![]() Mehr zuPiusbruderschaft
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