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Deutsche Freimaurer haben einen neuen Großmeister

12. Jänner 2007 in Chronik, keine Lesermeinung
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Bremer Wirtschaftswissenschaftler führt umstrittene Gemeinschaft an


Berlin (kath.net/idea)
Die Freimaurer in Deutschland haben einen neuen Großmeister. Zum höchsten Repräsentanten der etwa 14.100 deutschen Freimaurer wurde der Bremer Wirtschafts- und Staatswissenschaftler Klaus-M. Kott gewählt, berichtet jetzt die Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW) mit Sitz in Berlin. Kott löst den emeritierten Mathematikprofessor Klaus Horneffer (Bremen) ab, der seit 2004 den Vereinigten Großlogen von Deutschland vorstand. Dabei handelt es sich laut EZW um eine Art Dachverband von insgesamt fünf Großlogen. Der Verband vertritt alle deutschen Freimaurer nach außen. Kott, Jahrgang 1943, ist evangelisch getauft und gehört dem Freimaurerbund seit 1982 an. Von 1989 bis 1995 war er Logenmeister der Bremer Johannisloge „Zum Ölzweig“. Er war auch für die Große Landesloge der Freimaurer von Deutschland tätig. Dieser Freimaurerorden weiß sich laut EZW der christlichen Lehrart verpflichtet. Auf der Internetseite der Freimaurer erklärt der neue Großmeister, die Freimaurer seien „alles andere als ein mystischer Geheimbund.“ Vielmehr handle es sich um „Männer, die zu ihrer Verantwortung gegenüber sich selbst, der Gesellschaft und ihrem Schöpfer stehen.“

Die im 18. Jahrhundert entstandene Freimaurerei wird von der römisch-katholischen Kirche und von Evangelikalen abgelehnt.. Unter anderem werden den Geheimritualen in den Logen okkulte bis satanistische Inhalte nachgesagt. Der Vorsitzende der Theologischen Kommission der Weltweiten Evangelische Allianz, Rektor Rolf Hille (Tübingen), stuft Freimaurerei als unvereinbar mit dem christlichen Glauben ein. Deshalb könne es keine Zusammenarbeit zwischen Evangelikalen und Logenbrüdern geben. Die Hauptgründe: Freimaurer betrieben religiös wirkende Rituale und verträten ein Konzept der Vervollkommnung des Menschen. Das Streben nach Selbsterlösung widerspreche der im Evangelium bezeugten Erlösung durch die Gnade Gottes. Die Schweizer Evangelische Allianz gab 1999 eine „Lossagung“ von der Freimaurerei heraus, nachdem dort immer wieder Gerüchte gestreut wurden, führende Evangelikale hätten Verbindungen zu Logen. Auch wohltätigen Club-Organisationen wird vorgeworfen, freimaurerische Ziele zu verfolgen.



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