Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  2. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  3. Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"
  4. Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren
  5. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  6. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  7. „Warum bin ich Christ“
  8. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  9. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  10. Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“
  11. Was eine Messe wiegt
  12. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse
  13. 'Christen können Todesstrafe in gutem Gewissen ablehnen'
  14. Weltmissionssonntag: Vatikan ermöglicht vollkommenen Ablass
  15. 'Wenn ich zurückkönnte, würde ich sie wieder wählen – genau wie sie sind'

Zur weltweiten Christenverfolgung Schweigen, zu Israels „Fehler“ Empörung

30. März 2026 in Aktuelles, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


CDU-Bundestagsabgeordneter Johannes Volkmann: „Ich finde es erstaunlich, wie einige die Freiheit von Christen erst als Thema entdecken, wenn die israelische Polizei einen Fehler macht.“


Berlin-Jerusalem (kath.net/gro/red) „Ich finde es erstaunlich, wie einige die Freiheit von Christen erst als Thema entdecken, wenn die israelische Polizei einen Fehler macht. Bei systematischer, existentieller Verfolgung unserer Glaubensgeschwister durch Islamisten & Kommunisten wird hingegen geschwiegen.“ Das schreibt der CDU-Bundestagsabgeordnete Johannes Volkmann auf seinem Auftritt auf X. Als „Reminder“ hängt er an seinen vielbeachteten Tweet eine Grafik des „Open Doors“-Weltverfolgungsindex an. 

Anlass für seine Kritik ist, dass christliche (und jüdische und muslimische) Gottesdienste in der Altstadt Jerusalems wegen der aktuellen Angriffe des Iran auf Israel aus Sicherheitsgründen durch die israelische Zivilverwaltung eingeschränkt und teilweise sogar storniert worden waren. Da die Christen am Beginn der Heiligen Woche stehen, trifft sie dies aktuell besonders empfindlich. Auch die Grabeskirche war vorübergehend gesperrt gewesen, Kritiker sprachen sofort von „Schikane“ und „Fehler“. Volkmann erwidert sinngemäß, dass ein einzelner Vorfall diskutiert werden könne – doch warum wird genau dann plötzlich laut, wenn es Israel betrifft, während gleichzeitig die tägliche Realität in weiten Teilen der Welt ausgeblendet wird?


Die von Volkmann beigefügte Grafik von „Open Doors“ zeigt eine Weltkarte, auf der die 50 Länder mit der stärksten Christenverfolgung farblich markiert sind – rot für extrem, orange für sehr stark. An der Spitze: Nordkorea (Platz 1), Somalia (2), Libyen (9), Eritrea (4), Sudan (4), Jemen (3), Saudi-Arabien (13), Iran (10), Afghanistan (11), Pakistan (8) und viele weitere mehrheitlich islamisch geprägte oder kommunistisch regierte Staaten. China (17) und Indien (12) folgen dichtauf. Israel taucht auf dieser Liste überhaupt nicht auf.

Open Doors dokumentiert seit Jahren, dass jährlich Zehntausende Christen wegen ihres Glaubens getötet, vertrieben, gefoltert oder diskriminiert werden. Die Hauptverursacher sind nicht „der Westen“ oder „jüdische Siedler“, sondern islamistische Milizen, autoritäre Regime und kommunistische Staaten. In Nigeria, Mali, Burkina Faso oder im Sudan sterben regelmäßig Christen durch Boko Haram, IS-Ableger oder ethnisch-religiöse Konflikte. In China und Nordkorea werden Hauskirchen zerschlagen, Gläubige in Umerziehungslager gesteckt. 

Und dennoch ist in manchen deutschen Talkshows und auf manchen Demonstrationen die größte Empörung reserviert, sobald Israel im Spiel ist. Der Gedanke an „Doppelmoral“ ist bei so selektiver Wahrnehmung naheliegend.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Christenverfolgung

  1. Ägyptischem Konvertiten droht lebenslange Haft
  2. UN-Experten: Christliche Frauen und Mädchen in Nigeria besonders von Gewalt bedroht
  3. Bischof Robert Barron: Krieg gegen Christen ist real – Welt darf nicht länger schweigen
  4. Besuch des syrischen Präsidenten - „Kirche in Not“ fordert Bundeskanzler Merz zum Handeln auf
  5. Belgischer öffentlich-rechtlicher Sender lässt Moderatoren Marien- und Jesus-Statuen zertrümmern!
  6. In muslimischen Regionen müssen Christen den Ramadan nicht selten mitbefolgen
  7. Berliner Landesbischof Stäblein erinnert an weltweite Christenverfolgung
  8. Neuer Bericht zum Iran: Zahl der Festnahmen von Christen verdoppelt sich
  9. Mexiko: Historiker fordern mehr Bewusstsein für Cristero-Krieg
  10. „Christen in Europa sehen sich zunehmend Hass und Diskriminierung ausgesetzt“







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Die Familie als Schule der Liebe - Eine Kirche aus Familien
  3. Vatikan: Papst verbrachte nach Krebs-OP eine ruhige Nacht
  4. CDU-Politiker mahnt: Kirchen dürfen sich nicht auf ‚Sozialbuden‘ reduzieren
  5. EU finanziert Konferenz, welche die USA als ‚ausländische Informationsbedrohung‘ charakterisiert
  6. 'Christen können Todesstrafe in gutem Gewissen ablehnen'
  7. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  8. Vatikan teilt mit: Papst nach Lungen-Eingriff wohlauf
  9. Papst wird noch am Dienstag-Nachmittag operiert
  10. Was eine Messe wiegt
  11. Eucharistischer Weltkongress 2028 in Sydney - 24. Sept. bis 1. Oktober 2028
  12. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  13. EU-Parlament beschließt Resolution gegen Islamismus - Gegenstimmen von Grünen und SPÖ
  14. 100. Stadt in den USA verbietet Abtreibungen
  15. Kirchweihfest im Mailänder Dom, während draußen Explosionen und Sirenen zu hören sind

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz