Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. ZDF hasst Katholiken
  2. Vatikan-Bischof lobt John Lennons atheistisches ‚Imagine‘ als ‚schönstes Lied der Welt‘
  3. Erzbistum Washington entlässt Exorzisten wegen Äußerungen zu UFOs und Dämonen
  4. Die 'Akte Lügenfritz': Wenn Staatsgläubigkeit die Meinungsfreiheit verdrängt
  5. Deutliche Kritik an 'Amoris Laetitia' im Vorfeld des Papstbesuches
  6. Christus bleibt nicht im Tempel! Fronleichnam: Einladung für die Gegenwart
  7. "Gesegneten Frohnleichnahm" - eine CSU-Blamage zu Fronleichnam
  8. Es gibt keine zweite Chance mehr
  9. Das Beichtgeheimnis: Festgeschrieben für die Ewigkeit?
  10. Papst Pius X.: ‚Was brauchen wir heute am meisten, um die Gesellschaft zu retten?
  11. Eduard Habsburg: Alte Messe ist ‚absolute Antithese zur heutigen Welt‘
  12. Kardinal Woelki: In der Eucharistie schenkt sich Christus selbst
  13. Technisch brillant, geistig obdachlos
  14. Großes Kardinalstreffen mit dem Papst - KI statt Liturgie
  15. Papst: „Ich bin zutiefst berührt, dass Sie darüber sprechen können“

Vatikanisches Synodenbüro distanziert sich vom umstrittenen Gruppe 9-Abschlussbericht

16. Mai 2026 in Weltkirche, 16 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Generalsekretariat der Synode: Die einzelnen Arbeitsgruppen agieren „autonom“, die Texte trügen nicht einmal das Logo des Generalsekretariates, nur das Logo des synodalen Prozesses


Vatikan (kath.net) Das Generalsekretariat der vatikanischen Weltsynode stellte klar, dass sich seine Rolle „ausschließlich auf die Übersetzung von Zusammenfassungen, die redaktionelle Bearbeitung der Berichte sowie deren Veröffentlichung und Verbreitung“ beschränkt habe; dabei wurde betont, dass die einzelnen Arbeitsgruppen „autonom“ agierten. Das berichtete die (lehramtstreute) Katholische polnische Nachrichtenagentur KAI anhand einer Darstellung der spanischsprachigen katholischen Internetzeitung „Religión confidental“. Es geht um den hochumstrittenen Abschlusstext der Arbeitsgruppe 9. 


Die Nachrichtenagentur KAI schildert, dass das Generalsekretariat auch hervorgehoben habe, dass die veröffentlichten Texte nicht einmal das offizielle Logo des Generalsekretariats tragen, sondern lediglich das Logo des [vatikanischen] synodalen Prozesses. KAI wertet dies als „offensichtlichen Versuch, die institutionelle Bedeutung der verbreiteten Inhalte herabzustufen. Diese Erklärung spiegelt die Unruhe wider, die durch einen Bericht ausgelöst wurde, der in vielen kirchlichen Kreisen als erneuter Versuch interpretiert wurde, die katholische Morallehre zur Homosexualität auf indirektem Wege zu untergraben.“

Nach Darstellung von KAI sei der Kernpunkt der Kontroverse ein Anhang, der dem Dokument beigefügt sei. Dieser Anhang enthalte die Zeugnisse zweier Männer – eines US-Amerikaners und eines Portugiesen – enthielt, die sich selbst als „Katholiken“ bezeichneten, welche derzeit in zivilrechtlichen Ehen mit gleichgeschlechtlichen Partnern leben, dabei sei der Vorwurf erhoben worden, dass das katholische Apostolat „Courage“ angeblich „reperative Therapien“ für Menschen mit gleichgeschlechtlicher Anziehung fördere. Seitens des Apostolates „Courage“ ist dem inzwischen energisch widersprochen worden.

Archivfoto: Weltbischofssynode (c) Vatican Media


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Armandus 18. Mai 2026 
 

@ Christine

„Aber ich fürchte, dass Armandus zum Thema Homosexualität eine ganz andere Agenda verfolgt“

und?

Neidisch sind Sie such noch? Ach herrje! :-)


0
 
 Christine 17. Mai 2026 

@sextus

Ich bin hier im Forum registriert seit den Anfängen von kath.net und habe mit einen Politicus absolut gar nichts zu tun.

Nun zu @Armandus Beitrag: Es ehrt sie @Sextus, dass sie den Beitrag von Armandus so fundiert interpretieren. Aber ich fürchte, dass Armandus zum Thema Homosexualität eine ganz andere Agenda verfolgt - siehe auch seine Beiträge zu einem anderen Artikel hier im Link

www.kath.net/news/90312


0
 
 Kostadinov 17. Mai 2026 

habe den Text jetzt mehrfach gelesen...

ich finde die behauptete Distanzierung nicht. Das Generalsekretariat hat lediglich gesagt, "der Text ist nicht von uns". Unter Distanzierung hätte ich erwartet "spiegelt nicht die katholische Lehre wider". Der Eindruck bei einem unbedarft Aussenstehenden ist schon, dass hier schleichend was geändert werden soll... Wenn dann manche hier von Verwüstungen im Weinberg sprechen, dann wird es schwer sie zu widerlegen


1
 
 Armandus 17. Mai 2026 
 

@ Sextus

danke für Ihren Beitrag! Außerdem schrieb ich „heilig“ in Anführungsstrichen – das sollte jedem zu verstehen geben, was und wie ich das meine. Sie haben es verstanden, Christine nicht, weil sie alles so versteht, womit sie dann anderen widersprechen kann - das nennt man Wichtigtuerei.

Im Jahre 1992 behauptete die Kirche im KKK im Abschnitt 2358, dass Homosexelle ihre Veranlagung nicht frei wählen. Im Jahre 1997 wurde diese Behauptung gestrichen und der Abschnitt wurde geändert – ein Zeichen dafür, dass sich die Kirche im Jahre 1992 zu weit aus dem Fenster gelehnt hatte.
Also, aufgrund wissenschaftlicher Erkenntnisse wissen wir, dass die Kirche auch irren kann – bevor Magelan die Erde umrundete, wusste die Kirche, dass sie flach sei, bevor Kopernikus sein Werk veröffentlichte, wusste die Kirche, dass die Sonne um die Erde kreist und bevor G. Lemaître die Urknaltheorie begründete, wusste sogar Einstein, dass das Universum statisch ist. Was wissen wir heute noch so sicher?


2
 
 Sextus 17. Mai 2026 
 

@ Christine, alias Politicus, alias ....

Politicus geistert wieder im Netz, nun unter dem Pseudonym "Christine".
Zu erkennen ist er durch seinen apodiktischen Ton, der keinen Widerspruch zulässt und Differenzierungen schwer duldet.
Welcome back, Politicus. Aber... versteckt man sich unter einem Frauen Kleid?


1
 
 Sextus 17. Mai 2026 
 

Christine, Armandus und die Kirche

"Die Kirche hat niemals behauptet, dass Homos heilig wären oder nicht sündigen würden."
Das ist richtig, Christine. Auch Armandus hat das nicht behauptet.
Die Fehlinterpretation von Armandus' Aussage liegt ganz auf Ihrer Seite.
Denn Armandus hat lediglich behauptet, dass Homosexuelle, die keine sexuelle Handlungen begehen, sich - aus dieser Sicht! - trotz ihrer Homosexualität, im Zustand der Gnade befinden also als "heilig" im paulinischen Sinne zu betrachten sind.
Es ist klar, dass sie, wie jeder andere Mensch, anderweitig sündigen können.
Schönes und bekanntes Zitat über die Nichtzulassung von einer bestimmten Art Homosexuellen zu Priesterseminare.
Die Schlussanmerkung im zit. Dokument darf man als
das "Understatement des Jahres" betrachten:
"Die negativen Folgen, die aus der Weihe von Personen mit tiefsitzenden homosexuellen Tendenzen erwachsen können, sind nicht zu übersehen."
Sie reichen in der Tat bis in die höchsten Rängen der kath. Hierarche.


1
 
 Christine 17. Mai 2026 

@Armandus

"Da Homosexuelle, die keinen Sex haben, bereits „heilig“ sind (da sie nicht sündigen – sagt die Kirche selbst)"

Die Kirche hat niemals behauptet, dass Homos heilig wären oder nicht sündigen würden. Das ist bestenfalls eine Fehlinterpretation.

"Dieses Dikasterium hält es im Einverständnis mit der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung für notwendig, mit aller Klarheit festzustellen, daß die Kirche – bei aller Achtung der betroffenen Personen – jene nicht für das Priesterseminar und zu den heiligen Weihen zulassen kann, die Homosexualität praktizieren, tiefsitzende homosexuelle Tendenzen haben oder eine sogenannte homosexuelle Kultur unterstützen.
Die genannten Personen befinden sich nämlich in einer Situation, die in schwerwiegender Weise daran hindert, korrekte Beziehungen zu Männern und Frauen aufzubauen. Die negativen Folgen, die aus der Weihe von Personen mit tiefsitzenden homosexuellen Tendenzen erwachsen können, sind nicht zu übersehen."

www.vatican.va/roman_curia/congregations/ccatheduc/documents/rc_con_ccatheduc_doc_20051104_istruzione_ge.html


1
 
 Sextus 17. Mai 2026 
 

AAS - Acta Apostolicae Sedis

Offiziell vom Heiligen Stuhl, zu unterscheiden vom Vatikanstaat, ist nur das, was in den 'Akten des Apostolischen Stuhls' (AAS - Acta Apostolicae Sedis) erscheint, nicht einmal das, was in der 'Osservatore Romano' veröffentlicht wird.


1
 
 modernchrist 17. Mai 2026 
 

Was kennen die Journalisten und die Leute

in der ganzen Welt die verschiedenen Logos? Das ist ja das Gleiche wie bei unserer DBK, wo draufsteht "Die deutschen Bischöfe" und dann wissen viele Ordinarien nichts davon! Wenn irgendwie Vatikan draufsteht, meinen doch alle, das ist offiziell! Dann hilft immer nur wieder Schadensbegrenzung und die kriegt fast niemand mit. Der Schaden ist immens! Wie können zwei einzelne schwule Leute mit ihren Aussagen direkt in ein Vatikandokument kommen? Auch die Verleumdung der Courage-Beratungsorganisation ist ein Skandal! Ist das alles Absicht?
Allmählich hängt einem die systematische Queererei in der Kirche zum Hals raus!


3
 
 modernchrist 17. Mai 2026 
 

Was wissen denn die Leute in derwt, auch


0
 
 Johannes14,6 16. Mai 2026 
 

Ich kann mir nicht helfen,

wenn ich das Bild der SYNODALEN "STUHLKREISE" sehe, ergreift mich tiefes UNBEHAGEN.

Und ich denke an die posthum veröffentlichten Worte des (leider zu früh) verstorbenen KARDINALS PELL:

„Die katholische Bischofssynode ist derzeit damit beschäftigt, das zu errichten, was sie als ‚Gottes Traum‘ von der Synodalität betrachtet.. Leider hat sich dieser göttliche Traum – trotz der bekundeten guten Absichten der Bischöfe – zu einem TOXISCHEN ALBTRAUM entwickelt.“

Was sind denn die Früchte anders als Unruhe und Verwirrung ?

www.lifesitenews.com/news/cdl-pell-called-synod-on-synodality-a-toxic-nightmare-just-before-he-died/


3
 
 Sextus 16. Mai 2026 
 

Fehlende Tiefe und Kompetenz im 'bla bla bla' der Meinungen

Hier schlägt eine Studiengruppe, wovon uns nur drei Mitglieder namentlich bekannt sind, "einen Paradigmenwechsel (!) im Umgang der Kirche mit den schwierigsten (!) dogmatischen, pastoralen und ethischen Fragen (!) der Kirche vor" (aus 'Vatican News' (drei Ausrufezeichen).
Sind die Ergebnisse solcher 'Beratungen' strittig, wäscht sich das Generalsekretariat der Synode die Hände im Unschuld: "Wir veröffentlichen doch nur ...".
Die Konfusion ist perfekt.
Man fragt sich verdutzt, was die sieben eigenständigen päpstlichen Universitäten in Rom, samt diversen theologischen Fakultäten und zwei Instituten, eigentlich machen und wozu sie da sind, wenn nicht, um sich mit solchen Fragen auf hohem wissenschaftlichen Niveau zu beschäftigen und Priester auszubilden.
Dass Franziskus ein gestörtes Verhältnis zu Universitäten hatte, stammend vielleicht aus seiner Tübinger Erfahrung, ist ja bekannt.
Die Alternative, die er ins Leben gerufen hat, ist verheerend und ruft Gen. 11, 2-9 in Erinnerung.


2
 
 Armandus 16. Mai 2026 
 

@ Stefan Fleischer

diese ganze Kirchenkrise resultiert daraus, dass sich die Kirche seit geraumer Zeit und immer mehr mit der LGBTQ-Homosexualität beschäftigt. Da Homosexuelle, die keinen Sex haben, bereits „heilig“ sind (da sie nicht sündigen – sagt die Kirche selbst), werden sie automatisch zum immer wiederkehrendem Gesprächsthema, dass dann die Kirche weiter in den Abwärtsstrudel der Destruktion hineinzieht.

Das alles hat sich die Kirche selbst zu verdanken (wohl gemerkt)!


1
 
 maran atha 16. Mai 2026 
 

In Gruppe 9 saßen wohl nur Menschen, die weder das Evangelium kennen noch katholisch sind. Denn anders lässt sich das nicht erklären!
Und Nein! Natürlich versucht man nicht von vielen Seiten (Tucho, Marx, James) das Ausleben von Homosexualität, Unkeuchheit sowie Ehebruch als ok darzustellen- wie kann man denn nur so etwas denken...


1
 
 Stefan Fleischer 16. Mai 2026 

Das vorprogrammierte Chaos

Ich frage ich immer mehr, ob diese ganze Kirchenkrise nicht einfach die Folge davon ist, dass wir Gläubigen alle, ob Laien oder Kleriker, ob in Leitungsfunktionen oder nur im Lebensalltag stehend, uns nicht viel zu viel damit befassen, was wir Menschen wollen, statt uns darum zu kümmern, was Gott will. Dabei wissen wir doch alle ganz genau: ʺso viele Köpfe, so viele Meinungen!˝ Demokratie führt zu Parteiungen, Parteiungen zu Streit. Für Einheit und Frieden aber braucht es Ordnung, braucht es klare Hierarchien und den Gehorsam. Wo nicht mehr Gott die oberste Instanz unseres Zusammenlebens ist, ist das Chaos vorprogrammiert.


4
 
 Armandus 16. Mai 2026 
 

schon wieder?

Im Grunde genommen geht es schon wieder um die Homos!

Oh Herr! Beende endlich diesen Homoschwachsinn! - wenigstens innerhalb Deiner Kirche!


1
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG nur noch bis 22. JUNI!!!
  2. ZDF hasst Katholiken
  3. Das Beichtgeheimnis: Festgeschrieben für die Ewigkeit?
  4. "Gesegneten Frohnleichnahm" - eine CSU-Blamage zu Fronleichnam
  5. "Ich musste ihm unglücklicherweise ein paar Schläge verpassen"
  6. Schottischer Pfadfinderjunge verweigert Verbeugung vor Allah in der Moschee
  7. Östereichische Bischofskonferenz: Lackner bleibt Vorsitzender, Scheuer wieder Vize
  8. Deutliche Kritik an 'Amoris Laetitia' im Vorfeld des Papstbesuches
  9. Kardinal Woelki: In der Eucharistie schenkt sich Christus selbst
  10. Polen: Fußballer Bartosz Sobczyk gab seine Karriere auf, um Priester zu werden
  11. Vatikan-Bischof lobt John Lennons atheistisches ‚Imagine‘ als ‚schönstes Lied der Welt‘
  12. Erzbistum Washington entlässt Exorzisten wegen Äußerungen zu UFOs und Dämonen
  13. Papst kommt unpünktlich und scherzt auf Deutsch: "Ich bin Ausländer"
  14. Die 'Akte Lügenfritz': Wenn Staatsgläubigkeit die Meinungsfreiheit verdrängt
  15. Aus der Liebe geboren, zur Einheit berufen - Ein Leib, ein Geist, eine Sendung

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz